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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

R&B-Sänger Bruno Mars

... über schräge Klamotten, Elvis und perfekte Lovesongs

„Ich bin fantastisch! Sehen Sie das nicht?“

Bruno Mars hat einen ganz eigenen Stil entwickelt - nicht nur musikalisch: Der hawaiianische R&B-Sänger und Komponist mag es lässig, bunt, aber stimmig. Ein Gespräch über schräge Klamotten, Elvis und perfekte Lovesongs

Grammy-Preisträger, Chart-Stürmer, Frauenschwarm: Bruno Mars ist ein Phänomen. Was aber macht seinen Stil so ansteckend launig und sympathisch? Raus mit der Sprache und Bühne frei...

Playboy: Sie sind auf Hawaii aufgewachsen, wo - glaubt man dem Film „The Descendants“ - eigentlich alle Typen schlecht gekleidet sind.
Mars: Hey, verurteilen Sie die Hawaii-Hemden nicht. Ich sage Ihnen, das sind die bequemsten Hemden der Welt. Wenn ich 50 bin, werde ich sie jeden Tag tragen.

Playboy: Es scheint, als hätte Ihr Vater großen Einfluss auf Ihren Stil gehabt.
Mars: Ja. Mein Vater ist aus Brooklyn und war ein schnieker Typ. Seine Haare waren immer top gerichtet, und er trug Schmuck. Schließlich war er im Showbusiness - meine Mutter, damals Hula-Tänzerin, lernte ihn bei einer Show kennen, wo er Percussions spielte. Er trug einen auffälligen Anzug und Lackschuhe. In der Grundschule war das schon komisch. Er brachte mich um acht Uhr morgens zur Schule und trug eine Jacke mit dicken Nieten drauf. Alle Kinder fragten: „Was geht mit deinem Vater?“ Aber das ist genau das, was ich machen werde, wenn ich meine Kinder zur Schule bringe - ich werde einen Einteiler tragen.

Playboy: So wie Sie aufgewachsen sind, wissen Sie über Entertainer alter Schule Bescheid, richtig?
Mars: Klar. Aufgewachsen in der Showbiz- Welt, schaute ich zu diesen Männern auf. Frank Sinatra und natürlich Elvis Presley. Mein Vater lebte in der Doo-Wop-Ära der 50er-Jahre. Wenn du dir diese Gruppen anschaust, oder auch James Brown, Jackie Wilson und die Temptations in den 60er-Jahren, siehst du, dass du auf der Bühne elegant sein musst.

Playboy: Wenn Sie mit irgendeinem Musiker arbeiten könnten, egal, ob tot oder lebendig, welcher wäre es?
Mars: Jimi Hendrix. Ich denke, er war der beste Gitarrist der Welt, und ich hätte ihn gern mal persönlich spielen sehen. Er war der Hauptgrund, warum ich anfing Gitarre zu spielen.

Playboy: Sie wurden für den NAACP Award (Preis der Nationalen Vereinigung für die Förderung Farbiger) nominiert. Was denken Sie, sieht die Organisation in Ihnen?
Mars: Dass ich fantastisch bin! Sehen Sie das nicht? Oh Mann, ich hoffe, Sie erkennen die harte Arbeit und dass ich ein Teil der modernen Musik bin.

Playboy: Aber Ihre Musik ist nicht komplett modern.
Mars: Mein Album heißt „Doo-Wops & Hooligans“, aber es ist nicht der „Earth Angel“-Sound der 50er, wie du ihn in „Grease“ und ähnlichen Filmen hörst. Ich könnte Ihnen tausendundeinen Doo-Wop-Song vorsingen. Ich liebe die Schlichtheit dieser Musik. Es ist nicht hyperpoetisch, es ist einfach von Herzen. Nehmen Sie zum Beispiel meinen Song „Just The Way You Are“. Wenn Sie mir sagen würden, „Bruno, schreib einen Song für meine Freundin und mach, dass sie sich als etwas ganz Besonderes fühlt“, dann wäre das der Song, den ich schreiben würde.

Playboy: Also haben Sie den Song für Ihre Freundin geschrieben?
Mars: Eigentlich habe ich ihn für meinen Hund geschrieben. Sie heißt Lisa (lacht). Ich gebe meinen Hunden Menschennamen, das ist komisch.

Playboy: In „The Lazy Song“ reden Sie darüber, einen Snuggie (eine Ärmel-Schlafdecke) zu tragen. Hatten Sie so was je an?
Mars: Ja. Mein Label hat sogar Bruno-Mars-Snuggies gemacht und mir einen gegeben. Ich habe ihn angezogen und auch gleich wieder aus (lacht). Es fühlt sich komisch an, als ob dein Hintern rausschaut. Es ist wie das Tragen eines rückenfreien Kleids.

Playboy: Und woher wissen Sie das jetzt wieder? Schon mal eins getragen?
Mars: Nein, ich habe noch nie ein Kleid getragen. Eine Muumuu (hawaiianisches Kleid) vielleicht, aber sonst noch keins.

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