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Freundschaft unter Männern

Darum hält sie länger als jede Beziehung

Die Eine

Von den Damen unverstanden, von den Herren hochgeschätzt: echte Männerfreundschaft. Warum sie so lange hält und was das Besondere an ihr ist

Von wegen nur Bier trinken und Fußball spielen: Eine echte Männerfreundschaft ist viel mehr. Und vor allem um einiges beständiger als die meisten Freundschaften unter Frauen: Während die Damen sich ständig befreunden, zerstreiten und unter Tränen wieder versöhnen, überdauern die meisten Männerfreundschaften Jahrzehnte – und das für gewöhnlich ohne großes Drama. Oftmals ist die Männerfreundschaft sogar stärker als die Beziehung.

Es kommt doch auf die Länge an

In der Kürze liegt die Würze? Nicht bei Männerfreundschaften. So haben einer Studie des Münchener Instituts für Rationelle Psychologie zufolge 39 Prozent der befragten Männer ihren besten Freund bereits während der Schulzeit kennengelernt. Und da sage noch einer, Männer könnten nicht treu sein! Anders als in den Bussi-Bussi-Freundschaften vieler Frauen ist bei den Herren die Freundschaft nicht sofort beendet, wenn man mal anderer Meinung ist. Allerdings reden die Männer auch deutlich weniger miteinander – das könnte der Vorbeugung von Streit durchaus dienlich sein.

Weniger Gelaber, mehr Qualität

Männerfreundschaften funktionieren auch deshalb so gut, weil keiner stört, indem er permanent alles durch- bzw. ausdiskutieren muss. Ist ja auch nicht nötig, so ganz ohne Frauen. Die meisten Männer leben nach dem Motto ‚Wenn ich nichts sage, wird auch nichts Schlimmes sein‘. Das versteht allerdings auch nur ein anderer Mann. Also: Stundenlang nebeneinander schweigend sein Bier zu trinken ist kein Zeichen von Langeweile oder Desinteresse, sondern von wahrer Freundschaft. 

Prioritäten setzen

63 Prozent der befragten Männer würden für ihren besten Kumpel eine Frau versetzen. Das sagt doch schon einiges darüber aus, wie wichtig Freundschaft für die meisten Männer ist. Dies wird noch deutlicher, wenn man bedenkt, dass jeder dritte Mann einem Freund ein Organ spenden würde. Gerade das wird allerdings in vielen Beziehungen zum Streitthema: Die meisten Frauen rechnen gar nicht mit einer solchen Präsenz des besten Freundes. Merken Sie schließlich, dass sie nicht immer die erste Geige spielen, kracht es richtig im Getriebe. 

Interessen verbinden

Studien haben ergeben, dass Männer und Frauen nur wenig gemeinsame Interessen und daher auch nicht viel Gesprächsstoff haben. Klar funktionieren Beziehungen trotzdem. Dennoch ist es doch für jeden Mann beruhigend, noch einen Kumpel zu haben, der eben die Interessen teilt und mit dem man reden kann (oder auch nicht). Frauen sollten das besser akzeptieren, anstatt Eifersuchtsszenen hinzulegen. Denn ganz ehrlich: Wenn Mann die Fußballergebnisse mit seiner Liebsten diskutieren würde, wäre die auch nicht glücklicher, oder?

Autor: Lena Kluth
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