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Fernbeziehung

Es ist nichts Ungewöhnliches mehr, wegen des Jobs oder einer neuen Liebe die Stadt oder sogar das Land zu wechseln. Doch was tun, wenn man trotz großer Entfernung alte Freundschaften weiter pflegen möchte?

Für viele Menschen ist die Vorstellung, sein ganzes Leben am selben Fleck zu verbringen, ein Albtraum. Spätestens mit dem Beginn von Studium oder Ausbildung zieht es viele an einen anderen Ort – manche wandern sogar in ein anderes Land aus. Das führt nicht nur zu Fernbeziehungen, sondern auch zu Fernfreundschaften. Letztere sind besonders vom Aussterben bedroht, weil oft das in der Beziehung vorhandene Pflichtgefühl fehlt. Wie schafft man es also, Freundschaften auch über Hunderte von Kilometern aufrechtzuerhalten und nicht nur noch zu smalltalken? 

Alles beim Alten?

Ein häufiger Fehler bei Freundschaften über große Entfernungen besteht darin, die Freundschaft in sich zu verändern. Hat man noch nie viel geredet, sondern eher zusammen Sport getrieben, rufen plötzliche, stundenlange Telefonate eher Verwirrung als Freude hervor. Wenn man sich zwei Mal im Jahr beim Skifahren oder Bergsteigen trifft, hat man sicher mehr davon. Ähnlich ist es im umgekehrten Fall: Wer früher jeden Tag mit dem besten Kumpel gesprochen hat, sollte versuchen, trotz Entfernung möglichst regen Kontakt zu halten. 

Nicht den Überblick verlieren

Sind Sie derjenige, der zurückbleibt, haben Sie es auf den ersten Blick leichter: Sie können Ihr gewohntes Umfeld, Ihre Arbeit und Ihre Wohnung behalten. Doch über kurz oder lang wird der beste Freund fehlen. Der wiederum muss in der neuen Wahlheimat erst mal einen Haufen neuer Eindrücke verarbeiten, lernt viele Leute kennen und ist so in der ersten Zeit ziemlich beschäftigt. Die Kunst ist es, jeweils nicht das Interesse am Leben des Anderen zu verlieren: Haben Sie ein offenes Ohr für alles Neue, das Ihr Kumpel Ihnen erzählt. Sie können aber auch erwarten, dass er Sie und die alte Heimat nicht vergisst.

Nicht vergesslich werden

So sehr man sich auch bemüht, niemand schafft es, jeden Tag zu telefonieren, zu skypen oder Mails zu schreiben. Das lassen der Job, neue Freunde, die Beziehung oder die Familie nicht zu. Ganz wichtige Ereignisse sollten allerdings auf keinen Fall vergessen werden: der Geburtstag zum Beispiel. Oder Grüße zu Weihnachten. Die Hochzeit und die Geburt des ersten Kindes. Die Ausrede ‚Ich konnte dich nicht erreichen‘ zieht schon lange nicht mehr – schließlich ist es heutzutage eher die Kunst, nicht erreichbar zu sein. Wer es nicht schafft, wenigstens an die wichtigsten Lebensereignisse seines Kumpels zu denken, dem kann die Freundschaft nicht so wichtig gewesen sein.

Autor: Lena Kluth
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