Es geht wieder los

Warum Playboy geistreich wie nie ins neue Jahr startet

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Es ist ein Kreuz mit diesen Vorsätzen. Da hat man doch glatt aus Erleichterung - allen Maya-Voraussagen zum Trotz -, 2012 überlebt zu haben, leichtfertig versprochen, im neuen Jahr viiiiel mehr Sport zu treiben und Alkohol nur noch bei medizinischer Indikation zu verwenden. Zum Desinfizieren einer Wunde etwa. Und dann findet man sich hier wieder: im Januar 2013, nachdem der Weltuntergang auch dieses Mal ausfallen musste. Das neue Jahr fühlt sich schon nach den ersten Wochen wieder ziemlich gebraucht an. Kaum ist es mit lautem Getöse aus den Startlöchern gekrochen, sind alle guten Vorsätze gemeinsam mit den nigelnagelneuen Laufschuhen bereits unauffindbar im Keller verräumt.

Und der Alkohol? Muss auch weg.

Ihnen geht es ähnlich? Das trifft sich gut, denn wir haben in der ersten Ausgabe des Jahres gleich ein paar sachdienliche Hinweise für Sie vorbereitet: Mein geschätzter Kollege Klaus Mergel, als journalistische Fachkraft in erster Linie verantwortlich für die kulinarische Expertise des Playboy, nahm schon mal einen ordentlichen Schluck aus der Pulle. Wobei das so nicht ganz richtig ist, ging es bei seinen selbstlosen Recherchen doch weit weniger um Quantität als vielmehr um Qualität. So können wir Ihnen, lieber Leser, im Magazin ab Seite 114 einen aktuellen Überblick über die feinsten Männerschnäpse geben. Sollten Sie sich etwa fragen, wann Whisky am besten schmeckt, zu welchem Essen welcher Wodka passt und wie Sie mit Gin den perfekten Cocktail mixen: Im Playboy Spirituosen-Spezial finden Sie darauf viele geistreiche Antworten.

Beim „Spaghetti-Western“ spielt Kulinarik keine Rolle. Es geht, auch wenn der Name dies nahelegt, auch nicht um südländische Teigwaren. Den (Revolver-)Helden des Genres, das 2013 durch Quentin Tarantinos „Django Unchained“ wieder auflebt, ist einzig am gepflegten Austausch blauer Bohnen gelegen. Unsere Italowestern-Hommage: im Magazin ab Seite 101.

Nachdem das bei mir persönlich mit der Umsetzung hehrer Vorsätze nichts wurde, erlauben Sie mir dennoch einen Nachsatz: Was immer Sie sich für 2013 vorgenommen haben, setzen Sie sich nicht allzu sehr unter Druck, bleiben Sie zuverversichtlich und gelassen.

Ich wünsche Ihnen ein entspanntes Jahr 2013, Ihr Florian Boitin (Chefredakteur)
 

Florian Boitin