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Hugh Hefner und Le Corbusier

Von der Junggesellenbude zur Spielwiese

Die Architektur des Playboy

Seit der ersten Ausgabe des Playboy beschäftigte sich Gründer Hugh Hefner mit dem Rollenbild des modernen Junggesellen. Dabei wurde er zunächst vom puristischen Stil Le Corbusiers inspiriert

Architektur, Sexualität und Multimedia im Playboy: Drei Begriffe, die auf den ersten Blick nichts miteinander gemein haben. Doch Autorin Beatriz Preciado bringt sie in ihrem Buch "Pornotopia" zusammen und zeigt: Das Rollenbild und das Selbstverständnis des Mannes, ganz gleich in welcher Epoche, spiegelte sich immer auch in der Architektur wider.

Hugh Hefner und Le Corbusier

Die Absicht des Playboy-Gründers war so einfach wie ehrgeizig: Die verstockte Gesellschaft der Fünfziger Jahre aufrütteln. Dabei ging es nicht allein um sexuelle Tabus. Hefner dachte vielmehr in gesellschaftlcihen und politischen Dimensionen. So bezog er sich schon im Jahr 1956 im Playboy oft auf die kleinste Einheit im Leben eines Mannes: seine Wohnung. Das Credo lautete: "Willst du einen Mann verändern, gestalte seine Wohnung um."

Die Junggesellenbude sollte also nicht nur ein dekorativer Hintergrund zur Verführung des abendliches Besuches sein, sondern so anregend wie das Date selbst sein.

Um seine Ideen mit anschaulichen Beispielen zu füllen, ließ sich Hefner etwa vom einflussreichsten Architekten, Bildhauer und Möbeldesigner des 20. Jahrhunderts inspirieren: Le Corbusier. Seine puristischen Prinzipien setzte Hefner zunächst im Innenraum seines Hauptquartiers in Chicago um – nach dem Umzug in die kalifornische Mansion ließ er jedoch seinen eigenen Grundsätzen freien Lauf.


Für Leser, die mehr über Hugh Hefners architektonische Ambitionen erfahren möchten, empfiehlt die Playboy-Redaktion das Buch "Pornotopia – Architektur, Sexualität und Multimedia im Playboy" von Beatriz Preciado (Wagenbach Verlag).

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Autor: Sebastian R. Tromm
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