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Das sind die Highlights der Genfer-Uhrenmesse

Die sechs heißesten Uhren-Trends in der Übersicht

Die Highlights der Genfer-Uhrenmesse

Vom Retro-Klassiker zum Vollexoten: Playboy präsentiert Ihnen die sechs wichtigsten Uhren-Trends inklusive aller News und Modelle, die auf der Genfer Uhrenmesse SIHH präsentiert wurden – inklusive des Playboy Favoriten der Hot Horlogerie von Ulysse Nardin. (Dieser Artikel wird regemäßig erweitert und aktualisiert)

Vom 15. bis 19. Januar trifft sich die Uhren-Branche mal wieder auf dem so genannten Salon International de la Haute Horlogerie (SIHH) in Genf. Was ursprünglich als Hausmesse des Richemont-Konzerns begann (Cartier, IWC, Jaeger-LeCoultre etc.), hat sich in den letzten Jahren immer mehr zur wichtigsten und exklusivsten Adresse der Branche entwickelt.

Nachdem bereits letztes Jahr namhafte Hersteller wie Girard-Perregaux oder Ulysse Nardin von der Kering Gruppe dazukamen, wurde die Messe dieses Jahr noch einmal um mehrere Neuzugänge wie Hermès, Ferdinand Berthoud oder Armin Strom erweitert. Daneben nutzen viele weitere Hersteller wie zum Beispiel die LVMH Gruppe (Hublot, Zenith, TagHeuer) ebenfalls die Gelegenheit, um im Fahrwasser des SIHH Ihre Neuigkeiten abseits vom Messegelände in diversen Hotelsuiten oder auf gemieteten Schiffen zu präsentieren.

Tipp für alle kurzfristig Interessierten: Zum zweiten Mal in der Geschichte des SIHH dürfen auch dieses Jahr nicht nur geladene Gäste die Messe besuchen. Am Freitag dem 19. Januar wird am so genannten „Open Day“ die Messe gegen eine Ticketgebühr von 70 CHF auch für fachfremde Besucher geöffnet sein.

Trend EINS: Innovation

Baume & Mercier „Clifton Baumatic“

Mit der „Baumatic“ lanciert die Marke „Baume & Mercier“ ihr erstes eigenes Automatikwerk und folgt damit einem großen Trend, den viele Uhrenunternehmen in den letzten Jahren eingeschlagen sind: Weniger Fremdwerke, mehr Manufaktur! Dank Siliziumbauteile wird die neue Uhr außerdem besonders resistent sein gegenüber Störungen durch Magnetfelder, eine Sandwich-Unruhspirale, eine spezielle Zugfeder und die neu konstruierte Hemmung sorgen außerdem für eine Gangautonomie von 120 Stunden (5 Tage) bei konstanter Präzision des Chronometers. Und das alles – inklusive einem klassischen Saphirglasboden – ab 2.450 Euro.


Trend ZWEI: Retro-Style

Jaeger-LeCoultre „Polaris Memovox“

Passend zum 50. Jubiläum der legendären „Polaris Memovox“ bringt die Marke Jaeger-LeCoultre die so genannte Polaris Kollektion heraus, bestehend aus sechs Modellen: ein klassisches Automatikwerke, zwei Chronographen (Edelstahl und Rotgold), ein Weltzeit-Chrono sowie die zwei Vintage Modelle „Date“ und Memovox“. Insbesondere letztere, eine auf 1.000 Stück limitierte Sonderedition verfügt wieder über das ikonische Drei-Kronen-Design inklusive Weckfunktion, mit der das Original aus dem Jahr 1968 seine Berühmtheit erlangte. Während die oberste Krone verantwortlich für das Einstellen der Weckzeit ist,  dienen die anderen beiden zur Einstellung der Uhrzeit sowie der rotierenden Innenlünette.

A. Lange & Söhne „1815 Homage to Walter Lange“

In Gedenken an den im letzten Jahr verstorbenen Firmengründer Walter Lange brachte die Marke A. Lange & Söhne einen eigenen Zeitmesser namens „1815 Homage to Walter Lange“ heraus. Der Chronometer besitzt eine stoppbare springende Sekunde und ist auf 27 Exemplare in Gelbgold, 90 Exemplare in Rotgold und 145 Exemplare in Weißgold limitiert (Preis jeweils 47.000 Euro).

Das Einzelstück im Stahlgehäuse wird dieses Jahr zu einem wohltätigen Zweck versteigert.

Sammler werden jedoch vor allem ihr Auge auf das lediglich als Einzelstück vorhandene Modell im Stahlgehäuse richten, das dieses Jahr zu einem wohltätigen Zweck versteigert werden soll.

Vacheron Constantin „Fiftysix Day-Date“

Wie der Name schon erraten lässt, wurde die neue „Fiftysix“ von Vacheron Constantin inspiriert von einem Modell der 1950er Jahre. Im Vergleich zu den sonst äußerst komplizierten und aufwendigen Chronometern der Marke, erscheint insbesondere die Einstiegsvariante dieses Modells sehr reduziert: Dreizeiger plus Datum, wahlweise in Gold und Edelstahl erhältlich. 

Damit will sich die Marke vermutlich stärker für eine jüngere Käuferschicht positionieren. Wem das für eine Vacheron Constantin dann doch zu schlicht ist, der kann auf die Variante mit Wochentag, Datum und Anzeige der Gangreserve zurückgreifen, oder gleich inklusive Vollkalender und Mondphase.

Trend DREI: Rekorde

Piaget „Altiplano“

Nachdem die Marke Piaget mit ihrer „Altiplano“ den Titel der flachsten Automatikuhr der Welt über 40 Jahre halten konnte, stahl im letzten Jahr Bulgari diesen Titel mit ihrer Octo Finissimo Automatic bei einer Gehäusehöhe von 5,15 Millimeter. Dies konnte Piaget natürlich nicht auf sich sitzen lassen: Mit sage und schreibe 4,3 Millimeter schlägt die neue „Altiplano Ultimate Automatic“ nun zurück und hält damit wieder den aktuellen Rekord für die flachste Automatikuhr der Welt. Doch das absolute Messehighlight stellt die ebenfalls neue „Altiplano Ultimate Concept“ dar: Mit einer Gehäusehöhe von nur 2mm (!) hält sie den neuen Rekord für die weltweit flachste mechanische Uhr mit Handaufzug.

Altiplano Ultimate Automatic

Audemars Piguet „Royal Oak RD#2“

Auch Audemars Piguet lässt sich nicht Lumpen, was neue Rekorde angeht: Mit einer Dicke von nur 6,3 Millimeter ist die „Royal Oak RD#2“ zwar ganze 2 Millimeter höher als die Konkurrenz von Piaget, dafür besitzt diese Uhr aber einen vollwertigen ewigen Kalender – und hält damit den Rekord der flachsten Automatikuhr mit ewigen Kalender.


Trend VIER: Jubiläen

150 Jahre IWC

Die „International Watch Company“, den meisten wohl besser bekannt unter dem Kürzel IWC, feiert dieses Jahr ihr 150-jähriges Bestehen und holt mit insgesamt 27 Jubiläumsmodellen zum großen Rundumschlag aus – wobei die Modellpalette vom einfachen Automatikwerk bis hin zum ewigen Kalender mit Tourbillon reicht.

Ein vom Design besonders auffälliges Modell dürfte die „Tribute to Pallweber Edition“ sein, dessen Zifferblatt die Minuten und Stunden mithilfe von rotierenden Scheiben digital anzeigt.

25 Jahre Royal Oak Offshore

Auch die legendäre Royal Oak Offshore von Audemars Piguet feiert dieses Jahr ihr 25-jähriges Bestehen. Aus diesem Grund bringt die Marke eine Re-Edition der Original „Royal Oak Offshore Selfwinding Chronograph“ aus dem Jahr 1993 heraus.

Wem das zu Old School und nicht exklusiv genug ist, der sollte zu einer der beiden neuen „Tourbillon Chronograph“ Varianten der Royal Oak Offshore Reihe greifen. Beide Editionen, eine in Stahl und eine in Roségold, besitzen ein futuristisch anmutendes skelettiertes Zifferblatt und sind streng limitiert auf jeweils 50 Stück.

Trend FÜNF: Racing Watches

Roger Dubuis „Excalibur Aventador S“

Nachdem Roger Dubuis dank seiner Zusammenarbeit mit Pirelli kein Neuling mehr im Land des Automobilsports ist, schaltet das Unternehmen jetzt zusammen mit der „Lamborghini Squadra Corse“ noch einen Gang höher. Auf die Vorgängeredition vom letzten Jahr folgen nun die Farben „Blue“ (limitiert auf 88 Stück) und „Pink Gold“ (28 Stück, bei einem Preis von 195.000 "Blue" bzw. 216.000 Euro für "Pink Gold") wird sich jedoch manch einer überlegen, ob er sich dann nicht gleich lieber den PS-Boliden selbst für rund 281.000 zulegt. Andererseits, wer so viel Spielgeld zur Verfügung hat, ordert vermutlich ohnehin Uhr und Auto in einem.

Parmigiani „Bugatti Type 390“

Einfacher ist da vielleicht die Entscheidung zu einer neuen „Bugatti Type 390“ von Parmigiani – diese Uhr liegt zwar bei einem Preis ab 295.000 Euro sogar über dem eines Aventador S – was jedoch ein Schnäppchen ist im Vergleich zum Preis des namensgebenden Bugatti Chiron, der mit rund 2,86 Mio. Euro immerhin fast das zehnfache der Uhr kostet.


Trend SEX: Exotik/Erotik

Ulysse Nardin „Classic Voyeur“

Ein Glockenspiel der etwas anderen Art präsentiert die Marke Ulysse Nardin: Kenner können sich vielleicht noch an die „Erotica Jarretiere“ aus dem Jahr 2015 erinnern. Hier knüpft die Marke nun mit der „Classic Voyeur“ an – eine Uhr wie wir meinen für echte Playboys.

Wer jetzt schon zum Geldbeutel greifen will, sei jedoch gewarnt. Die Bewegungen auf dem Zifferblatt sind die Visualisierung der eingebauten Minutenrepetition – einer äußerst kostspieligen Komplikation. 

Und auch der Umstand, dass die Uhr selbst auf nur 18 Stück limitiert ist, wird den Preis nicht gerade nach unten drücken. Auch wenn der Preis noch nicht kommuniziert wurde, dürfte er auf jeden Fall in einem sechsstelligen Bereich liegen.

Autor: Michael Brunnbauer
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