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So war´s auf dem Playboy "Unfairway Cup"

Ein Erfahrungsbericht des Golf-Events

Birdies, Pars und Bunker: So war der Playboy "Unfairway Cup"

Vergangenen Samstag fand der 1. "Unfairway Cup" auf dem penibel geschnittenen Green des  Golfclub "Mangfalltal e.V." statt. Dass dieses Golf-Event allerdings unerwartet anders ausfallen würde, hätte selbst unser hartgesottener Redakteur nicht gedacht. Bei gnadenlosen Temperaturen jagte er den ganzen Tag die Bälle über den Rasen und kam am Ende zur Erkenntnis: Golf ist bei Weitem mehr als nur ein Spaziergang mit Ärgernissen. Ein Erfahrungsbericht.

Fotos: Max Marquardt

Als Playboy-Redakteur ist man ja schon so einiges gewöhnt. Hübsche Frauen, schnelle Autos, gute Drinks - und spektakuläre Sportarten. Beim Golf trifft dieses Adjektiv allerdings eher nicht zu. Zumindest dachte ich das bisher. Doch da jeder echte Gentleman in seinem Leben mindestens ein Mal die Luft eines Golfplatzes geschnuppert haben sollte, ließ ich mich drauf ein und folgte der Einladung zum "Unfairway Cup" im südbayrischen Mangfalltal. 

Um es mit Mark Twains Worten zu sagen: "Golf ist ein Spaziergang mit Ärgernissen". Und genauso hielt ich es mit dem Golf-Turnier im Voralpenland auch. Aus diesem Grund waren es eher die Programmpunkte "Mega-BBQ", "geile Preise" und "Halfway-Freibier", denen ich meine Aufmerksamkeit für das Event schenkte. Playboy hatte als offizieller Sponsor der Veranstaltung nicht nur jede Menge Goodie-Bags für die Teilnehmer bereitgestellt (gefüllt mit allerlei hübschen Kleinigkeiten aus der Playboy-Welt), sondern auch eine Playboy-Fahne für das 1. Loch anfertigen lassen.

Den Golfer-Dresscode kennt man ja aus vielen Filmen: Hemd, Chino, seltsame Mütze und natürlich Golfschuhe. Glücklicherweise wurde für den Cup das sonst so strenge Reglement aufgelockert. "Ein Dresscode ist bei diesem Turnier nicht nötig", erklärte Veranstalter Stefan Lang auf unsere Frage hin, wie man sich denn nun zum "Unfairway Cup" kleiden solle. Im Vordergrund stünden ganz klar Spass und eine gute gemeinsame Zeit. Dazu bräuchte man weder ein Hemd mit Kragen, noch Golfer-Schuhe. Lang spielte übrigens selbst in Unterhemd und kurzer Hose. 

Nach einer kurzen Einweisung des Organisators wurden die Teams auf das Green geschickt. Gespielt wurde 9-Loch 2er Scramble mit einem anschließendem 9-Loch-Zählspiel. Bei unglaublich heißen Temperaturen von fast 40 Grad machten wir uns ans Einlochen. Vorweg: Was beim Golfen leicht und elegant aussieht, ist in Wirklichkeit unglaublich komplex, schwer und teilweise auch schmerzhaft. So hatte ich teilweise sogar Schwierigkeiten, den Schläger nicht im Versehen in die umgrenzende Fauna und Flora zu werfen.

Abschlag beim 3. Loch.

Dennoch konnte das "Team Playboy" halbwegs gute Abschläge erzielen. Bei steigenden Temperaturen und dem ein oder anderen "Halfway-Freibier", erschwerte ich es meinem passionierten Team-Kollegen nach den ersten fünf Löchern immer mehr, unser Handicap niedrig zu halten. Mein Bälle landeten überall, nur nicht dort wo sie sollten: Auf dem Green. Mein miserables Golf-Spiel wurde umgehend durch unfreiwilligen Ausflügen in das Unterholz und in diverse Sandbunker bestraft. 

Geduld brauchte es vor allem beim Versuch, den Ball aus einem Sandbunker zu schlagen.

Im Putten konnte ich allerdings relativ gut punkten, was meine Laune ein wenig besserte. Vielleicht ist dies aber auch dem jahrelangem "Training" auf den Minigolf-Anlagen der Republik geschuldet. Glücklicherweise spielte ich mit einem echten Golfer im Team, der durch sein Können und jede Menge Weißbier unseren miserablen Score immer wieder ausglich. Die Sonne brannte, die Bälle rollten und unsere Rivalen lächelten mokant wie die Bösewichte in einem Italo-Western. 

Klare Ansage: Das "Werkzeug" unseres Redakteurs.

Zum Glück konnte ich die gesamte Zeit über im Buggy (motorbetriebener Wagen für 2 Personen) mitfahren und musste nicht wie die anderen meinen Golfbag schultern und damit zu Fuß über das Green laufen. Die kühle und erfrischende Brise des Fahrtwinds glich das Brennen in meiner von Blasen übersäten linken Hand angenehm aus. Fakt: Golf ist nichts für Weicheier - und jetzt weiß ich auch, wozu man diesen komischen Handschuh braucht. 

Organisator Stefan Lang beim formidablen Abschlag.

Nachdem wir im Team das 18. Loch gespielt hatten, klopften wir uns gegenseitig auf die Schulter und gaben uns brüderlich die Hand. Unsere Platzrivalen waren den gesamten Tag über gelaufen und nicht wie wir fürstlich gefahren. Die Erschöpfung war ihnen sichtlich ins Gesicht geschrieben - dennoch gewannen sie am Ende das Match. Da half auch nicht die großkotzige Gravur "Killer" in meinem Putting-Schläger. Das Einzige was ich an diesem Tag wirklich "killte", war mein Kreislauf.

Doch die eigentlichen Highlights des Tages sollten erst noch kommen. Da es sich beim "Unfairway Cup" nicht um ein herkömmliches Golf-Turnier mit Pullunder-tragender Schickeria handelte, gab es im Anschluss das mit "Mega-BBQ" betitelte Grillen. Bei exquisiten Grill-Speisen und jeder Menge kühlen Getränken erholten sich die Teilnehmer von der Hitze des Tages. 

Bei fast 40 Grad einen Golfbag zu schieben ist schweißtreibende Arbeit.

Bei der Siegerehrung erwarten die Gewinner tolle Preise und natürlich jede Menge Playboy-Goodies. Zur musikalischen Unterhaltung hatten die Veranstalter keine Kosten und Mühen gescheut und extra eine Band aus München organisiert.

Die Punkband "Zoo Escape" heizte den Golfern zum Abschluss mächtig ein.

Völlig konträr zum Golfplatz-Flair spielte die Punkband "Zoo Escape" auf der unüberdachten Club-Terrasse. Dem Publikum gefiel die extravagante Darbietung ebenso gut, wie die lockere Atmosphäre des gesamten Tages.

Diejenigen die nichts gewinnen konnten, kamen wenigstens in den Genuss eines tollen Sonnenuntergangs in toller Kulisse.

Viele Teilnehmer spielten ohne Hemd oder Chinos, manche gingen sogar barfuß auf das Grün. Für Stefan Lang auch ein klares Statement gegen jedwede Vorurteile: "Golf ist kein Spießer-Sport - und der Cup ist der definitive Beweis dafür!"

In diesem Sinne: Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

Autor: Max Marquardt, Playboy
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