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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Ein bisschen Sport muss sein

Die Playboy-Redaktion macht sich fit

Fit werden mit Playmate Verena Stangl

Auch Playboy-Autoren sitzen viel am Schreibtisch. Soll heißen: Wenn wir uns fit machen für den Frühling, können Sie das auch. Hier zeigt uns Sportstudentin und Playmate Verena Stangl, wie’s geht: zu Rad, im Wasser, beim Work-out und beim Laufen

Da hat sich Playmate Verena Stangl ganz schön was vorgenommen: den Bürohengsten der Playboy-Redaktion (v. l. David Goller, Alexander Neumann-Delbarre, Sebastian Tromm und Thomas Becker) Beine machen – ein verdammt harter Job!

BIKEN mit Thomas

Seine Maße: 103 kg, 1,93 m. Sein Ist-Zustand: Nach diversen Knie- und Schulteroperationen sind ein paar Lieblingssportarten weggefallen – mit gewichtigen Folgen: „Stau am Mittleren Ring“ (münchnerisch für Bauch). Sein Ziel: Knochen schonen und wieder dem Unter-100-Club beitreten

Erst mal einrollen. Wer ein Mountainbike unterm Hintern hat, muss ja nicht gleich wie ein Irrer die nächstbeste Böschung hochballern. „Auch beim Radeln gilt: erst warm machen, dann Gas geben“, sagt Verena. Na gut, ein paar Kilometer im Flachen, um die müden Muckis schon mal vorzuwarnen. Nach einer halben Stunde schlagen wir uns ins Gelände! Verena verspricht „einfache Tricks, mit denen du dich viel leichter tust“. Überredet. Zuerst bergab: über Stock, Stein und glitschige Wurzeln. „Auf den Pedalen stehen, Schwerpunkt nach hinten, die Stoßdämpfer arbeiten lassen“, erklärt Verena.

Ganz schön viel Input für so eine kurze, wenn auch steile Abfahrt. Außerdem fehlt die Ansage für den Kopf: Wie schaltet man noch mal die Angst aus? Verena macht das so: „Los jetzt, runter!“ Schon gut – und siehe da: Hat gar nicht wehgetan! „Gleich noch mal“, fordert die Playmate. Danach die andere Vertikale: bergauf. „Jetzt muss dein Schwerpunkt nach vorn, über den Lenker, sonst wird’s anstrengend“, sagt Verena und behält nur bedingt Recht: Es ist auch so anstrengend. Aber freiwillig hat sich noch kein Kilo verabschiedet. Immerhin weiß ich jetzt, wie es gehen könnte. Und vielleicht kann Verena ja meinen Schweinehund noch ein wenig bezirzen ...

Trainingsplan: 2 Touren pro Woche à 2 Stunden bei 60–70% der maximalen Herzfrequenz. Verbrennt 300 Kalorien pro Stunde. Bei 80% sind’s 600 Kalorien.

Schwimmen mit David

Seine Maße: 78 kg, 1,89 m. Sein Ist-Zustand: Nichts auf den Rippen und eine Körperhaltung wie ein Fragezeichen – Karl Valentin lässt grüßen. Sein Ziel: Kondition aufbauen, Muskelmasse zulegen und langfristig das V-förmige Schwimmerkreuz bekommen

Schwimmen, früh morgens? Ich habe nichts gegen körperliche Ertüchtigung, aber leider wird daraus meist körperliche Ernüchterung. Meine sportlichsten Jahre habe ich hinter mir, die Fußballschuhe nach 20 Jahren an den Nagel gehängt. Die Ausdauer reicht gerade noch für die Treppe zur U-Bahn. Als es hieß, ich dürfte eine Playmate ins Becken schubsen, war ich doch guter Dinge. Mein Plan: Fake it till you make it. Ein schmaler Grat zwischen schwimmen und baden gehen. Brustschwimmen geht noch, doch dann sagt Verena diesen schlimmen Satz: „Gehen wir zum Kraulen über!“ Kraulen mit einer Playmate – klingt verführerisch, aber so viel kann ich verraten: Es ist eine Falle!

Schnell schwindet die Euphorie. Könnte Mark Spitz mich sehen, er würde sich im Nichtschwimmerbecken ertränken. Zum Glück bin ich so beschäftigt, mich über Wasser zu halten, dass ich nicht sehe, wie Verena wegen meiner Paddelei die Augen verdreht. Die Arm-Bein-Koordination wird langsam besser. „Wenn du jetzt noch ans Atmen denkst, wird alles gut“, ruft sie vom Beckenrand. Als ich mir nicht mehr wie ein querschnittsgelähmter Frosch vorkomme, habe ich sogar Spaß! Wenn nur dieser Chlor-Gestank nicht wäre ...

Trainingsplan: Anfangs 2- bis 3-mal pro Woche 20 Minuten schwimmen. Die Einheiten mit Brustschimmen beginnen, dann zum Kraul-Stil wechseln. Belastung so dosieren, dass Sie nicht außer Atem kommen. Länge der Einheiten kontinuierlich steigern.

Workout mit Sebastian

Seine Maße: 80 kg, 1,89 m. Sein Ist-Zustand: erst Boxer, jetzt Bohnenstange. Suchte Beschäftigung und Thrill früher auf den Matten von Kampfsport-Gyms – heute nur noch in Clubs und auf Partys. Sein Ziel: auf gesunde Weise Langeweile bekämpfen, Masse aufbauen

Ausreden sind zwecklos: Ich lebe ungesund. Wenig Bewegung. Viel Sitzen. Wenig Schlaf. Viel Alkohol. Hemingway-Diät. So kann’s nicht weitergehen. Trotz desolater körperlicher Verfassung bin ich in einer Disziplin ungeschlagen: Fitness-Mimikry. Dank Statur und Größe wirke ich sportlich, ohne es zu sein. Dass der Sixpack-Ansatz vom Lachen und Husten kommt, hat Frauen nie interessiert. Bis jetzt. Verena entgeht nichts. Auf dem Fitness-Spielplatz stellt sie fest: „Du musst Muskeln aufbauen!“ Bevor ich zur Ausrede ansetze, würgt sie mich ab: „Nur eine halbe Stunde am Tag. Und kein Fitness-Studio. Die Übungen kannst du überall machen.“

Auf einer Parkbank fangen wir an: „Dips! Drei Sätze à 15 Wiederholungen.“ Ich wiederhole, bis Batteriesäure durch meine Muskeln schießt. Aus der Sitzgelegenheit wird eine Folterbank, aus einem Ast eine Klimmstange – und ich zum Fallobst. Verena zeigt auf das Seil am Klettergerüst. Ich freue mich: Turnen liegt mir. „Hoch und runter, zehnmal. Ohne die Beine zu benutzen!“ Verena hält Wort: Nach einer halben Stunde ist das Training zu Ende. Ich auch. Leichter Schwindel. Trotzdem ein beschwingtes Gefühl und die Gewissheit, mir etwas Gutes getan zu haben. Scheint, als hätte ich die gesunde Alternative zu Hemingway gefunden.

Trainingsplan: Besser täglich 20 Minuten straff trainieren als einmal die Woche verausgaben. Drei Serien: 15 Burpees, 15 Sit-ups, 30 Sekunden Front- und Seitstütz.

Laufen mit Alexander

Seine Maße: 76 kg, 1,77 m. Sein Ist-Zustand: früher viel Fußball, heute viel Bürostuhl. Neulich, bei der ersten Joggingrunde seit Monaten, von einer Dreijährigen auf einem Tretroller überholt worden. Sein Ziel: wieder eine Stunde am Stück zügig (!) laufen können

Verena ist nicht nur sehr hübsch, sondern auch sehr höflich. Das merkt man bei unserem Lauf-Date an der Isar sofort. Denn erstens starrt sie, anders als ich, nicht ungehemmt den dicken Mann an, der sich am Ufer auszieht und nackt im eisigen Wasser badet. Und zweitens sagt sie zu mir: „Du siehst doch ganz fit aus.“ Es ist die charmante Version von: Habe ich mir noch schlimmer vorgestellt. Wir dehnen uns kurz, „leicht anstretchen, das bereitet die Muskeln auf die Belastung vor“, sagt Verena,  dann joggen wir los. Die ersten 30 Meter laufe ich leichtfüßig wie ein Reh. Finde ich zumindest. „Stopp“, sagt Verena. „Das sieht etwas verkrampft aus. Lauf nicht so schnell, halt den Oberkörper aufrecht und nimm die Arme mit.“

Hilft tatsächlich. Vor allem die Arme mitschwingen zu lassen, macht die ganze Bewegung runder, lockerer. „Das Tempo steigerst du erst, wenn du den Rhythmus gefunden hast“, sagt sie. „Und am Schluss ein Sprint?“, frage ich. „Nur wenn du trainiert bist, sonst verletzt man sich dabei leicht.“ Okay, kein Sprint. Ich bin nach 30 Minuten auch so erledigt. Als wir uns zum Schluss dehnen, sagt Verena, dass sie bald einen Halbmarathon läuft. „Schaffst du mit etwas Training auch!“ Sie ist wirklich sehr höflich.

Trainingsplan:  2- bis 3-mal pro Woche 30 Minuten laufen. Nach 2 Wochen schrittweise steigern. 10 Kilometer sollten nach sechs Wochen kein Problem mehr sein.  

video: Playboy-Workout mit lealight

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