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Die zehn kuriosesten Film-Fakten

Die selbst einigen Cineasten noch nicht vertraut sind

Die zehn kuriosesten Film-Fakten

Sie lieben Kino? Würden aber gerne auch wissen, was sich hinter den Kulissen der großen Filme Hollywoods abgespielt hat? Kein Problem, wir liefern: zehn kuriose Insider-Fakten, mit denen Sie zum echten Experten werden (oder bei geeigneter Gelegenheit zumindest so tun können)

Über Filme und ihre Entstehung lässt sich viel erzählen. Doch einiges ist so kurios und abgedreht, dass man am Ende nicht weiß, ob der Film oder die Entstehungsgeschichte dahinter interessanter ist. Wir haben für Sie einige dieser wirklich verrückten Fakten in einer Liste zusammengefasst. Also: Lehnen Sie sich zurück und staunen Sie!

1. „Plan 9 from Outer Space“: Vom schlechtesten Film zum Kult-Trash

Heutzutage gelten so ziemlich alle Filme des Regisseurs Ed Wood als Kult-Trash. Zu seinen Lebzeiten jedoch wurden seine Werke in Grund und Boden gestampft. Bestes Beispiel: Sein Film „Plan 9 from Outer Space“ aus dem Jahr 1959, der in einer Leserumfrage des 1979 erschienenen Buches „The Golden Turkey Awards“ zum „schlechtesten US-Film aller Zeiten“ gewählt wurde.

Die abstruse Handlung: Außerirdische fürchten, die Menschen könnten mit einer Solarbombe das gesamte Universum auslöschen. Bereits acht Mal haben die Aliens deshalb versucht, die Erdbewohner zu vernichten, vergeblich. Nun sollen durch Strahlen wiederbelebte Tote die Menschheit bekriegen. Aber der Plan droht zu scheitern... Das Mitwirken von „Dracula“-Darsteller Bela Lugosi sowie die unfreiwillige Komik in Dialog und Handlung bescherten „Plan 9“ erstaunlicherweise über die Jahre eine riesige Fangemeinde.

2. „Star Wars“ und das lila Lichtschwert

Die Lichtschwerter aus dem Film „Star Wars“ finden auch manche Nicht-Fans sehr interessant. Noch interessanter allerdings ist die Tatsache, dass Samuel L. Jackson seine ganz eigene Lichtschwert-Farbe forderte, um in den Filmen mitzuspielen: lila.

Dabei fing es in Episode 4 und 5 mal mit bloß zwei Farben an – Blau für die Jedis und Rot für Darth Vader. In Episode 6 kam schließlich noch Grün für die Jedis hinzu, da es hieß, die blauen Lichtschwerter würden sich in den Szenen auf Tattoine nicht ausreichend absetzen.

3. Kermit und David Hasselhoff haben etwas gemeinsam

Die Rede ist hier keinesfalls von einer optischen Ähnlichkeit, sondern von etwas anderem, das Kermit, der Frosch von den Muppets sowie der US-Schauspieler und „Baywatch“-Star David Hasselhoff gemeinsam haben: die Stimme.

Sie haben nämlich den gleichen Synchronsprecher. Hoffentlich macht „The Hoff“ dann nicht auch einmal unvermittelt „Quak!“.

4. John Travolta macht einen auf Batman

Kaum zu glauben, aber wahr: Der beliebte Move aus „Pulp Fiction“, bei dem Hauptdarsteller John Travolta mit Mittel-und Zeigefinger rechts und links entlang der Augen entlangfährt, stammt weder von ihm noch von US-Regisseur Quentin Tarantino.

Der erste, der die Bewegung gemacht haben soll, war Adam West als „Batman“ in der 1960er-Jahre-Serie. Die US-Fernsehserie um das dynamische Duo Batman und Robin erfreut sich heute eines Kultstatus und wird oftmals als Parodie auf Batman bezeichnet.

5. Disneys „Bambi“ präsentiert einen der größten Bösewichte

Wer denkt, dass in Disney-Filmen immer alles Friede, Freude, Eierkuchen ist, der hat „Bambi“ nicht gesehen. Die rührende Geschichte um das aufwachsende Reh Bambi, das von seinen besten Freunden, dem Hasen Klopfer und dem Stinktier Blume in die Geheimnisse der Welt in freier Wildnis eingeführt wird, gefällt Groß und Klein gleichermaßen. Aber sie zeigt uns auch, wie brutal und erbarmungslos Jäger sein können. Laut des „American Film Institute“ (AFI) rangiert der Mörder von Bambis Mutter auf Platz 20 der „Top 100-Liste der größten Schurken des amerikanischen Films“.

Damit steht er sogar zwei Plätze über Arnold Schwarzeneggers „Terminator“-Darstellung. Wer Bambis trauriges „Maaaamaaa, wo bist duuu?“ nur einmal gehört hat, versteht nur zu gut, weshalb.

6. Das F-Wort ist überall

Man kommt einfach nicht mehr drumherum – das böse F-Wort „Fuck“ lauert heutzutage an jeder Ecke, in nahezu jedem Song und natürlich auch in einigen überragenden Filmen. In Gary Oldmans Film „Nil by Mouth“ (1997) wurde es beeindruckende 428-mal in 128 Minuten gesagt. Umgerechnet ergibt das einen Schnitt von 3,34 mal die Minute.

Doch auch der Klassiker „Scarface“ (1983) mit dem überragenden Al Pacino schafft es auf stolze 1,22 Fucks in der Minute. What the f...?

7. Jack Nicholson und seine Axt

Hollywood-Schauspieler und Method Actor Jack Nicholson dürfte seit dem Dreh des Grusel-Schockers „Shining“ eine regelrechte Axtphobie haben. Die Szene aus dem Stephen King-Streifen, in der Nicholson die Tür mit einer Axt einschlägt, wurde sage und schreibe 127 Mal gedreht.

Da könnte selbst der professionellste Schauspieler dem Wahnsinn verfallen. Doch womöglich war ja gerade das die Absicht von Regisseur und Perfektionist Stanley Kubrick.

8. Aus Silber wird Rot

Wer braucht schon silberne Schuhe, wenn er auch genauso gut rote haben kann? Dies dachten sich wohl auch die Macher des Films „Der Zauberer von Oz (1939)“ mit Judy Garland in der Hauptrolle.

Als Dorothy Parker zeigt sie ihren Mut und – die unvergessenen roten Slipper, die allerdings in der Buch-Vorlage von Lyman Frank Baum noch silbern waren. Der Grund: Technicolor war in den Anfängen und durch das schöne, leuchtende rot wollte man den Zuschauern beweisen, wie toll die neue Technik ist.

9. Komparsen-Power in „Gandhi“

Wahrhaft schwindelerregend! In keinen Film sollen so viele Komparsen mitgespielt haben wie in „Gandhi“ (1982): Für die Beerdigungsszene standen 300.000 Komparsen vor der Kamera. Nur 200.000 davon wurden übrigens bezahlt, dem Rest winkte lediglich ewiger Ruhm auf der Kinoleinwand. Und wenn sie genau hinschauen, können sie sich jetzt vielleicht irgendwo ganz klein in der Massenszene entdecken.

10. Alfred Hitchcock: Unermüdlich als Regisseur von „Psycho“

Wenn das American Film Institute einen Film auf Rang 1 der besten amerikanischen Thriller katapultiert, dann muss er was ganz Besonderes haben. Im Falle von „Psycho“ (1960) hatte vor allem der „Master of Suspense“ Alfred Hitchcock einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg geleistet.

Doch die Arbeit mit ihm sei oft alles andere als einfach gewesen. „Ich stand sieben Tage lang unter dieser Dusche und Sie können mir glauben, dass Alfred Hitchcock bei jeder einzelnen der zwanzig Einstellungen hinter der Kamera gesessen hat“, erzählte Hauptdarstellerin Janet Leigh über den Dreh der legendären Duschszene. Im Detail bedeutete die Arbeit an dieser einzelnen Szene sieben Drehtage, 70 Kamerapositionen und insgesamt 50 Schnitte.

Autor: Laura Popescu
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