„Ich mag Sachen, die Angst machen“
Die Sängerin und Schauspielerin Beyoncé über ihren Film „Dreamgirls“, weshalb ihr Leben Drama braucht – und warum eine gefloppte CD den Untergang bedeutet
 


Playboy: Ihr Manager im Musikfilm „Dreamgirls“ nennt Sie ein Produkt. Kennen Sie das Gefühl aus Ihrer eigenen Karriere?
Beyoncé: Absolut nicht. Als Produkt hätte ich nie so viel erreicht. Kein fremdgesteuertes Wesen bekommt neun Grammys.
Playboy: Den ersten Plattenvertrag bekamen Sie mit 15. Wie hoch war der Preis dafür?
Beyoncé: Ich hatte nie die Chance, mit Gleichaltrigen rumzuziehen. Ich hatte mehr Verantwortung auf meinen Schultern als viele Ältere. So wurde ich auch viel schneller reif.
Playboy: Fühlen Sie sich der Schauspielerei jetzt gewachsen?
Beyoncé: Ich hielt mich nie für eine Schauspielerin. Nicht nach „Austin Powers“ und dem „Rosaroten Panther“. Erst „Dreamgirls“ änderte das. Es ist harte Arbeit, die Tränen herauszudrücken. Ich musste in meinem Leben für Drama sorgen, damit ich Futter für den Zorn beim Spielen hatte. Ich weiß nicht, wie Leute es schaffen, einen Film nach dem anderen zu drehen.
Playboy: Das klingt, als hätten Sie genug vom Film.
Beyoncé: Im Gegenteil: Ich mag Sachen, die mir Angst machen.
Playboy: Was ist beim Film angenehmer als in der Musikbranche?
Beyoncé: Das Schöne, aber auch Schreckliche an der Musik ist: Wenn du ein schwaches Album ablieferst, ist alles vorbei. Einen Kinoflop verzeihen sie dir als Person – kommst du mit schlechter Musik, bist du auch selbst schlecht.

Interview: Rüdiger Sturm ]


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(from Dreamgirls S/T)
Listen
„Listen“ ist die erste Single-Auskopplung aus dem Soundtrack des Films „Dreamgirls“, der am 1. Februar 2007 in die deutschen Kinos kommt. „Dreamgirls“ wurde unter Mitwirkung eines atemberaubenden Staraufgebots (Beyoncé, Jamie Foxx, Eddie Murphy, Danny Glover u.a.) realisiert und ist die Kino-Adaption des gleichnamigen Erfolg-Musicals, das seit 25 Jahren zu den beliebtesten Shows am Broadway zählt und in dieser Zeit von Millionen Menschen gesehen wurde. Sowohl Film als auch Musical erzählen die Geschichte des Aufstiegs des Soul-Gesangs-Trios The Dreams, alias Effie (Jennifer Hudson), Deena (Beyoncé Knowles) und Lorrell (Anika Noni Rose), in den Sechziger und frühen Siebziger Jahren. Die Story orientiert sich an der Karriere einer der erfolgreichsten Female Groups aller Zeiten: Diana Ross and the Supremes. Beyoncé sagt über „Listen“: „Ich war so inspiriert von meinem Charakter Deena, dass ich einen sehr speziellen Song singen wollte, der Deena am besten beschreibt. Es ist ein entscheidender Moment im Film, wenn Deena schließlich die Kraft findet, aufzustehen und sich bewusst wird, wer sie ist und weiß, was sie will. Ich bin sicher, alle Frauen können den Text nachvollziehen.“
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>>> Dreamgirls 
(Motion Picture Soundtrack)
Dreamgirls
Seit nunmehr 25 Jahren zählt Michael Bennetts „Dreamgirls“ zu den beliebtesten Shows am Broadway mit Millionen Fans auf der ganzen Welt. Am 1. Februar 2007 kommt nun eine Verfilmung des Erfolgs-Musicals in die deutschen Kinos, das unter Mitwirkung eines atemberaubenden Staraufgebots (Beyoncé, Jamie Foxx, Eddie Murphy, Danny Glover u.a.) realisiert wurde. Sowohl Film als auch Musical erzählen die Geschichte des Aufstiegs des Soul-Gesangs-Trios The Dreams, alias Effie White (Jennifer Hudson), Deena Jones (Beyoncé Knowles) und Lorrell Robinson (Anika Noni Rose) in den Sechziger und frühen Siebziger Jahren. Die Story orientiert sich an der Karriere einer der erfolgreichsten Female Groups aller Zeiten: Diana Ross And The Supremes. Für die Leinwand umgesetzt wurde der Stoff von Regisseur Bill Condon („Kinsey“, „Gods And Monsters“), der für die Drehbuch-Adaption des Musicals „Chicago“ 2003 für einen Oscar nominiert worden war.

Und auch 2007 gehen die Macher und Darsteller des Films mit großen Hoffnungen ins Oscar-Rennen: Insgesamt acht Nominierungen konnte „Dreamgirls“ auf sich vereinen und ist damit der Film mit den meisten Nominierungen in diesem Jahr. Neben Eddie Murphy und Jennifer Hudson als „Nebendarsteller“ wurden gleich drei Songs des Soundtracks in der Rubrik „bester Filmsong“ nominiert. Die Verleihung findet am 25. Februar in Los Angeles statt.

Star des Film ist ohne Zweifel Ex-Destiny’s-Child-Frontfrau Beyoncé Knowles in der Rolle der Deena. Für die 25-jährige war die Mitwirkung eine absolute Herzensangelegenheit: „’Dreamgirls’ ist der Film meines Lebens. Ich war so inspiriert von meinem Charakter Deena, dass ich für mein letztes Album Songs schrieb, die genau jene Dinge ausdrücken, von denen ich mir gewünscht hätte, dass Deena sie im Film sagt.“ Eigens für den Film entstand der brandneue Song „Listen“, der auch als Single erscheinen wird.

Der offizielle Soundtrack mit dem Titel „Dreamgirls - Music From The Motion Picture“ erschien am 26. Januar. Darauf sind neben Beyoncé auch die Kollegen Jamie Foxx, Eddie Murphy, Danny Glover, Jennifer Hudson und Anika None Rose zu hören, die die z.T. weltberühmten Songs des Musical-Klassikers in kontemporärer Bearbeitung interpretieren. Für viele der Beteiligten ging mit der Produktion ein lebenslanger Traum in Erfüllung - wie z.B. für Beyoncé: „’Dreamgirls’ war eines jener Dinge in meinem Leben, die einfach unausweichlich waren. Ich wurde in dem Jahr geboren, als das Musical an den Broadway kam. Ich bin ich einfach dazu geboren, diese Rolle zu spielen. Es war die beste Erfahrung, die ich bislang als Schauspielerin gemacht habe. Als es vorbei war, dachte ich mir: ‚So etwas werde ich in meinem Leben nie wieder erleben’ - es war schlicht und ergreifend magisch.“
Mit der 25-jährigen Jennifer Hudson gibt darüber hinaus eine junge Frau ihr Spielfilmdebüt, die US-amerikanischen Fernsehzuschauern v.a. durch ihre Teilnahme an der dritten Staffel der Talentshow „American Idol“ ein Begriff ist. Als Effie White gelingt ihr, was kein US-Kriktiker für möglich gehalten hätte: Aus dem Schatten der legendären Effie-Darstellerin der Bühnenversion, Jennifer Holliday, hervorzutreten und sich vielmehr in Oscar-würdiger Art und Weise die Rolle zu eigen zu machen. Der Höhepunkt: Ihre Interpretation des Songs „And I’m telling You I’m Not Going“.
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[ Beyoncé on Tour
Datum // Ort // Veranstaltungsort

30.04.2007 // Frankfurt/Main // Festhalle
01.05.2007 // Stuttgart // Schleyerhalle
07.05.2007 // München // Olympiahalle
08.05.2007 // Wien // Stadthalle
12.05.2007 // Halle // Gerry Weber Stadion
13.05.2007 // Berlin // Max-Schmeling-Halle
14.05.2007 // Hamburg // Color-Line Arena
17.05.2007 // Oberhausen // König Pilsener Arena
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