Jumper - Durch Zeit und Raum gesprungen

Frühstück in Paris, Mittagessen in Rom und den Sonnenuntergang in Ägypten - Sekundenschnell an jedem Ort der Welt

 
Der 15-jährige David Rice ist auf den ersten Blick ein ganz normaler Jugendlicher. Doch eines Tages passiert etwas, das sein Leben schlagartig verändert: Schulrowdy Marc wirft die Schneekugel mit dem Eiffelturm, die David seinem Schwarm Millie schenken will, in hohem Bogen auf einen zugefrorenen See. Bei dem Versuch sie wiederzuholen, bricht David ein – und klatscht kurz darauf völlig durchnässt in der örtlichen Bibliothek auf den Fußboden. Was ist geschehen?

David ist ein „Jumper” und kann – ohne zu wissen wie – in Sekundenschnelle von einem Ort zum anderen teleporten. Eine Fähigkeit, von der er schnell ausgiebig Gebrauch macht, denn sie eignet sich hervorragend, um vor Problemen zu flüchten und sein eigenes Leben ohne mürrischen Vater und Schule zu bestreiten.

So lebt David (Hayden Christensen) acht Jahre später in einer Penthouse-Wohnung und genießt sein Leben: Er flirtet ausgelassen in einem Pub in London, frühstückt auf der Sphinx in Ägypten oder „jumped” zum Surfen nach Australien. Um seinen aufwändigen Lebensstil zu finanzieren, besorgt er sich einfach ein paar Millionen aus dem nächsten Banktresor. Doch dann nimmt sein Leben eine dramatische Wendung.

Verfolgt von einer Geheimorganisation, den „Paladinen”, die Menschen wie ihn auslöschen wollen, verbündet sich David mit einem anderen „Jumper” (Jamie Bell), um den Kampf gegen deren gefährlichen Anführer Roland (Samuel L. Jackson) aufzunehmen und seine Freundin Millie (Rachel Bilson) aus seinen Fängen zu befreien.

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Besetzung

David:  Hayden Christensen
Griffin:  Jamie Bell
Millie:  Rachel Bilson
Roland:  Samuel L. Jackson
Mary:  Diane Kane

Sprung-Gesetze aufgestellt

Die Idee des Films stammt aus zwei Science-Fiction-Romanen. Autor Steven Gould schreibt in seinen Romanen „Jumper” und „Reflex” über einen jungen Mann, dem scheinbar unerklärliche Teleportfähigkeiten helfen, ein Leben weit weg von alltäglichen Problemen zu führen.

Die Produzenten Vince Gerardis und Ralph M. Vicinanza erkennen das Potenzial der Geschichte und beauftragen David Goyer das Drehbuch zu schreiben. „Was mir an David Goyers Drehbuch am besten gefallen hat, war, dass es von jemandem handelte, der Superkräfte erlangt und nichts besseres zu tun hat, als erstmal eine Bank auszurauben”, begeistert sich Regisseur Doug Liman.

Trotz der zahlreichen Special Effects und phantastischen Begebenheiten sind die Produzenten und Drehbuchautoren bemüht die Geschichte so realistisch wie möglich zu halten. Co-Autor und Produzent Simon Kinberg („Triple X - The Next Level”): „David Rice trägt keinen Umhang, er hat keinen Code-Ring. Im Großen und Ganzen ist er ein ganz normaler Typ. Erst im Verlauf der Geschichte realisiert er, dass er mit seinen Fähigkeiten Freunden und Fremden helfen kann.”

Laut Kinberg ist „Jumper” deswegen die Geschichte „eines Helden im Anfangsstadium – ein zufälliger, widerwilliger Held, der gerade erst beginnt, sich darüber Gedanken zu machen, wie es wäre, mit seinen Kräften Menschen in Gefahr zu helfen.” Das Ende überrascht. Denn im Gegensatz zu anderen Science-Fiction-Geschichten löst sich der finale Kampf zwischen Gut und Böse mit einem spitzbübischen Schmunzeln auf.

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Regie: Doug Liman
ERFOLGSREGISSEUR
Doug Liman („Mr.&Mrs. Smith”, „Die Bourne Identität”) setzt mit „Jumper” buchstäblich zum großen Sprung an. Das Science-Fiction-Feuerwek strotzt vor Action und bis ins Detail inszenierte Special Effects. Der Durchbruch gelang Liman bereits 1996 mit seinem Indie-Hit „Swingers”.
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