Macht die Fliege!
Die Fliege ist ein kleines Textilwunder
-
Die Expertin: Danijela Pilic. Unsere Modekolumnistin erklärt Ihnen an dieser Stelle jeden Monat, wie Sie vor die Tür gehen dürfen - und wie Sie das besser nicht tun
„Ach, ihr Frauen habt aber auch so viel Auswahl!“, jammerte kürzlich einer meiner bestangezogenen Freunde, der sich bei mir über seinen zwar famosen, doch für seinen Geschmack etwas eingefahrenen Stil beklagte.
Das stimmt, erwiderte ich, doch es gibt immer wieder etwas Neues, das ein Mann ausprobieren kann. Zum Beispiel einfach einmal seine Stil-Antennen transatlantisch in Richtung USA ausrichten. Da wird seit einiger Zeit äußerst kreativ und sehr cool mit der Fliege experimentiert. Während man hierzulande nur Smokingträger bei besonderen Anlässen oder schusselige Chemieprofessoren mit der Fliege in Vebindung bringt, zeigen uns die Amerikaner, vor allem die coolen HipHop-Jungs, was man mit dem schmalen Binder alles anstellen kann. Kanye West kombiniert die Fliege zu Hemd, Pullover und Jeansjacke, Pharrell Williams sogar zu Hemd und Lederjacke, manchmal zum Anzug. Und auch Tom Ford liebt Fliegen, besonders aus Samt, und setzte sie in seinen Kampagnen ein.
Die Fliege ist insofern ein kleines Textilwunder, als dass sie von einem formellen zu einem coolen, witzigen Detail avanciert ist. Man kann sie natürlich nach wie vor zum Smoking oder zum Anzug umbinden, wie Jefferson Hack es tut. Die Fliege ist aber auch etwas für Männer, die einfach ungern Krawatten tragen: ein kleines, fast altmodisches Detail, das nicht ganz so seriös und businessmäßig wirkt wie der Schlips. Wer Sorgen hat, wie man sie bindet: Es gibt inzwischen auch Fliegen, die man sich einfach an den Kragen heften kann.
Und somit, liebe Freunde des eingefahrenen Stils, sollte man dieses Jahr noch schnell einen neuen Modevorsatz fassen: öfter mal was ausprobieren. Hört sich vielleicht ganz einfach an, erfordert aber Mut. Man will sich schließlich nicht verkleiden. Im Fall der Fliege gebe ich hiermit Entwarnung: bitte umbinden und auf die Straße gehen.
Das stimmt, erwiderte ich, doch es gibt immer wieder etwas Neues, das ein Mann ausprobieren kann. Zum Beispiel einfach einmal seine Stil-Antennen transatlantisch in Richtung USA ausrichten. Da wird seit einiger Zeit äußerst kreativ und sehr cool mit der Fliege experimentiert. Während man hierzulande nur Smokingträger bei besonderen Anlässen oder schusselige Chemieprofessoren mit der Fliege in Vebindung bringt, zeigen uns die Amerikaner, vor allem die coolen HipHop-Jungs, was man mit dem schmalen Binder alles anstellen kann. Kanye West kombiniert die Fliege zu Hemd, Pullover und Jeansjacke, Pharrell Williams sogar zu Hemd und Lederjacke, manchmal zum Anzug. Und auch Tom Ford liebt Fliegen, besonders aus Samt, und setzte sie in seinen Kampagnen ein.
Die Fliege ist insofern ein kleines Textilwunder, als dass sie von einem formellen zu einem coolen, witzigen Detail avanciert ist. Man kann sie natürlich nach wie vor zum Smoking oder zum Anzug umbinden, wie Jefferson Hack es tut. Die Fliege ist aber auch etwas für Männer, die einfach ungern Krawatten tragen: ein kleines, fast altmodisches Detail, das nicht ganz so seriös und businessmäßig wirkt wie der Schlips. Wer Sorgen hat, wie man sie bindet: Es gibt inzwischen auch Fliegen, die man sich einfach an den Kragen heften kann.
Und somit, liebe Freunde des eingefahrenen Stils, sollte man dieses Jahr noch schnell einen neuen Modevorsatz fassen: öfter mal was ausprobieren. Hört sich vielleicht ganz einfach an, erfordert aber Mut. Man will sich schließlich nicht verkleiden. Im Fall der Fliege gebe ich hiermit Entwarnung: bitte umbinden und auf die Straße gehen.





