Kraftvoll in den Kurven: Bernhard „Barry“ Veneman und die S 1000 RR (oben) während einer der letzten Testfahrten auf dem Eurospeedway Lausitz vor dem Saisonstart
Ergebnisse:
Gesamtwertung Fahrer nach 8 von 8 Rennen:1. Muggeridge Karl (AUS) 244 Punkte
2. Daemen Werner (BEL) 225 Punkte
3. Bauer Martin (AUT) 221 Punkte
5. Veneman Barry (NED) 199 Punkte
Gesamtwertung Hersteller nach 8 von 8 Rennen:
1. KTM 442 Punkte
2. BMW 441 Punkte
3. Honda 398 Punkte
4. Yamaha 284 Punkte
5. Suzuki 221
Fahrer Bernhard Veneman – Vita:
Alter: 33
Nationalität: Niederländer
Größe / Gewicht: 1,78 m / 74 kg
Erstes Rennen: 1996
Renn-Geschichte:
2002: Supersport 600 Niederländischer Meister
2003: Supersport 600 Niederländischer Meister
2004: ONK* Supersport 600 2. Platz
2005: ONK Supersport 600 3. Platz / Supersport-WM 14. Platz
2006: Supersport-WM 22. Platz
2007: Supersport-WM 8. Platz
2008: Langstrecken-WM-Lauf von Le Mans Sieger / Supersport-WM 8. Platz
2009: Langstrecken-WM-Lauf von Le Mans 3. Platz / Supersport-WM 13. Platz
* (ONK = niederländisches IDM-Pendant)
Fahrer Werner Daemen – Vita:
Alter: 38
Nationalität: Belgier
Größe / Gewicht: 1,60 m / 63 kg
Erstes Rennen: 1993
Renn-Geschichte:
2003: Supersport-WM 17. Platz
2004: IDM-Supersport Deutscher Meister
2005: IDM-Supersport 8. Platz / IDM-Superbike 16. Platz
2006: IDM Superbike 8. Platz
2007: IDM Superbike 5. Platz
2008: IDM Superbike 4. Platz
2009: IDM Superbike 3. Platz
alpha Technik Werkstatt
IDM-Saison 2010
Achter IDM-Lauf // Finale
17. – 19. September // Hockenheimring
Vizemeister 2010
Top-Saison: Werner Daemen im letzten Lauf
Schrecksekunde: Daemen wird gerammt
So sehen Sieger aus: Daemen wird Vizemeister
Teamwork: Gemeinsam sind sie stark
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Siebter IDM-Lauf
20. – 22. August // TT Circuit Assen
Triumph-Wochenende
Bernhard Veneman: 1. und 2. Platz, was will man mehr...
Körpereinsatz: Werner Daemen bei rasanter Kurvenfahrt
Assen: vorletzter IDM-Lauf
Gute Gründe nannte auch Werner Daemen für seinen nicht ganz so erfolgreichen Tag: „Durch den Sturz im Qualifying hat mir natürlich die Zeit auf der Strecke gefehlt, und mit der Verletzung war es heute schwer.“ Ein Grund jedoch, aus dem beim anstehenden Hockenheim-Finale etwas ähnlich schief laufen könnte, ist nicht in Sicht.
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Sechster IDM-Lauf
30. Juli – 1. August // Schleizer Dreieck
Wochenende voller Pech für Daemen und Veneman
Bernhard Veneman: kein glückliches Rennen
Teamarbeit: alpha Technik - Van Zon - BMW-Zelt
Kopf an Kopf: spannende Duelle
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Fünfter IDM-Lauf
2. – 4. Juli // Salzburgring (Österreich)
Playboy-Piloten rücken weiter an die Spitze vor
Werner Daemen und Bernhard Veneman: glückliche Sieger
Bernhard Veneman: auf dem Weg zu Platz 3
Werner Daemen: höchste Konzentration
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IDM-Halbzeit, vierter Lauf
18. – 20. Juni // Sachsenring
Podest für Daemen – Pech für Veneman
Bernhard Veneman: perfekte Kurvenlage
Daemen kann nach dem Halbzeit-Erfolg auf dem kurvigen, schwierigen Sachsenring zuversichtlich sein. In einem heissen Schluss-Spurt sicherte er sich den zweiten Platz beim ersten Rennen. Die Entscheidung um die Plätze fiel erst in den letzten Runden, als sich Daemen noch an Konkurrent Stefan Nebel mit einem Ausbremsmanöver vorbeidrängelte. „Das war heute ein richtig harter Kampf da vorne“, sagte der Belgier Daemen nach der Siegerehrung zufrieden. Für das zweite Rennen rechnete er sich bereits den Sieg aus, kam dann aber „nur“ auf einen dritten Platz. „Ganz glücklich bin ich mit dem zweiten Rennen nicht“, gestand Daemen anschließend. Das habe an der Wahl der Reifen gelegen. „Mit einer anderen Reifenwahl wäre vielleicht ein Sieg drin gewesen. Ich konnte gut mitfahren, aber nicht angreifen.“
Für den Teamkollegen Veneman lief der Tag allerdings weitaus turbulenter. Als die IDM-Superbiker beim ersten Rennen in einer zehn Mann starken Meute um den engen Kurs des Sachsenrings pflügten, zeigte der Niederländer Veneman, mitten im Feld, ungewollt eine kleine Cross-Einlage und musste die Strecke kurzzeitig verlassen. „Ich musste kurz geradeaus“, sagt Veneman, „hätte ich noch stärker eingelenkt, wäre ich gestürzt.“ Als Neunter fand er den Weg zurück auf die Strecke. Bis auf den siebten Schlussrang arbeitete er sich dann nach vorne. Und auch im zweiten Rennen blieb ihm das Pech treu: Zwar war Veneman wieder vorne mit dabei und hatte sogar zeitweise die Führung inne. Doch nach der neunten Runde machte ein Sturz seine Hoffnungen zunichte. Ein „Chattering im Hinterrad“ soll der Grund gewesen sein.
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Dritter IDM-Lauf
28. – 30. Mai // Nürburgring
Zwei zweite Plätze und ein dritter
Bernhard Veneman: Autogrammstunde mit Bunnys
Barry Veneman hatte sich – trotz eines heftigen Sturzes im ersten Training – mit der viertschnellsten Trainingszeit ebenfalls einen Platz in der ersten Startreihe gesichert, kam dann jedoch als Zehnter aus der ersten Rennrunde zurück und musste sich mühsam nach vorne kämpfen. Auch sein sechster Platz wurde also nur dank großen fahrerischen Könnens und eines hervorragenden Endspurts errungen.
Werner Daemen: Bunny bringt Glück
Ebenso im zweiten Rennen, das nach einem Massensturz zu Beginn neu gestartet werden musste: „ Mein Speed hätte heute für den Sieg gereicht“, resümierte Daemen. Doch er hatte seinen Start verpatzt und musste sich nahezu am gesamten Fahrerfeld vorbei nach vorne arbeiten. Auch an Teamkollege Veneman, der dieses Mal die Rolle des härtesten Gegners von Karl Muggeridge übernommen hatte und sich hinter dem – immer wieder und insgesamt – führenden Australier einreihte.
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Zweiter IDM-Lauf
14. – 16. Mai // Motorsport Arena Oschersleben
Fahrer-Duo hält sich an der Spitze
Werner Daemen: gut beschirmt
Die widrigen Wetterverhältnisse hatten Mensch und Material bereits im Training auf eine harte Probe gestellt. Das Thermometer erreichte keine 10 Grad Celsius, und den gesamten Tag über prasselte der Regen. „Das ist hier wie beim Roulette“, schilderte Werner Daemen seinen Arbeitstag. „In meiner ganzen Karriere habe ich in einem Training noch nie so viele Stürze gesehen. In jeder Ecke lag einer.“ Mindestens vier mal stand auch Daemens Vorderrad quer, und er konnte Stürze noch in letzter Sekunde vermeiden. Barry Veneman absolvierte zum ersten Mal mit seiner BMW S 1000 RR ein Training bei regennasser Strecke und bezahlte seinen Vorwärtsdrang mit zwei Ausrutschern. „Nach einem kurzen Boxenstopp bin ich wieder auf die Strecke und habe wohl zu sehr gepusht“, resümierte er.
Von den Startplätzen 15 und 18 aus war der Weg für das Fahrer-Duo an die Spitze der IDM-Konkurrenz dann ziemlich weit. Zwar fuhr Werner Daemen beim Warm-Up die Bestzeit ein, doch blieb im ersten Rennen viel Arbeit für ihn und seinen Teamkollegen übrig. Beide zeigten einen gesunden Kampfgeist und waren noch vor der Halbzeit der zu fahrenden Renndistanz auf Podestkurs. Veneman, der es tatsächlich aufs Treppchen schaffte, fasste den ersten Lauf nach der Siegerehrung so zusammen: „Ich habe in der ersten Kurve nicht alles riskiert, aber innerhalb von vier Runden konnte ich mich nach vorne kämpfen.“
Das zweite Rennen, in dem die beiden BWM-Piloten bei ihrer Fahrt an die Spitze auf deutlichere Gegenwehr der Konkurrenz trafen, wurde nach einem Unfall vorzeitig abgebrochen. „Der Abbruch kam für mich zu einem ungünstigen Zeitpunkt“, erklärte Veneman anschließend. Sein Plan war es gewesen, den vor ihm fahrenden Karl Muggeridge erst in den letzten Runden zu überholen. Daemen hingegen sah sich beim zweiten Lauf „nach dem Start in der ersten Kurve eingeklemmt“. Die dadurch verlorene Zeit habe er dann erst wieder wettmachen müssen, begründete Daemen sein Abschneiden mit dem immerhin fünften Platz.
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23. – 25. April // Eurospeedway Lausitz
Saisonstart
Ein Platz auf dem Treppchen
Am ersten Rennwochenende der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) haben die Playboy-Fahrer des Teams alpha Technik - Van Zon – BMW, Werner Daemen und Barry Veneman, auf dem EuroSpeedway Lausitz 35 Meisterschaftspunkte eingefahren
Bernhard Veneman: mischte in der Spitzengruppe mit
Der Niederländer Veneman hingegen mischte im ersten Rennen mit seiner BMW S 1000 RR kräftig in der Spitzengruppe mit und hielt Konkurrenten wie Stefan Nebel und Didier van Keymeulen gut in Schach. „Vor meinem ersten IDM-Rennen war ich schon sehr gespannt“, gestand er anschließend. „Ich kenne die Jungs ja alle nicht. In der ersten Kurve gab es ein gehöriges Durcheinander. Anfangs habe ich es langsam angehen lassen. Am Ende lag ich auf Rang 2, bekam aber ein Problem mit einem Überrundeten. Gabor Rizmayer nutzte diesen Umstand aus und kam noch an mir vorbei.“
Team alpha Technik - Van Zon – BMW: beste Aussichten auf Treppenplätze
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Playboy-Piloten drängen an die Spitze
Schlank wie nie, schnell wie nie – und jetzt noch kraftvoller in den Kurven: Mit dem Fahrer-Duo Werner Daemen und Bernhard Veneman auf der S 1000 RR hat das Team alpha Technik - Van Zon – BMW beste Aussichten auf Treppenplätze
Das Gespann ist höchst verlässlich – und für positive Überraschungen gut: der Belgier Werner Daemen, mit 38 Jahren ein erfahrener Superbiker, seit 2004 für „alpha Technik“ auf vorderen Plätzen in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) unterwegs, und die Maschine S 1000 RR, das heißeste BMW-Motorrad der Geschichte. Im vergangenen Jahr schickte das Team „alpha Technik - Van Zon - BMW“ die beiden ins erste gemeinsame Rennen, den bewährten 63-Kilo-Mann und die um einige Pfunde von 183 Kilogramm abgespeckte 200-PS-Maschine nebst drei weiteren Fahrern. „Wir wollten sehen, wie es funktioniert“, sagt Josef Hofmann, der das Team gemeinsam mit Josef Meier leitet. Die zwei Inhaber von alpha Technik wurden nicht enttäuscht. Daemen, in Playboyfarben, fuhr zwei Laufsiege und den dritten Platz im Gesamtplacement der letztjährigen Superbike-Saison ein. Eine fulminante Premiere, die in diesem Jahr mit dem Titel getoppt werden soll.
Bernhard Veneman // Alter: 33 // Nationalität: Niederländer // Erstes Rennen: 1996
Werner Daemen // Alter: 38 // Nationalität: Belgier // erstes Rennen: 1993
„Das Superbike verlangt von Werner als leichtem Fahrer natürlich verhältnismäßig viel Krafteinsatz“, sagt Josef Hofmann – besonders in den unfallträchtigen Kurven, in denen das Bike in Position gewuchtet werden muss. Doch auch hier kommen die Ingenieure den Fahrern mit Verbesserungen in Sicherheit und Straßenlage weiter entgegen: Das bislang nur im Superbike-WM-Team verwendete elektronische Motormanagement-System arbeitet jetzt auch in den IDM-Maschinen, eine Traktionskontrolle unterstützt die Fahrer. Das System misst zum Beispiel mögliche Drehzahldifferenzen zwischen Vorder- und Hinterrad in Kurven und nimmt gegebenenfalls automatisch Gas weg. Das könnte in der einen oder anderen Kurve helfen, wenn nicht gar rennentscheidend sein.
Denn letztlich ist auf dem Kurs – In-Team-Unterstützung hin oder her – jeder Fahrer mit seiner S 1000 RR allein auf sich gestellt und muss eigennützig auf Sieg fahren. „Ich werde Werner natürlich helfen im Rennen, wenn das nötig wird. Aber das Siegen hat oberste Priorität. Ich würde sagen, es ist eine Leben-und-leben-lassen-Situation“, sagt Veneman. Ein Kampfgeist, auf den Teamchef Josef Hofmann setzt: „Wir haben in der Superbike-Klasse schon 2004 und 2005 die erste Geige gespielt, und mit diesem Team werden wir sie – mit etwas Glück und Geschick – in diesem Jahr wieder spielen.“
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IDM-Termine 2010
23. bis 25. April // Eurospeedway Lausitz
14. bis 16. Mai // Motorsport Arena Oschersleben
28. bis 30. Mai // Nürburgring
18. bis 20. Juni // Sachsenring
2. bis 4. Juli // Salzburgring (Österreich)
30. Juli bis 1. August // Schleizer Dreieck
20. bis 22. August // TT Circuit Assen (Niederlande)
17. bis 19. September // Hockenheimring
Die S 1000 RR – Technische Daten
Motor: Viertakt-Vierzylinder-Reihenmotor, flüssigkeitsgekühlt
PS: knapp über 200
Hubraum: 999 ccm
Gewicht: ca. 172 Kg
Drehmoment: 112,0 Nm
Topspeed: ca. 300 km/h
Getriebe: 6-Gang
Radstand: 1432 mm
Sitzhöhe: 820 mm


