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Team alpha Technik - Van Zon - BMW in der IDM - Playboy

Kraftvoll in den Kurven: Bernhard „Barry“ Veneman und die S 1000 RR (oben) während einer der letzten Testfahrten auf dem Eurospeedway Lausitz vor dem Saisonstart

Ergebnisse:

Gesamtwertung Fahrer nach 8 von 8 Rennen:
1. Muggeridge Karl (AUS) 244 Punkte
2. Daemen Werner (BEL) 225 Punkte
3. Bauer Martin (AUT) 221 Punkte
5. Veneman Barry (NED) 199 Punkte

Gesamtwertung Hersteller nach 8 von 8 Rennen:
1. KTM 442 Punkte
2. BMW 441 Punkte
3. Honda 398 Punkte
4. Yamaha 284 Punkte
5. Suzuki 221

Team alpha Technik - BMW in der IDM - Playboy

Fahrer Bernhard Veneman – Vita:
Alter: 33
Nationalität: Niederländer
Größe / Gewicht: 1,78 m / 74 kg
Erstes Rennen: 1996

Renn-Geschichte:
2002: Supersport 600 Niederländischer Meister
2003: Supersport 600 Niederländischer Meister
2004: ONK* Supersport 600 2. Platz
2005: ONK Supersport 600 3. Platz / Supersport-WM 14. Platz
2006: Supersport-WM 22. Platz
2007: Supersport-WM 8. Platz
2008: Langstrecken-WM-Lauf von Le Mans Sieger / Supersport-WM 8. Platz
2009: Langstrecken-WM-Lauf von Le Mans 3. Platz / Supersport-WM 13. Platz

* (ONK = niederländisches IDM-Pendant)

Team alpha Technik - BMW in der IDM - Playboy

Fahrer Werner Daemen – Vita:

Alter: 38
Nationalität: Belgier
Größe / Gewicht: 1,60 m / 63 kg
Erstes Rennen: 1993

Renn-Geschichte:
2003: Supersport-WM 17. Platz
2004: IDM-Supersport Deutscher Meister
2005: IDM-Supersport 8. Platz / IDM-Superbike 16. Platz
2006: IDM Superbike 8. Platz
2007: IDM Superbike 5. Platz
2008: IDM Superbike 4. Platz
2009: IDM Superbike 3. Platz

alpha Technik Werkstatt

IDM-Saison 2010

Achter IDM-Lauf // Finale
17. – 19. September // Hockenheimring

Vizemeister 2010

alpha Technik - Van Zon - BMW Top-Saison: Werner Daemen im letzten Lauf
Mit zwei Vizemeistertiteln hat das Team alpha Technik - Van Zon – BMW am dritten Septemberwochenende auf dem Hockenheimring die Rennsaison 2010 in der Klasse IDM SUPERBIKE erfolgreich beendet. Der Belgier Werner Daemen in Playboy-Farben fuhr ein weiteres Mal aufs Podium und errang damit Platz zwei in der Gesamtwertung des höchsten deutschen Motorradsport-Prädikats. Und auch in der Markenmeisterschafts-Wertung holte das Team auf der 200-PS-Maschine S 1000 RR für den Hersteller BMW einen zweiten Platz. Daemens Teamkollege Barry Venemann aus den Niederlanden beendete seine erste IDM-Saison auf dem fünften Gesamtrang hinter dem Australier Karl Muggeridge (1), Daemen (2), dem Österreicher Martin Bauer (3) und dem Deutschen Stefan Nebel (4).

alpha Technik - Van Zon - BMW Schrecksekunde: Daemen wird gerammt
„Wir haben uns nach dem Premierenjahr 2009 eindeutig verbessert“, lobten die Teambesitzer Josef Hofmann und Josef Meier anschließend die Leistung ihrer Mannschaft. Um einen Platz ist alpha Technik - Van Zon – BMW in der diesjährigen Saison weiter an die Spitze gerückt. Zu verdanken ist dies nicht zuletzt der konstanten fahrerischen Leistung Daemens, der den Sieg im ersten Rennen des Hockenheim-Wochenendes nur knapp verpasste. Wenige Meter hinter dem Sieger Stefan Nebel sah der Belgier die Zielflagge – und das, obwohl das Rennen für Daemen mit einem gehörigen Schrecken begonnen hatte: Im Getümmel der ersten Runde war er von einem Konkurrenten gerammt worden und landete mit verbogenem Auspuff und zerstörter Verkleidung in der Box. Das Rennen wurde abgebrochen, und die alpha-Technik-Van-Zon-BMW-Mannschaft bekam die S 1000 RR bis zum Neustart wieder starklar.

alpha Technik - Van Zon - BMW So sehen Sieger aus: Daemen wird Vizemeister
Auch der zweite Lauf am Nachmittag begann für Daemen mit einer Karambolage. Bis auf den siebten Platz arbeitete er sich dann nach vorne und hatte damit den Vizetitel sicher in der Tasche. „Das war kein leichtes Rennen“, sagte Daemen. „Am Ende spürte ich ein paar leichte Vibrationen am Motor und habe ein wenig Gas rausgenommen, ich wollte nichts kaputt machen. Karl Muggeridge hat beide Rennen gut hinter sich gebracht und den Titel gewonnen. Ich gratuliere ihm.“

alpha Technik - Van Zon - BMW Teamwork: Gemeinsam sind sie stark
Für Veneman sprangen am Final-Wochenende seiner ersten IDM-Saison ein vierter und ein fünfter Platz heraus. Glücklich war er damit nicht, denn im zweiten Lauf hätte es ein vierter Rang werden müssen, um den Saisonsieg in der Markenmeisterschaft einzufahren. Diesen vierten Platz holte am Sonntagnachmittag Dario Giuseppetti aus Berlin. „Ich bin ehrlich traurig“, sagte Veneman anschließend – obwohl das Gesamtergebnis immer noch ein guter Grund war, zu feiern und nun mit höchsten Erwartungen auf die IDM-Saison des kommenden Jahres zu blicken.

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Siebter IDM-Lauf
20. – 22. August // TT Circuit Assen

Triumph-Wochenende

Bernhard Veneman Bernhard Veneman: 1. und 2. Platz, was will man mehr...
Bei seinen zwei Heimrennen in den Niederlanden hat sich Playboy-Pilot Barry Veneman mit einem ersten und einem zweiten Platz auf dem Siegertreppchen erfolgreich in der Gesamtwertung nach vorn gekämpft. Er steht jetzt auf Rang vier – nahe bei seinem Kollegen im Team alpha Technik – Van Zon – BMW, dem Belgier Werner Daemen, der Gesamtplatz zwei verteidigt hat: beste Voraussetzung also für das Duo, um im Saisonfinale Mitte September auf dem Hockenheimring noch ganz an die IDM-Spitze zu schießen.

alpha Technik - Van Zon - BMW Körpereinsatz: Werner Daemen bei rasanter Kurvenfahrt
Werner Daemen blickt, im Gegensatz zu seinem Teamkollegen, auf ein eher glückloses Wochenende in Assen zurück. Er musste mit den Plätzen fünf und sechs vorlieb nehmen. Ein Grund dafür war ein Sturz, den er bereits im ersten Training mit leichteren Blessuren überstand. „Er hatte plötzlich extremes Lenkerschlagen“, erklärt Teamchef Josef Hofmann. „Beim Einlenken in die Kurve hat Werner sogar den Lenker verbogen. Dann ging es ab in die Wiese, durch einen Graben hindurch und auf der anderen Seite wieder raus. Zum Schluss ist er gestürzt.“ Daemen zog sich bei dem Sturz eine Nackenprellung und eine Daumenverletzung an der rechten Hand zu.

Duell Assen: vorletzter IDM-Lauf
Veneman hingegen hatte relativ leichtes Spiel. Im ersten Rennen musste er sich nur dem WM-Gast Max Neukirchner geschlagen geben. Da dieser aber nicht punktberechtigt ist, kassierte der BMW-Pilot Veneman die vollen 25 Zähler. Richtig zufrieden war er mit dem Ergebnis zwar nicht – „Ich wollte hier zu Hause gewinnen“, offenbarte er –, machte aber dafür im zweiten Rennen Ernst: Nach diversen Regenschauern war die Renndistanz auf zehn Runden verkürzt worden – zu einem Sprint, den Veneman für sich entscheiden konnte. „Ich hatte Glück mit dem Abbruch“, sagte er anschließend. „Ich hatte etwas am Set Up ändern lassen. Leider genau in die falsche Richtung. Das konnten wir durch den Rennabbruch wieder zurückrüsten.“

Gute Gründe nannte auch Werner Daemen für seinen nicht ganz so erfolgreichen Tag: „Durch den Sturz im Qualifying hat mir natürlich die Zeit auf der Strecke gefehlt, und mit der Verletzung war es heute schwer.“ Ein Grund jedoch, aus dem beim anstehenden Hockenheim-Finale etwas ähnlich schief laufen könnte, ist nicht in Sicht.

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Sechster IDM-Lauf
30. Juli – 1. August // Schleizer Dreieck

Wochenende voller Pech für Daemen und Veneman

Bernhard Veneman Bernhard Veneman: kein glückliches Rennen
Die Playboy-Piloten Werner Daemen und Barry Veneman vom Team alpha Technik - Van Zon - BMW sind auf ihrem Weg an die IDM-Spitze ein Rennwochenende lang ausgebremst worden. Auf dem Schleizer Dreieck in Thüringen fiel Daemen im ersten Rennen durch einen Elektronik-Defekt aus und wurde im zweiten Rennen Vierter. Veneman stürzte in Lauf eins und wurde im zweiten nur Achter. Damit rutschte Veneman um zwei Plätze in der Gesamtwertung auf Rang sechs zurück. Daemen bleibt auf Gesamtrang zwei. Teambesitzer Josef Meier empfahl den beiden Piloten: „Ganz schnell abhaken!“

alpha Technik - Van Zon - BMW Teamarbeit: alpha Technik - Van Zon - BMW-Zelt
Die Schwierigkeiten des Erfolgsduos, das sich bislang unaufhaltsam nach vorn gekämpft hatte, bringen nun Spannung und eine Prise Dramatik in den Saison-Schlussspurt – nur noch vier Rennen an zwei Wochenenden stehen an. Dann ist voller Einsatz gefordert. Und die Aussicht auf neue Erfolge besteht durchaus: Immerhin konnte Damen, nachdem beide Fahrer im ersten Rennen auf dem Schleizer Dreieck gar nicht ins Ziel gelangt waren, im zweiten Lauf bereits wieder fast aufs Treppchen steigen. Fast, denn Konkurrent Stefan Nebel fabrizierte in der Schikane vor der Zieldurchfahrt ein gewagtes Überholmanöver und verdrängte Daemen vom sicher geglaubten dritten Platz. „Wir haben im Anschluss darüber gesprochen“, sagt Daemen. „Stefan meinte, er habe da eine Lücke gesehen und sei reingestochen. Aber ganz ehrlich, da war keine Lücke, ich war selbst schon mit den Knie im Gras. Wir haben uns bis über die Ziellinie mehrfach berührt und hatten Glück, dass wir beide unbeschadet im Ziel angekommen sind.“

Duell Kopf an Kopf: spannende Duelle
Ähnliches Pech hatte Daemens Teamkollegen Veneman im ersten Lauf aus dem Rennen geworfen. Auch er bekam es mit einem übereifrigen Konkurrenten (Matej Smrz) zu tun und stürzte. „Er hat mein Hinterrad touchiert“, so Veneman anschließend. „So etwas kommt im Rennsport leider auch vor.“ Im zweiten Rennen habe ihm dann, sagt Veneman, „von Anfang an das Vertrauen gefehlt“. Er erreichte nur Platz acht. „Das Motorrad war okay. Ich bin heute einfach kein gutes Rennen gefahren“, gestand er. Viel Zeit, um die Geschehnisse genauer zu analysieren, bleibt dem Team alpha Technik - Van Zon - BMW jetzt nicht mehr: Von Schleiz aus ging es für die Mannschaft gleich weiter ins niederländische Assen, wo am 22. August der nächste IDM-Lauf stattfindet.

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Fünfter IDM-Lauf
2. – 4. Juli // Salzburgring (Österreich)

Playboy-Piloten rücken weiter an die Spitze vor

Werner Daemen und Bernhard Veneman Werner Daemen und Bernhard Veneman: glückliche Sieger
Doppelsieg für alpha Technik - van Zon - BMW: Der Belgier Werner Daemen hat auf dem Salzburgring – wie schon im vergangenen Jahr – beide Rennen der IDM Superbike gewonnen, und auch sein Teamkollege Barry Veneman kam mit einem dritten Platz im zweiten Rennen aufs Podest. Die Strecke nahe dem Team-Hauptquartier im bayerischen Stephanskirchen liegt den beiden Playboy-Fahrern besonders gut. Und auch für ihre BMW-Maschine, die S 1000 RR, die im oberen Drehzahlbereich besonders kraftvoll ist, sind die langen Geraden des Hochgeschwindigkeitskurses vor den Toren Salzburgs wie gemacht. Da störte auch die flirrende Hitze von mehr als 30 Grad im Schatten nicht.

Bernhard Veneman Bernhard Veneman: auf dem Weg zu Platz 3
Vom ersten Rennen Daemens ist schnell berichtet: Der Belgier setzte sich in der ersten Runde an die Spitze und führte auch noch in der letzten Runde, als er mit einem Vorsprung von 3,5 Sekunden als Erster die schwarz-weiss-karierte Flagge sah. Lange war ihm sein Dauerkonkurrent Karl Muggeridge aus Australien gefolgt. Doch gegen Rennende gab der Australier auf und begnügte sich gegen den stark fahrenden Daemen mit Platz 2. „Es war mir klar, dass mir Karl nach dem Start folgen würde“, meinte Daemen. Zum Schluss habe er aber „noch eine schnelle Runde hingedrückt. Da war ich ihn endlich los. Doch einfach war das nicht. Zweimal wäre ich fast gestürzt.“ Im zweiten Lauf wiederholte Werner Daemen das Kunststück vom Vormittag. „Ich kann zufrieden sein“, sagte er anschließend. „Ich habe an diesem Wochenende keinen Fehler gemacht und hatte wirklich das schnellste Motorrad.“

Werner Daemen Werner Daemen: höchste Konzentration
Barry Veneman hatte nur im ersten Rennen Pech. Mit besten Chancen auf den dritten Rang führte er die Verfolgertruppe auf einen Podiumsplatz an, als er in der elften von 17 Runden plötzlich einige Plätze verlor und sich am Ende als Fünfter über die Ziellinie rettete. „Er konnte plötzlich nicht mehr zuverlässig und nur noch schwer runterschalten“, erklärte Teamchef Josef Hofmann Venemans Dilemma. „Es ist wohl etwas mit dem Getriebe oder der Kupplung nicht in Ordnung.“ Eine Angelegenheit also, die sich bereits bis zum zweiten Rennen beheben ließ. Und nach dessen Ausgang dürfen die zwei Playboy-Piloten optimistisch sein, was einen näher rückenden Saison-Sieg angeht: Veneman konnte wieder hervorragend mitfahren und sicherte sich den dritten Platz. Damit sind die zwei Piloten des Teams alpha Technik - van Zon - BMW jetzt auf die Plätze zwei (Daemen) und vier (Veneman) im Gesamtpunktestand vorgerückt.

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IDM-Halbzeit, vierter Lauf
18. – 20. Juni // Sachsenring

Podest für Daemen – Pech für Veneman

Bernhard Veneman Bernhard Veneman: perfekte Kurvenlage
Auch wenn das Rennen der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) auf dem Sachsenring nicht beiden Playboy-Piloten in gleich positiver Erinnerung bleiben wird: Mit dem Halbzeitlauf der Saison haben sich Werner Daemen und Barry Veneman fest im Feld der ersten Fünf etabliert – nun kann das Team alpha Technik - Van Zon - BMW zum Angriff auf die Spitzenposition in der Gesamtwertung übergehen und weiter nach vorne rücken: Werden die Playboy-Fahrer es von den Plätzen 3 (Damen) und 5 (Veneman) im fünften Lauf auf die Ränge zwei und vier schaffen?

Daemen kann nach dem Halbzeit-Erfolg auf dem kurvigen, schwierigen Sachsenring zuversichtlich sein. In einem heissen Schluss-Spurt sicherte er sich den zweiten Platz beim ersten Rennen. Die Entscheidung um die Plätze fiel erst in den letzten Runden, als sich Daemen noch an Konkurrent Stefan Nebel mit einem Ausbremsmanöver vorbeidrängelte. „Das war heute ein richtig harter Kampf da vorne“, sagte der Belgier Daemen nach der Siegerehrung zufrieden. Für das zweite Rennen rechnete er sich bereits den Sieg aus, kam dann aber „nur“ auf einen dritten Platz. „Ganz glücklich bin ich mit dem zweiten Rennen nicht“, gestand Daemen anschließend. Das habe an der Wahl der Reifen gelegen. „Mit einer anderen Reifenwahl wäre vielleicht ein Sieg drin gewesen. Ich konnte gut mitfahren, aber nicht angreifen.“

Für den Teamkollegen Veneman lief der Tag allerdings weitaus turbulenter. Als die IDM-Superbiker beim ersten Rennen in einer zehn Mann starken Meute um den engen Kurs des Sachsenrings pflügten, zeigte der Niederländer Veneman, mitten im Feld, ungewollt eine kleine Cross-Einlage und musste die Strecke kurzzeitig verlassen. „Ich musste kurz geradeaus“, sagt Veneman, „hätte ich noch stärker eingelenkt, wäre ich gestürzt.“ Als Neunter fand er den Weg zurück auf die Strecke. Bis auf den siebten Schlussrang arbeitete er sich dann nach vorne. Und auch im zweiten Rennen blieb ihm das Pech treu: Zwar war Veneman wieder vorne mit dabei und hatte sogar zeitweise die Führung inne. Doch nach der neunten Runde machte ein Sturz seine Hoffnungen zunichte. Ein „Chattering im Hinterrad“ soll der Grund gewesen sein.

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Dritter IDM-Lauf
28. – 30. Mai // Nürburgring

Zwei zweite Plätze und ein dritter

Bernhard Veneman Bernhard Veneman: Autogrammstunde mit Bunnys
Der dritte IDM-Lauf auf dem Nürburgring war ein voller Erfolg für die Playboy-Piloten Werner Daemen und Barry Veneman vom Team alpha Technik - Van Zon - BMW auf ihrem Weg an die Spitze. Bereits im Training fuhr Daemen die Bestzeit und glänzte bei den Rennen mit zwei zweiten Plätzen. Teamkollege Veneman landete im zweiten Rennen des Tages mit Rang 3 ebenfalls auf dem Podium. Im ersten Rennen war für ihn immerhin ein sechster Platz drin.

Barry Veneman hatte sich – trotz eines heftigen Sturzes im ersten Training – mit der viertschnellsten Trainingszeit ebenfalls einen Platz in der ersten Startreihe gesichert, kam dann jedoch als Zehnter aus der ersten Rennrunde zurück und musste sich mühsam nach vorne kämpfen. Auch sein sechster Platz wurde also nur dank großen fahrerischen Könnens und eines hervorragenden Endspurts errungen.

Werner Daemen Werner Daemen: Bunny bringt Glück
Werner Daemen war im ersten Rennen vom Start weg in der Spitzengruppe dabei und heftete sich an das Hinterrad des Australiers Karl Muggeridge. Den Angriff auf die Spitzenposition hatte sich der BMW-Pilot für die letzten Rennrunden aufgespart. Doch der einsetzende Regen machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Das Rennen wurde vorzeitig abgebrochen. Daemen ist im Rückblick überzeugt, dass ihm sonst ein Sieg durchaus hätte gelingen können.

Ebenso im zweiten Rennen, das nach einem Massensturz zu Beginn neu gestartet werden musste: „ Mein Speed hätte heute für den Sieg gereicht“, resümierte Daemen. Doch er hatte seinen Start verpatzt und musste sich nahezu am gesamten Fahrerfeld vorbei nach vorne arbeiten. Auch an Teamkollege Veneman, der dieses Mal die Rolle des härtesten Gegners von Karl Muggeridge übernommen hatte und sich hinter dem – immer wieder und insgesamt – führenden Australier einreihte.

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Zweiter IDM-Lauf
14. – 16. Mai // Motorsport Arena Oschersleben

Fahrer-Duo hält sich an der Spitze

Werner Daemen Werner Daemen: gut beschirmt
Erfahrung macht klug – ein Grund für die langjährig erfolgreichen Fahrer des Teams alpha Technik - Van Zon - BMW, Werner Daemen und Barry Veneman, am nasskalt-windigen zweiten Rennwochenende der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) nicht ununterbrochen Vollgas zu geben. Mit Bedacht und Geschick erreichten die zwei Playboy-Piloten auf der BMW S 1000 RR in der Motorsport Arena Oschersleben wieder Spitzenplätze im Top-Fünfer-Feld. Im ersten Oschersleben-Rennen landete Veneman erneut auf dem Podest (3. Platz) und Daemen auf Platz 4, im zweiten Rennen waren in derselben Fahrer-Reihenfolge die Ränge vier und fünf drin.

Die widrigen Wetterverhältnisse hatten Mensch und Material bereits im Training auf eine harte Probe gestellt. Das Thermometer erreichte keine 10 Grad Celsius, und den gesamten Tag über prasselte der Regen. „Das ist hier wie beim Roulette“, schilderte Werner Daemen seinen Arbeitstag. „In meiner ganzen Karriere habe ich in einem Training noch nie so viele Stürze gesehen. In jeder Ecke lag einer.“ Mindestens vier mal stand auch Daemens Vorderrad quer, und er konnte Stürze noch in letzter Sekunde vermeiden. Barry Veneman absolvierte zum ersten Mal mit seiner BMW S 1000 RR ein Training bei regennasser Strecke und bezahlte seinen Vorwärtsdrang mit zwei Ausrutschern. „Nach einem kurzen Boxenstopp bin ich wieder auf die Strecke und habe wohl zu sehr gepusht“, resümierte er.

Von den Startplätzen 15 und 18 aus war der Weg für das Fahrer-Duo an die Spitze der IDM-Konkurrenz dann ziemlich weit. Zwar fuhr Werner Daemen beim Warm-Up die Bestzeit ein, doch blieb im ersten Rennen viel Arbeit für ihn und seinen Teamkollegen übrig. Beide zeigten einen gesunden Kampfgeist und waren noch vor der Halbzeit der zu fahrenden Renndistanz auf Podestkurs. Veneman, der es tatsächlich aufs Treppchen schaffte, fasste den ersten Lauf nach der Siegerehrung so zusammen: „Ich habe in der ersten Kurve nicht alles riskiert, aber innerhalb von vier Runden konnte ich mich nach vorne kämpfen.“

Das zweite Rennen, in dem die beiden BWM-Piloten bei ihrer Fahrt an die Spitze auf deutlichere Gegenwehr der Konkurrenz trafen, wurde nach einem Unfall vorzeitig abgebrochen. „Der Abbruch kam für mich zu einem ungünstigen Zeitpunkt“, erklärte Veneman anschließend. Sein Plan war es gewesen, den vor ihm fahrenden Karl Muggeridge erst in den letzten Runden zu überholen. Daemen hingegen sah sich beim zweiten Lauf „nach dem Start in der ersten Kurve eingeklemmt“. Die dadurch verlorene Zeit habe er dann erst wieder wettmachen müssen, begründete Daemen sein Abschneiden mit dem immerhin fünften Platz.

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23. – 25. April // Eurospeedway Lausitz
Saisonstart

Ein Platz auf dem Treppchen

Am ersten Rennwochenende der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) haben die Playboy-Fahrer des Teams alpha Technik - Van Zon – BMW, Werner Daemen und Barry Veneman, auf dem EuroSpeedway Lausitz 35 Meisterschaftspunkte eingefahren

Bernhard Veneman Bernhard Veneman: mischte in der Spitzengruppe mit
Während Venemann im ersten Rennen gleich auf dem Podest landete (Platz 3), hatte Daemen weniger Glück: Der vor ihm in der ersten Kurve stürzende Ungar David Juhasz riss Daemen und seine BMW S 1000 RR mit, und das erste Rennen war für den Belgier gelaufen, bevor es überhaupt losgehen konnte.

Der Niederländer Veneman hingegen mischte im ersten Rennen mit seiner BMW S 1000 RR kräftig in der Spitzengruppe mit und hielt Konkurrenten wie Stefan Nebel und Didier van Keymeulen gut in Schach. „Vor meinem ersten IDM-Rennen war ich schon sehr gespannt“, gestand er anschließend. „Ich kenne die Jungs ja alle nicht. In der ersten Kurve gab es ein gehöriges Durcheinander. Anfangs habe ich es langsam angehen lassen. Am Ende lag ich auf Rang 2, bekam aber ein Problem mit einem Überrundeten. Gabor Rizmayer nutzte diesen Umstand aus und kam noch an mir vorbei.“

Team alpha Technik - Van Zon – BMW Team alpha Technik - Van Zon – BMW: beste Aussichten auf Treppenplätze
Mit Platz 6 im zweiten Lauf war der ehemalige WM-Pilot Veneman dann allerdings noch weniger zufrieden: „Eins ist klar“, sagte er, „ich bin nicht in diese Meisterschaft gekommen, um Sechster zu werden.“ Platz 7 im zweiten Lauf ging an Werner Daemen, der sich durch diese Platzierung halbwegs versöhnt zeigte mit dem unglücklichen Auftakt: „Okay, es war nicht schlecht“, sagte Daemen. „Am Start hat mir nach dem Desaster im ersten Lauf ein wenig das Vertrauen gefehlt. Nur als Zwölfter kam ich aus der ersten Runde zurück. Dann hing ich lange hinter dem Schweizer Roman Stamm fest. Als ich da endlich vorbei war, ging es vorwärts. Irgendwann bin ich dann am Hinterrad meines Teamkollegen Barry angekommen. Ich wollte wegen einem Punkt mehr oder weniger nicht mit aller Gewalt ein riskantes Überholmanöver wagen.“

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Playboy-Piloten drängen an die Spitze

Schlank wie nie, schnell wie nie – und jetzt noch kraftvoller in den Kurven: Mit dem Fahrer-Duo Werner Daemen und Bernhard Veneman auf der S 1000 RR hat das Team alpha Technik - Van Zon – BMW beste Aussichten auf Treppenplätze

Das Gespann ist höchst verlässlich – und für positive Überraschungen gut: der Belgier Werner Daemen, mit 38 Jahren ein erfahrener Superbiker, seit 2004 für „alpha Technik“ auf vorderen Plätzen in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) unterwegs, und die Maschine S 1000 RR, das heißeste BMW-Motorrad der Geschichte. Im vergangenen Jahr schickte das Team „alpha Technik - Van Zon - BMW“ die beiden ins erste gemeinsame Rennen, den bewährten 63-Kilo-Mann und die um einige Pfunde von 183 Kilogramm abgespeckte 200-PS-Maschine nebst drei weiteren Fahrern. „Wir wollten sehen, wie es funktioniert“, sagt Josef Hofmann, der das Team gemeinsam mit Josef Meier leitet. Die zwei Inhaber von alpha Technik wurden nicht enttäuscht. Daemen, in Playboyfarben, fuhr zwei Laufsiege und den dritten Platz im Gesamtplacement der letztjährigen Superbike-Saison ein. Eine fulminante Premiere, die in diesem Jahr mit dem Titel getoppt werden soll.

Bernhard Veneman Bernhard Veneman // Alter: 33 // Nationalität: Niederländer // Erstes Rennen: 1996
Noch schlanker, noch schneller: Das 2010er-Motto fürs Team zeigt sich in beinahe allen Komponenten der bisher geleisteten Vorarbeit. Das Fahrer-Quartett ist halbiert, Werner Daemen zur Seite steht anstelle der früheren drei Piloten (Julian Mazuecos, Filip Altendorfer, Toni Wirsing) allein der Niederländer Bernhard „Barry“ Veneman als Neuzugang. Einerseits, weil solch deutlich reduzierter Aufwand um Fahrer und Entouragen mehr Konzentration aufs Wesentliche erlaubt: mehr persönliches Coaching, mehr Feintuning in der Mensch-Maschine-Abstimmung für den Einzelnen. Und andererseits, weil der 33-jährige Veneman, seit Jahren mit Daemen befreundet, „als Fahrer äußerst erfolgreich, aber auch bodenständig aus seiner Erfahrung als ehemaliger Team-Chef ist“, sagt Josef Hofmann. „Er ist bedacht, kein Hitzkopf, obwohl er meist als Einzelkämpfer unterwegs war – insbesondere in der Klasse Supersport 600.“ Wie wird er sich ins Zweierteam fügen? „Werner und ich kennen uns seit Jahren und sprechen dieselbe Sprache. Das hilft ungemein. Wir werden einander unterstützen, wo es geht, und sind zusammen stark genug, um den Titel zu holen“, sagt Barry Veneman.

Werner Daemen Werner Daemen // Alter: 38 // Nationalität: Belgier // erstes Rennen: 1993
Der Optimismus ist nicht zuletzt auch den Schlankheitskuren geschuldet, denen die S 1000 RR beim BMW-Partner alpha Racing in Stephanskirchen während der vergangenen Monate unterzogen wurde. Auf nahezu das Mindestgewicht von 172 Kilogramm ist die schwere Maschine mittlerweile reduziert – unter anderem durch eine neue, ultraleichte Kohlefaserverkleidung, noch dünnwandigere Felgen, an vielen Stellen purzelten die Kilos. Zudem gelang es Hofmanns Ingenieuren, noch mehr Motorleistung zu generieren – durch Modifikationen am Luftfilter, Ansaugtrakt und am Auspuffsystem. War die S 1000 RR im oberen Drehzahlbereich auf langen geraden Strecken, typisch etwa für den Salzburgring (wo Daemen im Juli 2009 einen Doppelsieg einfuhr), bereits im vergangenen Jahr nahezu unschlagbar, „so haben wir jetzt spürbar mehr Leistung auch im unteren und mittleren Drehzahlbereich gewonnen“, sagt Josef Hofmann. Das heißt: Auch auf dem geschwungenen Sachsenring zum Beispiel (wo Daemen im Juni 2009 stürzte) werden die alpha-Piloten dank neuer Maschinenstärke in den engen Kurven zu aussichtsreichen Laufsieg-Kandidaten.

„Das Superbike verlangt von Werner als leichtem Fahrer natürlich verhältnismäßig viel Krafteinsatz“, sagt Josef Hofmann – besonders in den unfallträchtigen Kurven, in denen das Bike in Position gewuchtet werden muss. Doch auch hier kommen die Ingenieure den Fahrern mit Verbesserungen in Sicherheit und Straßenlage weiter entgegen: Das bislang nur im Superbike-WM-Team verwendete elektronische Motormanagement-System arbeitet jetzt auch in den IDM-Maschinen, eine Traktionskontrolle unterstützt die Fahrer. Das System misst zum Beispiel mögliche Drehzahldifferenzen zwischen Vorder- und Hinterrad in Kurven und nimmt gegebenenfalls automatisch Gas weg. Das könnte in der einen oder anderen Kurve helfen, wenn nicht gar rennentscheidend sein.

Denn letztlich ist auf dem Kurs – In-Team-Unterstützung hin oder her – jeder Fahrer mit seiner S 1000 RR allein auf sich gestellt und muss eigennützig auf Sieg fahren. „Ich werde Werner natürlich helfen im Rennen, wenn das nötig wird. Aber das Siegen hat oberste Priorität. Ich würde sagen, es ist eine Leben-und-leben-lassen-Situation“, sagt Veneman. Ein Kampfgeist, auf den Teamchef Josef Hofmann setzt: „Wir haben in der Superbike-Klasse schon 2004 und 2005 die erste Geige gespielt, und mit diesem Team werden wir sie – mit etwas Glück und Geschick – in diesem Jahr wieder spielen.“

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IDM-Termine 2010

23. bis 25. April // Eurospeedway Lausitz
14. bis 16. Mai // Motorsport Arena Oschersleben
28. bis 30. Mai // Nürburgring
18. bis 20. Juni // Sachsenring
2. bis 4. Juli // Salzburgring (Österreich)
30. Juli bis 1. August // Schleizer Dreieck
20. bis 22. August // TT Circuit Assen (Niederlande)
17. bis 19. September // Hockenheimring

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Team alpha Technik - BMW in der IDM - Playboy

Die S 1000 RR – Technische Daten

Motor: Viertakt-Vierzylinder-Reihenmotor, flüssigkeitsgekühlt
PS: knapp über 200
Hubraum: 999 ccm
Gewicht: ca. 172 Kg
Drehmoment: 112,0 Nm
Topspeed: ca. 300 km/h
Getriebe: 6-Gang
Radstand: 1432 mm
Sitzhöhe: 820 mm

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