Claire Oelkers . Was für ein Fang
Sie moderiert, sie macht Musik, sie schauspielert. Aber Claire Oelkers kann auch mal das süße Leben am Meer genießen. Wir haben der 24-Jährigen dabei zugeschaut
[ Making-of-Video vom Foto-Shooting
[ Claire Oelkers
„Ich wäre gern bei der Tagesschau”
VJane Claire Oelkers über gekaufte Romantik, eingeschüchterte Männer und richtige Nacktheit
Playboy: Sängerin, Schauspielerin, Musiksender-Moderatorin – sind bei so vielen Talenten die Männer nicht eingeschüchtert?
Oelkers: Die Frage habe ich mir noch nicht gestellt ... Ich glaube nicht, dass es sich da um Eingeschüchtertsein handelt, sondern eher um Respekt.
Playboy: Was muss denn ein Mann können, um mit Ihnen mitzuhalten?
Oelkers: Er muss musikaffin sein und ein Verständnis dafür haben, was ich mache. Man trifft sich eben nicht jeden Tag nach der Arbeit um 18 Uhr zu Hause.
Playboy: Wie kann er Sie erobern?
Oelkers: Ich stehe nicht auf Kitsch und gekaufte Romantik. Deshalb bitte keine Rosen, keinen Kerzenschein und Sonnenuntergang!
Playboy: In Ihrer Band spielen vier Frauen und ein Mann, wer hat da die Hosen an?
Oelkers: Ja, das ist schon fast eine „Girlgroup“ (lacht) ... Es ist sehr harmonisch. Und der Mann stört sich auch nicht daran, dass wir uns die ganze Zeit die Fingernägel lackieren und gegenseitig Zöpfe flechten ...
Playboy: ... aha ...
Oelkers: Nein, das war nur ein Scherz! Wir sind ganz uneitel. Wir geben uns weder extra männlich, noch entsprechen wir den gängigen Püppchen-Klischees.
Playboy: Neben der Musik – was haben Sie als Moderatorin noch so vor?
Oelkers: Fernsehen ist ein sehr schwieriges Medium. Neben MTV gibt es wenig Möglichkeiten, im Musikbereich so eingesetzt zu werden, dass ich glücklich werde – höchstens in Internet-Formaten. Ich wäre gern bei der „Tagesschau“, aber dafür bin ich vermutlich noch etwas jung.
Playboy: In Düsseldorf geboren, in Greven-broich aufgewachsen, sie haben in Köln und Hamburg gewohnt und sind jetzt seit einem Jahr in Berlin. Wo fühlen Sie sich zu Hause?
Oelkers: Das ist nicht mit einer Adresse zu beantworten. Ich versuche, mich durch verschiedene Dinge zu Hause zu fühlen, das können Menschen wie Freunde und Familie sein. Oder die Schlafsocken, mit denen ich mich in jedem Hotelbett wohlfühle.
Playboy: Apropos Hotelbett: Wem würden Sie gern mal nackt begegnen?
Oelkers: Nacktheit ist überbewertet. Sonst hätte ich mich nicht für den Playboy ausziehen können. Nacktheit ist nichts, was nur im Schlafzimmer passieren sollte oder unter der Dusche. Für mich ist das etwas Natürliches. Richtige Nacktheit ist, wenn jemand in meine Seele schauen kann. Ich gebe auf den Bildern nur meinen nackten Körper preis. Nicht mehr und nicht weniger.
Playboy: Auf welches Körperteil sind Sie besonders stolz?
Oelkers: Mein Mund ist ganz okay. Ich bin eher überrascht, dass ich überhaupt fähig war, für das Shooting zu posieren. Was ich da meinem Körper abverlangt habe, war fast Leistungssport. Wenn ich auf etwas stolz bin, dann auf meine Muskeln. Ich dachte nicht, dass die überhaupt existieren.
Interview mit Claire Oelkers: Julian Rohn ]
Das Album „Der Name dieser Band ist Karpatenhund“
mit Claire Oelkers (Downloads auf www.karpatenhund.com)
ist vor Kurzem erschienen.
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