Gina-Lisa Lohfink . Playboy Titel August 2010
Prominente

Gina-Lisa Lohfink . Topmodel der Herzen

Heute ist Gina-Lisa Lohfink nicht nur schöner als je zuvor, sondern begehrter als jede andere ehemalige „Topmodel“-Kandidatin. Warum? Sehen Sie selbst...

 

[ Making-of-Video . Gina-Lisa Lohfink

[ Gina-Lisa Lohfink

Gina-Lisa Lohfink im Playboy
>> Top – Dieses Model: Die 1986 in Seligenstadt geborene Gina-Lisa Lohfink wurde 2008 als Teilnehmerin bei „Germany’s next Topmodel“ berühmt. Zwar erreichte die gelernte Arzthelferin nur Platz zwölf, doch das öffentliche Interesse an ihrer Person blieb bestehen: als Model, TV-Darstellerin und Moderatorin. Zurzeit arbeitet sie an einem Einstieg ins Musikgeschäft, die erste Single („Alles klar“) ist schon aufgenommen.

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„Die Männer stehen Schlange“
TV-Star Gina-Lisa Lohfink über ihr Talent als Rettungsschwimmerin, ihre Italienischkenntnisse und die Schar der Bewunderer am Playboy-Set auf Sizilien

Sie war die Harte zwischen lauter Heulsusen, die Ehrliche unter den Zicken. Sie sagte, was sie dachte, auch wenn es wehtat – und das mit einer verruchten Reibeisenstimme, die vom ersten Auftritt an mehr versprach als bloß eine glatte Modelkarriere: Gina-Lisa Lohfink, heute 23, erschien 2008 als schillernde Verbindung zwischen „Germany’s next Topmodel“ und Herrenabend.
Endlich interessierte uns Männer, was die Liebste sah. Sogar die Fernbedienung ließen wir liegen – hin- und hergerissen von diesem Sprüche klopfenden „Zack die Bohne“-Feger im Körper einer Elfe. Und als die gelernte Arzthelferin vor dem Finale ausschied, war klar, dass Deutschland mehr von ihr sehen wollte: Auftritte in Fernsehserien, Doku-Soaps und im eigenen Web-TV („Gina-Lisas Welt“), in denen Gina-Lisa Lohfink sich seither selbst spielt. Ebenso wie in den Klatschspalten und auf den Laufstegen, etwa bei der A Muse Fashion Show in New York an der Seite Pamela Andersons: eine unverkünstelt-freche Selbstinszenierung auf dem Grat zwischen Seifen- und großer Oper.
„Das war alles verdammt harte Arbeit“, sagt Gina-Lisa Lohfink und nippt an einer Apfelschorle. Eben vom Playboy-Shooting auf der historischen Segelyacht „Latife Sultan“ an Land gegangen, lehnt sie jetzt im Schatten der Hofmauer einer 500 Jahre alten Villa im Norden Palermos. Blinzelt. Schmaler ist sie geworden, brustabwärts jedenfalls. Dezent gebräunt. Sie wirkt entspannter, ruhiger als früher. Aber das täuscht.

Playboy: Das sieht nach Gina-Lisa im Urlaub aus.
Gina-Lisa Lohfink: Ich genieße es hier auch total. Aber ich bin nicht zum Rumliegen hier.

Playboy: Du liegst im Urlaub am liebsten rum?
Gina-Lisa Lohfink: Nee, ich liebe ja Wassersport. Wasserski, Wakeboard, ich habe alle Schwimmabzeichen, sogar den Rettungsschwimmer.

Playboy: Schon mal jemanden gerettet?
Gina-Lisa Lohfink: Nein, aber Leuteretten verlernt man nicht so schnell: Ganz kurz raus aus dem Wasser und dann: „Nee, du gefällst mir nicht“ – und zack wieder rein mit ihm. Heiseres Lachen. Da ist sie wieder, die Kumpel-Gina mit der hessisch-kessen Zunge und den schnellen Gedankensprüngen. Es funktioniert auch abseits der Kameras, klingt kein bisschen aufgesetzt. Darauf legt Gina-Lisa Wert: dass sie nicht falsch sei oder eitel. „Ich sag immer, schön die Beine auf dem Boden halten.“ Auch jetzt, als Starfotograf Marco Glaviano nach ihr ruft: „Bambola!“
Gina-Lisa Lohfink: „Bambola“ heißt „Püppi“, so nennt er mich.

Playboy: Du kannst Italienisch?
Gina-Lisa Lohfink: Ich behaupte das immer. Aber Gott sei Dank hat’s noch keiner getestet.

Playboy: Die sizilianischen Männer sprechen dich nicht an?
Gina-Lisa Lohfink: Doch klar, die stehen Schlange. Und hübsch sind die, hoioioi! Wenn ich keinen Freund hätte, also wirklich – die drehen total durch.

Playboy: Momentan ist Romulo dein Freund, der kleine Bruder von Kevin Kuranyi. WM gucken mit den Kuranyis – ist das eigentlich anstrengend?
Gina-Lisa Lohfink: Keine Ahnung, ich habe die WM-Zeit in Spanien verbracht. Die mussten alleine gucken. Auch jetzt muss sie wieder los, zu Glaviano. Eigentlich ist Gina-Lisa immerzu beschäftigt. Wie man auf einen Nenner bringen könnte, was sie so tut? Im Grunde macht sie alles. Na ja fast, korrigiert sie später. Viele Angebote lehne sie auch ab. Welche, will sie aber nicht verraten, weil das nicht nett wäre. Lästern könne sie nämlich gar nicht leiden.

Playboy: Was magst du denn bei Männern besonders?
Gina-Lisa Lohfink: Sie sollten mich direkt ansprechen: „Hey, du gefällst mir, lass uns mal einen Kaffee trinken.“ Früher hab ich vor allem aufs Aussehen geachtet, aber das vergeht sowieso. Man möchte es nicht wahrhaben. Aber für den Fall, dass es auch auf sie selbst zutrifft, gibt es dankenswerterweise zwei Gina-Lisas: die Bambola, deren stiller Anblick uns umhaut. Und die unkaputtbare Gina mit dieser frechen, reizenden Art.

Interview mit Gina-Lisa Lohfink: Philip Wolff ]

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