Playmate Daniela Wolf bei Hugh Hefner
Playmate Daniela Wolf mit Hugh Hefner

Alles nur gestellt?

Meine Ankunft auf der Playboy Mansion ... mehr

Playboy-Shooting am Pool der Playboy Mansion

Pool-Spielchen

Am Pool tummeln sich 15 bildschöne Frauen ... mehr

Gartenparty mit Hugh Hefner

Unser freier Tag

Gartenparty mit Playboy Hugh Hefner ... mehr

Blick hinter die Kulissen des Fotoshootings

Fotoshooting

Werft mit mir einen Blick hinter die Kulissen ... mehr

 Alles nur gestellt?

Man hat mich ausgewählt, um bei einem internationalen Playboy Kalender-Shooting Deutschland zu vertreten. Ich kann es einfach noch nicht glauben! Ich fliege nach Los Angeles und werde eine Woche bei Hugh Hefner in der Playboy Mansion wohnen.

Schon die Ankunft in Los Angeles ist ein unvergessliches Erlebnis. Der Beamte, der meine Einreisepapiere in Empfang nimmt, fragt mich nach dem Grund meines Aufenthaltes. Nicht ganz ohne Stolz erzähle ich, dass ich für den Playboy arbeite und bei Hugh Hefner ein Fotoshooting hätte. Daraufhin war er ganz aus dem Häuschen und wollte unbedingt ein Autogramm haben. „Zufällig” hatte ich natürlich ein paar Autogrammkarten dabei ...

Am Flughafen wartete eine große Limousine auf mich, die mich direkt zur Playboy Mansion brachte. Auf dem Weg dorthin konnte ich schon viele Eindrücke sammeln und merkte, wie mit jedem Kilometer in Beverly Hills die Umgebung nobler und die Häuser größer wurden.

Ich gebe zu, ich habe fast keine Folge der „The Girls of the Playboy Mansion” verpasst und mich dabei immer gefragt: Wie ist Hugh Hefner wohl und wohnt er dort wirklich mit drei Freundinnen? Laufen in der Playboy Mansion nur hübsche Frauen herum oder ist das alles nur fürs Fernsehen gestellt?

Nur so viel vorab: Jetzt weiß ich, dass da definitiv nichts gestellt ist!

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Playmate Daniela Wolf im US-Kalender
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 Tag 1 - Pool-Spielchen

Als ich am Nachmittag in der Mansion ankomme und das riesige Tor zum Anwesen passiere, traue ich meinen Augen nicht. Ich stehe direkt vor der Playboy Mansion. Alles sieht genauso aus, wie ich es aus dem Fernsehen kenne.

Nachdem mir mein Zimmer gezeigt wurde, führt mich ein Angestellter über das ganze Anwesen, zeigt mir den Tennisplatz, den Privatzoo, das Playmate-Haus und macht mich mit den Angestellten bekannt, die mir während meines Aufenthalts jeden Wunsch von den Augen ablesen sollen.

Am späten Nachmittag beschließe ich, allein zum Pool zu gehen und noch ein wenig Sonne zu tanken. Allein sein - war dabei jedoch völlig falsch gedacht: Im Wasser, auf den Liegen und im Gras tummeln sich mindestens 15 bildschöne Frauen. Mittendrin sitzt Hugh Hefner und schlürft einen Cocktail.

Ich gehe zu ihm und stelle mich vor. Er begrüßt mich super freundlich und wünscht mir einen angenehmen Aufenthalt. Später erzählt er mir, dass diese Mädchen nicht in der Mansion wohnen, aber am Wochenende gerne ihre Zeit hier verbringen. Naja, ich kann mir vorstellen, das würden wohl auch einige Männer gern :-).

 Acht Playmates um acht Uhr abends

Nach und nach an diesem Tag kommen die anderen Playmates für das internationale Fotoshooting an. Insgesamt sind wir acht Mädels. Unter ihnen sind auch Kasia Danysz aus Polen und Mai-Lan Leenders aus Holland, mit denen ich mich auf Anhieb super verstehe. Alle sprechen gutes Englisch, so dass es keine Verständigungsprobleme gibt.

Mein erster Abend in der Playboy Mansion ist trotzdem sehr kurz. Um acht Uhr abends gehen die Lichter aus. Wir haben alle eine lange Reise hinter uns und fallen hundemüde in unsere Betten. Zum Glück haben wir auch noch ein wenig Schonfrist. Das Shooting beginnt erst am übernächsten Tag, so dass wir genügend Zeit haben LA, die Mansion und uns gegenseitig kennen zu lernen.

Playmate Daniela Wolf im US-Kalender
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 Tag 2 - Der freie Tag

Am nächsten Morgen sind wir alle ausgeschlafen und gehen gemeinsam in den Speisesaal um zu frühstücken. Beim Essen schaue ich mir die Angestellten genau an. Es sind tatsächlich die Gleichen wie in der TV-Serie.

Den Rest unseres freien Tages verbringen wir mit Sightseeing. Wir quetschen uns zu fünft in ein Taxi und lassen uns von dem freundlichen Taxi-Fahrer herumkutschieren. Der zeigt uns nicht nur die schönsten Ecken von Los Angeles, sondern gibt uns viele Insidertipps. Wenn ich daran denke, wie wir Fotos vor den berühmten Hollywood-Schriftzeichen machen, bekomme ich immer noch eine Gänsehaut.

Zurück auf der Mansion lernen wir das Team kennen: Fotografen, Kameramännern (So cool: Sie drehen während des Shootings für „The Girls of the Playboy Mansion”) und unsere Stylisten und Visagisten.

Es gibt ein riesiges Buffet im Garten und die Stimmung ist wie auf einer familiären Gartenparty. Im Laufe des Abends setzte sich Hugh Hefner zu uns an den Tisch und lud uns für den kommenden Abend ein, mit ihm und seinen Freundinnen nach Hollywood zu fahren und dort in einem Promi Restaurant zu Abend zu essen. Klar, dass wir da alle sofort begeistert sind.

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 Tag 3 - Erst die Arbeit, dann das Vergnügen

Der nächste Tag beginnt ziemlich früh. Um acht Uhr müssen wir in die Maske. Hier werden wir gestylt, gepudert und geschminkt. Die ganze Prozedur dauert fast zwei Stunden. Dann sind wir acht Mädels nahezu perfekt - das Ganzkörper Make-Up verdeckt blaue Flecken, Muttermale und Hautunreinheiten. Echt super!

Längst haben wir uns daran gewöhnt, splitterfasernackt zu sein. Uns stört es nicht und die Touristen - die uns beobachten - sowieso nicht :-). Mehrmals am Tag kreisen Hubschrauber über unseren Köpfen. Besetzt sind sie mit Touristen, die alle einen Blick auf Hefs Zuhause erhaschen wollen. Heute - mit uns im Garten - hat man jedoch das Gefühl, dass diese Hubschrauber länger als nötig über dem Anwesen kreisen.

Im Laufe des Tages werden mehrere Motive aufgenommen. Nicht bei allen Fotos sind wir alle acht zu sehen, deswegen versüße ich mir meine freie Zeit am Pool. Das Shooting ist anstrengend genug. Man muss jede Menge Körperspannung aufbringen und immer wieder in den unmöglichsten Positionen ausharren. Es macht uns jedoch nichts aus. Schließlich wissen wir, welche Belohnung am Abend auf uns wartet: Wir werden mit Hef und seinen Freundinnen schick essen gehen.

Gegen 19 Uhr werden wir von der ewig-langen Stretch-Limousine abgeholt und fahren zusammen mit Hef und seinen Freundinnen Holly, Bridget und Kendra nach Hollywood. Am Restaurant angekommen warten schon Paprazzi auf uns. Im Blitzlichtgewitter steigen wir aus und gehen hinein.

Drinnen werden wir erwartet und zu unserem Tisch geführt. Beim Durchqueren des Restaurants bemerke ich, dass Hugh Hefner nicht der erste Promi-Gast ist. Snoop Dogg sitzt am Nebentisch und begrüßt uns.

 Täglich grüßt das Murmeltier

Die letzten zwei Tage auf der Playboy Mansion verlaufen ähnlich. Wir stehen frühmorgens aus, werden geschminkt und posieren stundenlang.

Am ersten der beiden letzten Abende sind wir so geschafft, dass wir beim Filmgucken auf der Couch einschlafen. Ich weiß, dass erwartet man am wenigsten von einer Horde Playmates, aber wir waren so müde :-). Keine Sorge, das Party machen haben wir an unserem letzten Abend wieder nachgeholt. Zusammen mit dem gesamten Team feierten wir eine wilde Abschiedsparty - bis in die Morgenstunden.

Leider haben sich am nächsten Tag die meisten Playmates wieder verabschiedet. Ich bin noch zwei Tage länger geblieben und hab Los Angeles auf eigene Faust erkundet. Die Stadt ist super, aber die Tage in der Playboy Mansion waren der Hammer. Jedes Mal wenn ich eine Folge von „The Girls of the Playboy Mansion” sehe, dann bekomme ich ganz fürchterliches „Heimweh”.

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