Freddie Hunt: Vom Polo zum Polo
Freddie Hunt, Sohn des Formel 1-Weltmeisters von 1976, James Hunt, (Großbritannien), will in die Fußstapfen seines Vaters treten
Der 21-jährige Sohn der Grand Prix-Legende startet seine Karriere mit Hilfe von Buchbinder Rent-a-Car in Deutschland. „Hier habe ich die Gelegenheit mich zu entwickeln. Das Umfeld stimmt, die ADAC Formel Masters ist ein tolles Sprungbrett“, sagt der ehemalige Polospieler, der in Argentinien und England als Profi antrat. Sein Ziel ist klar: „Die Formel 1“.
„Freddie Hunt wird die komplette Saison in der ADAC Formel Masters für uns bestreiten. Hier kann er sich mit den besten Nachwuchsfahrern und den Sprösslingen von Weltklassepiloten wie Hans-Joachim Stuck, Jan Magnussen oder von DTM Teamchef Hans-Jürgen Abt messen“, sagt Buchbinder Rent-a-Car Geschäftsführer Jürgen Juchner (Wiesbaden). Neben dem roten Buchbinder Punkt wird auf dem weißen Dallara VW bereits zum Auftakt am Osterwochende in Oschersleben der schwarze Playboy-Hase auf dem Renner kleben. Nachdem Vater James als großer Playboy in den 70er/80er-Jahren galt, ein cleverer Schachzug der Münchner. „Die Bunnies bringen mir Glück“, ist sich Freddie sicher.
Für den jungen Briten, der seinem Vater verblüffend ähnlich sieht, ist es erst die zweite Saison. Zum Rennsport kam er durch einen Zufall. Das „Festival of Speed“, einer Veranstaltung auf der sich alles trifft, was im Motorsport Rang und Namen hat, besuchte er mit einem Freund. „Dort trafen wir seine Schwester, die mit einen Maserati startete“, sagt Freddie. Die Schwester war das Supermodel Jodie Kidd, die im normalen Leben mit Naomi Campbell oder Kate Moss vor der Kamera steht. „Als sie erfuhr, dass ich der Sohn von James bin, hat sie gefragt ob ich mit ihr das Cockpit teilen wolle? Ich wollte,“ erzählt der Wahlgermane, der den überwiegenden Teil des Jahres künftig in Filderstadt bei Stuttgart leben wird. „Danach habe ich sofort meinen Onkel David angerufen und ihm gesagt, dass das mein Sport ist.“ Der Bruder von James, der es immerhin einmal zum Williams Formel 1 Testpiloten gebracht hat erklärte ihn für verrückt, half ihm aber eine Saison in der englischen Formel Ford auf die Beine zu stellen.
Am Saisonende war das Geld der verkauften Polopferde aufgebraucht. Die Karriere, die noch nicht begonnen hatte, schien beendet. „Niemand wollte mir weiterhelfen, nicht mein Patenonkel Lord Hesketh, dem das Formel 1 Team gehörte,mit dem mein Vater seinen ersten Grand Prix Sieg feierte, noch sonst jemand. Über einen Freund bekam ich Kontakt zu Axel Watter. Der hatte im Januar 1976 meinen Vater in Stuttgart kennengelernt. Dad gab ihm den Anstoß zum professionellen Motorsport “, beschreibt Freddie Hunt.
In der Folge wurde die Hunt & Watter Racing Ltd. In England gegründet, die zum Ziel hat, die Karriere des jungen Hunt zu fördern und zu gestalten. Der erste Start erfolgte beim Saisonfinale der DTM in Hockenheim im vegangenen Jahr in der ADAC Formel Masters. Vom Polopferd in den von einem VW-Polo-Motor angetriebenen Formel-Rennwagen. Hunt fuhr gleich beim ersten Rennen in die Top Ten. „Freddie wird jetzt in sein erstes richtiges Lehrjahr gehen. Platzierungen sind nicht wichtig. Er hat keine Erfahrung, er braucht Testkilometer. Als Coach haben wir ihm zusätzlich Ex-DTM-Pilot Thomas Jäger (München) zur Seite gestellt, der auch in der ADAC GT Masters mit dem Porsche zum Einsatz kommen soll“, sagt Watter.
Für Jürgen Juchner ist die Buchbinderpremiere im Formelsport eine logische Erweiterung des Engagements in der ADAC GT Masters: „Im Porsche haben wir eine Mischung aus Weltklassesportlern und Rennprofis, und hier fügen wir jetzt wie im Bobsport noch den Nachwuchsaspekt hinzu.“
„Freddie Hunt wird die komplette Saison in der ADAC Formel Masters für uns bestreiten. Hier kann er sich mit den besten Nachwuchsfahrern und den Sprösslingen von Weltklassepiloten wie Hans-Joachim Stuck, Jan Magnussen oder von DTM Teamchef Hans-Jürgen Abt messen“, sagt Buchbinder Rent-a-Car Geschäftsführer Jürgen Juchner (Wiesbaden). Neben dem roten Buchbinder Punkt wird auf dem weißen Dallara VW bereits zum Auftakt am Osterwochende in Oschersleben der schwarze Playboy-Hase auf dem Renner kleben. Nachdem Vater James als großer Playboy in den 70er/80er-Jahren galt, ein cleverer Schachzug der Münchner. „Die Bunnies bringen mir Glück“, ist sich Freddie sicher.
Für den jungen Briten, der seinem Vater verblüffend ähnlich sieht, ist es erst die zweite Saison. Zum Rennsport kam er durch einen Zufall. Das „Festival of Speed“, einer Veranstaltung auf der sich alles trifft, was im Motorsport Rang und Namen hat, besuchte er mit einem Freund. „Dort trafen wir seine Schwester, die mit einen Maserati startete“, sagt Freddie. Die Schwester war das Supermodel Jodie Kidd, die im normalen Leben mit Naomi Campbell oder Kate Moss vor der Kamera steht. „Als sie erfuhr, dass ich der Sohn von James bin, hat sie gefragt ob ich mit ihr das Cockpit teilen wolle? Ich wollte,“ erzählt der Wahlgermane, der den überwiegenden Teil des Jahres künftig in Filderstadt bei Stuttgart leben wird. „Danach habe ich sofort meinen Onkel David angerufen und ihm gesagt, dass das mein Sport ist.“ Der Bruder von James, der es immerhin einmal zum Williams Formel 1 Testpiloten gebracht hat erklärte ihn für verrückt, half ihm aber eine Saison in der englischen Formel Ford auf die Beine zu stellen.
Am Saisonende war das Geld der verkauften Polopferde aufgebraucht. Die Karriere, die noch nicht begonnen hatte, schien beendet. „Niemand wollte mir weiterhelfen, nicht mein Patenonkel Lord Hesketh, dem das Formel 1 Team gehörte,mit dem mein Vater seinen ersten Grand Prix Sieg feierte, noch sonst jemand. Über einen Freund bekam ich Kontakt zu Axel Watter. Der hatte im Januar 1976 meinen Vater in Stuttgart kennengelernt. Dad gab ihm den Anstoß zum professionellen Motorsport “, beschreibt Freddie Hunt.
In der Folge wurde die Hunt & Watter Racing Ltd. In England gegründet, die zum Ziel hat, die Karriere des jungen Hunt zu fördern und zu gestalten. Der erste Start erfolgte beim Saisonfinale der DTM in Hockenheim im vegangenen Jahr in der ADAC Formel Masters. Vom Polopferd in den von einem VW-Polo-Motor angetriebenen Formel-Rennwagen. Hunt fuhr gleich beim ersten Rennen in die Top Ten. „Freddie wird jetzt in sein erstes richtiges Lehrjahr gehen. Platzierungen sind nicht wichtig. Er hat keine Erfahrung, er braucht Testkilometer. Als Coach haben wir ihm zusätzlich Ex-DTM-Pilot Thomas Jäger (München) zur Seite gestellt, der auch in der ADAC GT Masters mit dem Porsche zum Einsatz kommen soll“, sagt Watter.
Für Jürgen Juchner ist die Buchbinderpremiere im Formelsport eine logische Erweiterung des Engagements in der ADAC GT Masters: „Im Porsche haben wir eine Mischung aus Weltklassesportlern und Rennprofis, und hier fügen wir jetzt wie im Bobsport noch den Nachwuchsaspekt hinzu.“
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