Tagebuch eines Verführers
Er säuft, vögelt wild in der Gegend herum, behandelt Frauen wie Dreck und schreibt auch noch darüber. Tucker Max hat es mit dem hemmungslosen Protokoll seines...
... Treibens bis auf die „New York Times“-Bestsellerliste geschafft – und lässt sich von dort seit drei Jahren nicht mehr vertreiben.
Sein Postfach ist mal wieder voll mit Anfragen: Eine Jungfrau erbittet Erste Hilfe. Eine Blondine offeriert einen schnellen Blow-Job. Eine Dame aus Chicago schickt ein Handy-Bild, auf dem sie sich nackt auf der Couch räkelt. Das Übliche.
Tucker Max wird sich darum kümmern.
Aber nicht sofort. Erst mal ein Bier trinken. Wir sitzen im Luxusrestaurant „Chateau Marmont“ in Hollywood. Leonardo DiCaprio hockt ein paar Tische weiter. Die Sonne Kaliforniens strahlt versöhnlich. Eine Blondine stolziert vorbei, deren Vorbau so kolossal geraten ist, dass es an ein statisches Wunder grenzt, dass sie nicht einfach vornüberkippt. Tucker trägt ein altes graues T-Shirt und grinst.
Irgendwie kann er es immer noch nicht fassen. Ausgerechnet er. Der kleine Tucker, der nur mittelmäßig aussieht. Allenfalls. Ein bisschen zu kurz geraten, mit einem albernen Grinsen und einem Bananenkinn, mit dem er sogar Michael Schumacher beeindrucken könnte. Ausgerechnet er ist jetzt ist ein Star.
Sein Buch „Und in der Hölle mach ich weiter. Bekenntnisse des größten Frauenhelden der Welt“ steht seit drei Jahren auf der „New York Times“-Bestsellerliste. Derzeit auf Platz sieben (die deutsche Ausgabe erscheint am 18. Februar). Auf seiner MySpace-Seite haben sich 64.330 Leute als seine Freunde eingetragen. Darunter Zehntausende schöne Frauen. Im Herbst läuft der Kinofilm über sein Leben an, den er selbst mitproduziert hat.
Sogar ein neues Literaturgenre hat er begründet: „Fratire“ haben es die US-Feuilletons genannt, eine Legierung aus Fraternity (Bruderschaft) und Satire. Politisch unkorrekt. Machoid. Asozial. Die ultimative Abkehr vom emanzipierten Mann. Dagegen ist Charlotte Roche Kindergarten. Fi(c)ktion aus dem Leben einer Drecksau. So ein bisschen wie Charles Bukowski in gut drauf. Oder wie Ernest Hemingway mit ganz viel Ficken.
Auf seiner Web-Seite steht: „Mein Name ist Tucker Max, und ich bin ein Arschloch. Ich besaufe mich zu unpassenden Momenten, verachte soziale Vorschriften, lebe jede Laune aus, ignoriere die Konsequenzen meines Handelns, ich verhöhne Poser und Idioten, schlafe mit mehr Frauen, als gesund oder vernünftig wäre, und benehme mich generell wie ein totaler Schwachkopf. Aber ich helfe der Menschheit in einem sehr wichtigen Punkt: Ich teile meine Abenteuer mit der Welt.“
Die unglaubliche Geschichte von Tucker Max geht zurück auf eine dumme Wette unter Jungs. Tucker surft 2002 mit seinem Freund im Internet, und sie entdecken die Web-Seite einer Frau, die Männer auffordert, sich bei ihr um ein Date zu bewerben. Die Idee gefällt Tucker, also stellt auch er eine Seite online, bei der sich Mädchen um ihn bewerben können.
Die Anforderungen: „Sie muss heiß sein. Ich meine nicht hübsch, süß oder attraktiv. Ich meine die-Leute-müssen-auf-der-Straße-stehen-bleiben-schön.“
Dann legt sich Tucker auf die Lauer. Nichts passiert. Es dauert drei Wochen, bis die Erste anbeißt. In seinem Buch kann man nachlesen, wie die Geschichte ausgeht.
Sie mailen hin und her. Sie schickt ihm ein Bild. Sie ist fett.
„Ich hatte meinen Freunden versprochen, dass ich ein Mädchen von meiner Web-Seite flachlegen würde, und die Fette war meine einzige Option. Ich hielt sie noch ein paar Wochen mit zuckersüßen Mails hin und hab derweil gebetet, dass mir ein anderes Mädchen ohne riesiges XXL-Schweineherz schreiben würde.“
Aber keine schreibt. Also trifft er sie. „Ich weiß, dass es dem Ehrenkodex eines Mannes mit Selbstachtung widerspricht, ein fettes Mädchen zu ficken, aber dieser Kodex hat ein Hintertürchen. Das Hintertürchen heißt Alkohol.“
Tucker säuft sie sich akzeptabel und nimmt sie mit nach Hause. Mitten in der Nacht stehen seine Mitbewohner vor der Tür, johlen und verlangen, seine voluminöse Eroberung zu sehen. Tucker will das nicht. Also wirft er ihre Klamotten kurzerhand aus dem Fenster und lässt sie hinterherklettern.
„Ich erzähle diese Geschichte oft und werde dann – meist von Mädchen – gefragt, ob es mir denn gar nicht leidtut und ob ich so etwas noch mal tun würde. Natürlich nicht. Ich habe ein fettes Mädchen gefickt, warum sollte ich so etwas noch mal tun?“
Das ist das Holz, aus dem die Abenteuer von Tucker Max geschnitzt sind.
Verunglückte Blow-Jobs.
(„Hast du gerade auf meinen Penis gekotzt?“)
Gelungene Blow-Jobs.
(„Magersüchtige Mädchen blasen besser. Die haben keinen so starken Würgereflex mehr.“ )
Verunglückte Analsex-Versuche.
(„Ich legte das Kissen über die Spur auf ihrem weißen Sofa.“)
Die sagenhaft dreiste Geschichte, wie er besoffen sein Bett einnässt, das schlafende Mädchen neben ihm auf den feuchten Fleck schiebt, noch etwas lauwarmes Wasser über sie gießt und sie dann vorwurfsvoll weckt.
(„Sie entschuldigte sich hundertmal und schrieb mir einen Scheck aus für die Matratze. Ich hab ihn nicht eingelöst. Ich nahm ihr die Würde, ich brauchte ihr Geld nicht.“)
Wie er sich als Yahoo-Gründer ausgibt und Stripperinnen so für lau ins Bett quatscht.
(„Je größer die Lüge, umso eher glauben es die Leute. Ich dachte, sie kniet sich augenblicklich unter den Tisch.“)
Wie ihn eine Asiatin fast entmannt.
(„Sie hat sich auf mir bewegt, als säße sie auf einem Presslufthammer.“)
Frauenverachtend, niveaulos und vulgär? Ja, das sind seine Geschichten. Aber lustig. Sogar der schockierte Buchkritiker der „New York Times“ beurteilte das Buch als „höchst unterhaltsam“.
Denn Tuckers Berichte sind mehr als Sauf- und Fick-Anekdoten. Sie sind der Aufstand gegen eine kastrierte Männlichkeit.
„Ich glaube, ich bin der erste Autor, der offen und ehrlich über einen Lebensstil schreibt, der in weiten Teilen der Gesellschaft als politisch unkorrekt gilt.“
Das ist es, was die Frauen an ihm lieben: Er verachtet alle Konventionen.
Tucker führt uns in seinem Apartment den ersten Rohschnitt seines Films vor. Wir sitzen auf dem Sofa, jenem blauen Sofa, auf dem er schon so viele Damen vernascht hat. Mitten im Zimmer steht eine Bierzapfanlage. Der Rest der Wohnung ist voll gestellt mit Büchern - wie eine Bibliothek.
Tuckers Lieblingsbücher sind „Die Geschichte des Peloponnesischen Krieges“ von Thukydides und die Biografien von Malcolm X und Gandhi. Geschichten von Menschen, die sich dem Mainstream entgegengestellt haben.
Der Film ist amüsant. Etwa die Szene, in der er unbedingt eine Liliputanerin vögeln will. Die ersten Testzuschauer sind begeistert. „Wenn es einigermaßen läuft, verdiene ich mit dem Film 15 Millionen Dollar.“
Am Abend spricht Tucker an der Universität von Los Angeles. Hier sprechen sonst Staatspräsidenten und Nobelpreisträger. Jetzt redet Tucker, er gilt als einer der gefragtesten Redner in den USA. Hunderte Studenten versuchen vergeblich, ins bereits überfüllte Auditorium zu drängen.
„Es gibt die ,Tucker Max’-Geschichte, die jeder kennt. Die Storys über verpisste Matratzen ... Aber es gibt noch eine andere, tiefere Bedeutung.“
Auch der junge Tucker versuchte es mit einer herkömmlichen, angepassten Karriere. Er geht auf eine angesehene Jura-Universität. Er versucht sich im Unternehmen seines Vaters. Er arbeitet in einer Top-Kanzlei. Und überall fliegt er raus.
Mit seiner lumpigen Web-Seite nagt er jahrelang am Hungertuch. Er macht nur weiter, weil ihm seine Freunde immer wieder mailen, dass er so lustig schreiben kann. Plötzlich beginnt ein wundersamer Kreislauf: Je mehr Geschichten er über seine abgefahrenen Abenteuer online stellt, umso mehr Frauen melden sich, die ihn cool finden und treffen wollen. Tucker bricht seine Karriere als Anwalt ab.
„Ich habe die ersten 26 Jahre meines Lebens versucht, das zu tun, was andere Leute von mir erwarten. Ich habe ein Leben geführt, das mir nicht wirklich Spaß gemacht hat.“
Die Zuhörer nicken. Manche notieren eifrig. Dann kommt seine Pointe. Die Erkenntnis seines Lebens. Die Essenz seines Werks. Sie hört sich ein bisschen an wie der Schlussakkord einer großen Sinfonie oder der letzte Satz einer Inaugurationsrede - aber nur ein bisschen. Sie versetzt die Studenten in fanatischen, lang anhaltenden Jubel: „Wenn Tucker Max sich in die Hose kacken kann, ins Bett pissen, versehentlich eine Transsexuelle und absichtlich eine Liliputanerin bumsen und so seinen Lebenstraum verwirklichen kann – dann könnt ihr das auch.“
Sein Postfach ist mal wieder voll mit Anfragen: Eine Jungfrau erbittet Erste Hilfe. Eine Blondine offeriert einen schnellen Blow-Job. Eine Dame aus Chicago schickt ein Handy-Bild, auf dem sie sich nackt auf der Couch räkelt. Das Übliche.
Tucker Max wird sich darum kümmern.
Aber nicht sofort. Erst mal ein Bier trinken. Wir sitzen im Luxusrestaurant „Chateau Marmont“ in Hollywood. Leonardo DiCaprio hockt ein paar Tische weiter. Die Sonne Kaliforniens strahlt versöhnlich. Eine Blondine stolziert vorbei, deren Vorbau so kolossal geraten ist, dass es an ein statisches Wunder grenzt, dass sie nicht einfach vornüberkippt. Tucker trägt ein altes graues T-Shirt und grinst.
Irgendwie kann er es immer noch nicht fassen. Ausgerechnet er. Der kleine Tucker, der nur mittelmäßig aussieht. Allenfalls. Ein bisschen zu kurz geraten, mit einem albernen Grinsen und einem Bananenkinn, mit dem er sogar Michael Schumacher beeindrucken könnte. Ausgerechnet er ist jetzt ist ein Star.
Sein Buch „Und in der Hölle mach ich weiter. Bekenntnisse des größten Frauenhelden der Welt“ steht seit drei Jahren auf der „New York Times“-Bestsellerliste. Derzeit auf Platz sieben (die deutsche Ausgabe erscheint am 18. Februar). Auf seiner MySpace-Seite haben sich 64.330 Leute als seine Freunde eingetragen. Darunter Zehntausende schöne Frauen. Im Herbst läuft der Kinofilm über sein Leben an, den er selbst mitproduziert hat.
Sogar ein neues Literaturgenre hat er begründet: „Fratire“ haben es die US-Feuilletons genannt, eine Legierung aus Fraternity (Bruderschaft) und Satire. Politisch unkorrekt. Machoid. Asozial. Die ultimative Abkehr vom emanzipierten Mann. Dagegen ist Charlotte Roche Kindergarten. Fi(c)ktion aus dem Leben einer Drecksau. So ein bisschen wie Charles Bukowski in gut drauf. Oder wie Ernest Hemingway mit ganz viel Ficken.
Auf seiner Web-Seite steht: „Mein Name ist Tucker Max, und ich bin ein Arschloch. Ich besaufe mich zu unpassenden Momenten, verachte soziale Vorschriften, lebe jede Laune aus, ignoriere die Konsequenzen meines Handelns, ich verhöhne Poser und Idioten, schlafe mit mehr Frauen, als gesund oder vernünftig wäre, und benehme mich generell wie ein totaler Schwachkopf. Aber ich helfe der Menschheit in einem sehr wichtigen Punkt: Ich teile meine Abenteuer mit der Welt.“
Die unglaubliche Geschichte von Tucker Max geht zurück auf eine dumme Wette unter Jungs. Tucker surft 2002 mit seinem Freund im Internet, und sie entdecken die Web-Seite einer Frau, die Männer auffordert, sich bei ihr um ein Date zu bewerben. Die Idee gefällt Tucker, also stellt auch er eine Seite online, bei der sich Mädchen um ihn bewerben können.
Die Anforderungen: „Sie muss heiß sein. Ich meine nicht hübsch, süß oder attraktiv. Ich meine die-Leute-müssen-auf-der-Straße-stehen-bleiben-schön.“
Dann legt sich Tucker auf die Lauer. Nichts passiert. Es dauert drei Wochen, bis die Erste anbeißt. In seinem Buch kann man nachlesen, wie die Geschichte ausgeht.
Sie mailen hin und her. Sie schickt ihm ein Bild. Sie ist fett.
„Ich hatte meinen Freunden versprochen, dass ich ein Mädchen von meiner Web-Seite flachlegen würde, und die Fette war meine einzige Option. Ich hielt sie noch ein paar Wochen mit zuckersüßen Mails hin und hab derweil gebetet, dass mir ein anderes Mädchen ohne riesiges XXL-Schweineherz schreiben würde.“
Aber keine schreibt. Also trifft er sie. „Ich weiß, dass es dem Ehrenkodex eines Mannes mit Selbstachtung widerspricht, ein fettes Mädchen zu ficken, aber dieser Kodex hat ein Hintertürchen. Das Hintertürchen heißt Alkohol.“
Tucker säuft sie sich akzeptabel und nimmt sie mit nach Hause. Mitten in der Nacht stehen seine Mitbewohner vor der Tür, johlen und verlangen, seine voluminöse Eroberung zu sehen. Tucker will das nicht. Also wirft er ihre Klamotten kurzerhand aus dem Fenster und lässt sie hinterherklettern.
„Ich erzähle diese Geschichte oft und werde dann – meist von Mädchen – gefragt, ob es mir denn gar nicht leidtut und ob ich so etwas noch mal tun würde. Natürlich nicht. Ich habe ein fettes Mädchen gefickt, warum sollte ich so etwas noch mal tun?“
Das ist das Holz, aus dem die Abenteuer von Tucker Max geschnitzt sind.
Verunglückte Blow-Jobs.
(„Hast du gerade auf meinen Penis gekotzt?“)
Gelungene Blow-Jobs.
(„Magersüchtige Mädchen blasen besser. Die haben keinen so starken Würgereflex mehr.“ )
Verunglückte Analsex-Versuche.
(„Ich legte das Kissen über die Spur auf ihrem weißen Sofa.“)
Die sagenhaft dreiste Geschichte, wie er besoffen sein Bett einnässt, das schlafende Mädchen neben ihm auf den feuchten Fleck schiebt, noch etwas lauwarmes Wasser über sie gießt und sie dann vorwurfsvoll weckt.
(„Sie entschuldigte sich hundertmal und schrieb mir einen Scheck aus für die Matratze. Ich hab ihn nicht eingelöst. Ich nahm ihr die Würde, ich brauchte ihr Geld nicht.“)
Wie er sich als Yahoo-Gründer ausgibt und Stripperinnen so für lau ins Bett quatscht.
(„Je größer die Lüge, umso eher glauben es die Leute. Ich dachte, sie kniet sich augenblicklich unter den Tisch.“)
Wie ihn eine Asiatin fast entmannt.
(„Sie hat sich auf mir bewegt, als säße sie auf einem Presslufthammer.“)
Frauenverachtend, niveaulos und vulgär? Ja, das sind seine Geschichten. Aber lustig. Sogar der schockierte Buchkritiker der „New York Times“ beurteilte das Buch als „höchst unterhaltsam“.
Denn Tuckers Berichte sind mehr als Sauf- und Fick-Anekdoten. Sie sind der Aufstand gegen eine kastrierte Männlichkeit.
„Ich glaube, ich bin der erste Autor, der offen und ehrlich über einen Lebensstil schreibt, der in weiten Teilen der Gesellschaft als politisch unkorrekt gilt.“
Das ist es, was die Frauen an ihm lieben: Er verachtet alle Konventionen.
Tucker führt uns in seinem Apartment den ersten Rohschnitt seines Films vor. Wir sitzen auf dem Sofa, jenem blauen Sofa, auf dem er schon so viele Damen vernascht hat. Mitten im Zimmer steht eine Bierzapfanlage. Der Rest der Wohnung ist voll gestellt mit Büchern - wie eine Bibliothek.
Tuckers Lieblingsbücher sind „Die Geschichte des Peloponnesischen Krieges“ von Thukydides und die Biografien von Malcolm X und Gandhi. Geschichten von Menschen, die sich dem Mainstream entgegengestellt haben.
Der Film ist amüsant. Etwa die Szene, in der er unbedingt eine Liliputanerin vögeln will. Die ersten Testzuschauer sind begeistert. „Wenn es einigermaßen läuft, verdiene ich mit dem Film 15 Millionen Dollar.“
Am Abend spricht Tucker an der Universität von Los Angeles. Hier sprechen sonst Staatspräsidenten und Nobelpreisträger. Jetzt redet Tucker, er gilt als einer der gefragtesten Redner in den USA. Hunderte Studenten versuchen vergeblich, ins bereits überfüllte Auditorium zu drängen.
„Es gibt die ,Tucker Max’-Geschichte, die jeder kennt. Die Storys über verpisste Matratzen ... Aber es gibt noch eine andere, tiefere Bedeutung.“
Auch der junge Tucker versuchte es mit einer herkömmlichen, angepassten Karriere. Er geht auf eine angesehene Jura-Universität. Er versucht sich im Unternehmen seines Vaters. Er arbeitet in einer Top-Kanzlei. Und überall fliegt er raus.
Mit seiner lumpigen Web-Seite nagt er jahrelang am Hungertuch. Er macht nur weiter, weil ihm seine Freunde immer wieder mailen, dass er so lustig schreiben kann. Plötzlich beginnt ein wundersamer Kreislauf: Je mehr Geschichten er über seine abgefahrenen Abenteuer online stellt, umso mehr Frauen melden sich, die ihn cool finden und treffen wollen. Tucker bricht seine Karriere als Anwalt ab.
„Ich habe die ersten 26 Jahre meines Lebens versucht, das zu tun, was andere Leute von mir erwarten. Ich habe ein Leben geführt, das mir nicht wirklich Spaß gemacht hat.“
Die Zuhörer nicken. Manche notieren eifrig. Dann kommt seine Pointe. Die Erkenntnis seines Lebens. Die Essenz seines Werks. Sie hört sich ein bisschen an wie der Schlussakkord einer großen Sinfonie oder der letzte Satz einer Inaugurationsrede - aber nur ein bisschen. Sie versetzt die Studenten in fanatischen, lang anhaltenden Jubel: „Wenn Tucker Max sich in die Hose kacken kann, ins Bett pissen, versehentlich eine Transsexuelle und absichtlich eine Liliputanerin bumsen und so seinen Lebenstraum verwirklichen kann – dann könnt ihr das auch.“
Oliver Kuhn ]
buch-tipp
„Frauen aus Manhattan lasst euch sagen: Letzten Monat zog Herr Max aus Chicago nach New York. Lest dieses Buch, und behauptet nachher nicht, er habe euch nicht gewarnt.“
The New York Times
Tucker Max: „Und in der Hölle mach ich weiter. Bekenntnisse des größten Frauenhelden der Welt.“ (Riva Verlag, 16,90 Euro, www.rivaverlag.de »).
Termine unter www.deag.de »
Tucker Max-Website: www.tuckermax.de »
• Männliche Feuchtgebiete
„Frauen aus Manhattan lasst euch sagen: Letzten Monat zog Herr Max aus Chicago nach New York. Lest dieses Buch, und behauptet nachher nicht, er habe euch nicht gewarnt.“
The New York Times
Tucker Max: „Und in der Hölle mach ich weiter. Bekenntnisse des größten Frauenhelden der Welt.“ (Riva Verlag, 16,90 Euro, www.rivaverlag.de »).
Termine unter www.deag.de »
Tucker Max-Website: www.tuckermax.de »
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