Höhenflüge über die Grube
Im Steinbruch Oetelshofen zeigten bei der Red-Bull-X-Fighter-Tour die zwölf besten Motocrosser ihre Stunts
Mat Rebeaud rast mit seinem 50PS-starken Motorrad auf die Rampe zu, schießt über sie hinaus und schwebt sekundenlang schwerelos in der Luft. Auf dem Weg zurück zum Boden macht er einen Rückwärtssalto und auf den Tribünen des Steinbruchs Oetelshofen bei Wuppertal bricht ein Jubel begeisterter Fans aus.
15 000 Besucher waren es, die bei der ausverkauften Deutschland-Premiere der Red-Bull-X-Fighters-Tour am 16. August in dem umgestalteten Steinbruch applaudierten. Bei dem Outdoor-Event in Wuppertal präsentierten sich die zwölf besten Freestyle-Motocrosser der Welt dem Publikum. Darunter auch der Schweizer Mat Rebeaud.
Die zwölf besten Motocrosser
Der 26-Jährige lieferte die spektakulärsten Tricks und Sprünge und sicherte sich in einem packenden Finale den Sieg vor dem Amerikaner Jeremy Lusk. Sein Triumph war gleichzeitig der Gesamtsieg in der sechs Stationen umfassenden World-Series 2008, die 2001 ins Leben gerufen wurde. „Der Druck ist verdammt groß und du hast nur eine Chance”, sagte Rebeaud und fügt stolz hinzu: „Ich habe vier Siege bei den Red Bull X-Fighters errungen und bin Zweiter bei den X-Games geworden. Wahnsinn!”
Unter den von Rebeaud besiegten war auch Sebastian Wolter. Der 31-jährige Berliner, der auch auf die Spitznamen „Busty” oder „Airwastl” hört, traf in der zweiten Runde auf den Schweizer und musste sich geschlagen geben. Dennoch wurde Wolter für seine 20 Meter hohen und 30 Meter weiten Sprünge von Sebastian Vettel geadelt.
Der Formel-1-Pilot (Torro-Rosso) hatte sich schon bei einer Show-Einlage beim Grand-Prix auf dem Hockenheimring mutig als Hürde für „Airwastl” zur Verfügung gestellt und beschlossen: „Ich werde nach Wuppertal kommen. Hier pocht das Adrenalin im Blut bereits beim Zuschauen.”
Für die Motocross-Akrobaten war der 50 Hektar große und 75 Meter tiefe Kalksteinbruch mit enormem, logistischem Aufwand zu einem einzigartigen Race-Track verwandelt worden. Rund 350 Einsatzkräfte hatten dafür 100 000 Tonnen Steine, Erde und Sand bewegt, 1000 Kilometer Kabel verlegt und das gesamte Areal eingezäunt. „Der Steinbruch ist eine gigantische Location schlechthin”, schwärmte „Busty” Wolter, „Wir haben hier einen Track, der über zwei Ebenen verläuft und die ganze Strecke des Steinbruch einbezieht.”
Für die enthusiastischen Fans wurden die Tribünen in die natürlichen Sohlen des Steinbruchs integriert. Es sollte von jedem Platz aus eine Top-Sicht auf die Flugshow der Motorräder möglich sein.
Die nächste Station der Red-Bull-X-Fighter-Tour ist am 6. September in Warschau. Dann wird auch „Busty” Wolter wieder am Start. Der Mann, der seit sechs Jahren zu den besten der Welt gehört, verbringt derzeit nach eigenem Bekunden „soviel Zeit wie möglich auf dem Bike, um mir das richtige Timing anzutrainieren. Denn ich perfektioniere derzeit meinen Superman Backflip, und ich werde vorher auch noch den Indy Superflip in Angriff nehmen.”
15 000 Besucher waren es, die bei der ausverkauften Deutschland-Premiere der Red-Bull-X-Fighters-Tour am 16. August in dem umgestalteten Steinbruch applaudierten. Bei dem Outdoor-Event in Wuppertal präsentierten sich die zwölf besten Freestyle-Motocrosser der Welt dem Publikum. Darunter auch der Schweizer Mat Rebeaud.
Die zwölf besten Motocrosser
Der 26-Jährige lieferte die spektakulärsten Tricks und Sprünge und sicherte sich in einem packenden Finale den Sieg vor dem Amerikaner Jeremy Lusk. Sein Triumph war gleichzeitig der Gesamtsieg in der sechs Stationen umfassenden World-Series 2008, die 2001 ins Leben gerufen wurde. „Der Druck ist verdammt groß und du hast nur eine Chance”, sagte Rebeaud und fügt stolz hinzu: „Ich habe vier Siege bei den Red Bull X-Fighters errungen und bin Zweiter bei den X-Games geworden. Wahnsinn!”
Unter den von Rebeaud besiegten war auch Sebastian Wolter. Der 31-jährige Berliner, der auch auf die Spitznamen „Busty” oder „Airwastl” hört, traf in der zweiten Runde auf den Schweizer und musste sich geschlagen geben. Dennoch wurde Wolter für seine 20 Meter hohen und 30 Meter weiten Sprünge von Sebastian Vettel geadelt.
Der Formel-1-Pilot (Torro-Rosso) hatte sich schon bei einer Show-Einlage beim Grand-Prix auf dem Hockenheimring mutig als Hürde für „Airwastl” zur Verfügung gestellt und beschlossen: „Ich werde nach Wuppertal kommen. Hier pocht das Adrenalin im Blut bereits beim Zuschauen.”
Für die Motocross-Akrobaten war der 50 Hektar große und 75 Meter tiefe Kalksteinbruch mit enormem, logistischem Aufwand zu einem einzigartigen Race-Track verwandelt worden. Rund 350 Einsatzkräfte hatten dafür 100 000 Tonnen Steine, Erde und Sand bewegt, 1000 Kilometer Kabel verlegt und das gesamte Areal eingezäunt. „Der Steinbruch ist eine gigantische Location schlechthin”, schwärmte „Busty” Wolter, „Wir haben hier einen Track, der über zwei Ebenen verläuft und die ganze Strecke des Steinbruch einbezieht.”
Für die enthusiastischen Fans wurden die Tribünen in die natürlichen Sohlen des Steinbruchs integriert. Es sollte von jedem Platz aus eine Top-Sicht auf die Flugshow der Motorräder möglich sein.
Die nächste Station der Red-Bull-X-Fighter-Tour ist am 6. September in Warschau. Dann wird auch „Busty” Wolter wieder am Start. Der Mann, der seit sechs Jahren zu den besten der Welt gehört, verbringt derzeit nach eigenem Bekunden „soviel Zeit wie möglich auf dem Bike, um mir das richtige Timing anzutrainieren. Denn ich perfektioniere derzeit meinen Superman Backflip, und ich werde vorher auch noch den Indy Superflip in Angriff nehmen.”
Redaktion: Moritz Röder / Katrin Schmidt ]
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Freestyle-Motocross-Bikes
Gewicht: 100 kg
Leistung: 50PS
Drehzahl: 8.000 U/min
Flughöhe: ca. 15 m
Flugweite: 30 m
Sitzhöhe: 950 mm
Hubraum: 250 ccm
Zylinder: 1
Leistung: 50PS
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Kulturpool Musik 12.06 »
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