Playmate des Jahres 2011

25.000 Leser haben gewählt. Das Urteil: Daniela Sudau ist die schönste Playmate 2011 (4608 Stimmen). Auf Platz zwei landete Dominique Regatschnig (4243 Stimmen), knapp dahinter (3856 Stimmen) Irene Hoek

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>>Diese Wüste ist das heißeste Stück des Westens ...<<

Wir schickten unsere frisch gekürte Playmate des Jahres, Daniela Sudau, erst mal in die Wüste. Sie schlug sich durch bis nach Las Vegas. Eigentlich klar, dass da ein paar Jungs aufkreuzen würden ...

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Playboy: Herzlichen Glückwunsch zur Wahl zur „Playmate des Jahres“!
Daniela Sudau: Danke, das ist unglaublich. Von den Lesern dieses Feedback zu bekommen ist klasse. Vielen Dank an alle Fans.

Playboy: Warum haben sie dich gewählt?
Daniela Sudau: Keine Ahnung. Es waren so viele hübsche Mädchen dabei: die Irene, die Dominique – einige sind schon geil. Aber ich habe alles gegeben.

Playboy: Klingt, als hättest du richtig Wahlkampf betrieben ...
Daniela Sudau: Na ja. Ich habe mit Freunden in Köln eine „Vote for Dani“-Party geschmissen: Ich trug das Bunny-Kostüm, die Fans konnten Fotos mit mir machen – und meine Badewannenshow gab’s auch.

Playboy: Und was kommt jetzt?
Daniela Sudau: Jetzt möchte ich in Richtung Schauspielerei und Moderation gehen. Und noch ein Playboy-Shooting wäre auch cool. Das jetzt mit BossHoss war ja schon der Hammer.

Playboy: Sind Cowboys dein Geschmack?
Daniela Sudau: Die haben was Wildes, das turnt mich an. Aber ein Mann muss gleichzeitig auch gepflegt sein. Ich stehe auf Gentlemen, die Tischmanieren haben.

Playboy: Wer von den beiden gefällt dir denn besser?
Daniela Sudau: Ich finde beide cool. Aber mir sind Männer mit langen Haaren lieber – das wäre dann also eher Sascha.

Playboy: Die beiden sind 40 Jahre alt ...
Daniela Sudau: Wenn einer cool ist, dann ist er cool. Und 40 ist ja auch nicht so alt.

Playboy: Und wie war das Shooting?
Daniela Sudau: Geil. Aber einmal bin ich in Ohnmacht gefallen. 45 Grad im Schatten – da half auch der Wasserschlauch nichts.

Danielas Cowboys

Die beiden Frontmänner von The BossHoss, Alec Völkel und Sascha Vollmer, über ihre 40. Geburtstage, Frauentipps von Vätern – und natürlich: ihren Roadtrip mit Daniela Sudau nach Las Vegas

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Völkel: Erst mal herzlichen Glückwunsch, Playboy. Bleib cool, und denk dran: 40 ist das beste Alter!

Playboy: Danke. Sie beide sind selbst gerade 40 geworden, Sie mussten das ja jetzt sagen ...
Völkel: Vielleicht, aber ich kann das Leben mit 40 wirklich besser genießen. In den 20ern ist man auf der Suche nach sich selbst, und in den 30ern rackert man sich ab. Mit 40 hat man Erfahrung und ist körperlich noch voll auf der Höhe.
Vollmer: Na ja, es steht keine Drei mehr davor, aber die 40 ist auch nicht schlimm, weil ja auch mein Leben mit jedem Jahr wächst.

Playboy: Wie haben Sie Ihren 40. gefeiert?
Völkel: Ich mag keine großen Geburtstagspartys. Stell dir mal vor, du lädst 30 Leute ein, und dann kommen nur drei. Dann sitzt du da peinlich mit ’ner Flasche Sekt in der Hand und drei Leuten. Na, happy birthday! Ich find’s angenehmer, wenn sich alles spontan entwickelt.
Vollmer: Ich mag diese inszenierten Feiern um mich auch nicht. Dieses Jahr hatten wir an dem Tag einen Auftritt, so bin ich dem entkommen.

Playboy: Wissen Sie noch, wann Sie Ihren ersten Playboy in der Hand hatten?
Völkel: Da war ich elf oder so. Bei uns in Ostberlin gab es am Kiosk ja keinen Playboy. Aber mein Onkel hatte die Magazine in der Gartenlaube rumliegen.
Vollmer: Bei mir war es die Tante. Als ich zehn war, hatten wir sie in Cleveland besucht, und sie hat meinem Vater zum Abschied eine Ausgabe geschenkt. Den Text konnte ich nicht verstehen, aber die Bilder haben mich überrumpelt und nervös gemacht. Meine Mutter hat mir den Playboy dann im Flugzeug leider weggenommen.

Playboy: Was wissen Sie heute über Frauen, das Sie damals schon gern gewusst hätten?
Völkel: Dass Frauen untereinander noch viel derber reden als Männer.
Vollmer: Wie sagt Homer Simpson zu Bart? Frauen sind Monster, die gierig sind nach Komplimenten. Gib ihnen Komplimente, und du kriegst alles, was du willst. Da ist was dran. Mein Vater hat mir mal den Tipp gegeben: Wenn du eine Idee hast, lass die Frau denken, es wäre ihre Idee gewesen.

Playboy: Was werden Sie Ihren Söhnen über Frauen mit auf den Weg geben?
Vollmer: Bei Kids sind die Regeln noch ein bisschen anders. Als Zwölfjähriger wäre es uncool, mit einem Blumenstrauß in die Klasse zu kommen. Er soll einfach offen auf das Mädel zugehen und ihr sagen: „Ich finde dich toll, lass uns mal ein Pausenbrot essen gehen.“
Völkel: Genau. Er soll es einfach laufenlassen und eigene Erfahrungen machen.

Playboy: Bekommen Cowboys eigentlich die tollsten Mädchen?
Völkel: Jeder in einer nicht alltäglichen Rolle ist für andere attraktiv. Wie in den alten Spaghetti-Western: Die Stadt hat ihren Alltag, und dann kommt dieser verruchte Fremde in die Stadt geritten, geht in die Bar, trinkt ’ne Flasche Whisky und haut noch zwei Typen um. Die Frau findet es toll. Endlich passiert mal was anderes. Am nächsten Tag reitet er davon, und die Frau guckt einsam hinterher.

Playboy: Schlägerei, Whiskyflasche – muss ein echter Mann so sein?
Völkel: Nein, auf keinen Fall. Männlich ist, wer Charakterstärke besitzt, das Herz am rechten Fleck hat und eine gewisse Portion Selbstbewusstsein mitbringt.
Vollmer: Und er sollte über sich selbst lachen können.

Playboy: Sprechen wir über das Shooting in Las Vegas: Wie war’s?
Vollmer: Eine geile Sache. Erst haben wir gedacht, es wäre ein bisschen prollig: Die coolen Cowboys mit ’ner coolen Karre und ’ne nackte Braut auf der Motorhaube. Aber letztendlich sind wir auch nur Männer, und jeder Mann, der sagt, das sei nicht geil, der lügt.

Playboy: Was hat Ihnen am besten gefallen?
Vollmer: Auf einem alten Eldorado Cadillac Convertible mit einer Playmate neben sich auf dem Las Vegas Strip – das war geil.
Völkel: Die Wüste fand ich noch geiler. Die Büsche, die Berge in der Ferne, da­rüber die Sonne – das hat so eine Tiefenentspanntheit.

Playboy: Und wie fanden Sie Daniela?
Vollmer: Optisch eine Bombe.
Völkel: Und dazu noch sehr nett!

Playboy: Noch einen Wunsch für die nächsten 40 Playboy-Jahre?
Völkel: Weiterhin schicke Mäuse ...
Vollmer: ... und behaltet euren Stil bei!

The BossHoss

Sascha Vollmer und Alec Völkel lernten sich in einer Werbeagentur in Berlin kennen und gründeten 2004 The BossHoss. Zunächst coverte die siebenköpfige Band bekannte Songs anderer Stars, später kamen immer mehr eigene Stücke hinzu. Ihr Album „Liberty of Action“ stieg auf Platz vier der deutschen Charts ein. Viele kennen die beiden auch als Jury-Mitglieder in „The Voice of Germany“. Live hören kann man die Jungs bis zum 8.9.2012 auf ihrer „Summer of Action Tour“. Weitere Infos unter: www.thebosshoss.net >>

Maximilian Reich