Jenny McCarthy . Titel 12/2012

Die neue McCarthy-Ära

Sie liebt Doktorspiele – und wir lieben Jenny McCarthy, seit sie uns vor 20 Jahren als Studentin freizügige Fotos schickte. Es war der Beginn ihrer Sexgöttinnen-Karriere in Hollywood. Zum Jubiläum statteten wir ihr eine Visite ab. Diagnose: Sie sieht besser aus denn je

„In der Kirche trage ich keine Unterwäsche“

Das Sexsymbol Jenny McCarthy über Charlie Sheen, heiße Doktorspielchen und warum von allen sieben Playboy-Shootings dieses ihr bestes ist

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Ich werde immer besser im Bett
Es ist 20 Jahre her, dass die damals 20-jährige Jenny McCarthy Fotos von sich an den Playboy schickte. Die Folge: Sie brach das Krankenpflege-Studium ab, wurde 1993 Playmate, 1994 „Playmate des Jahres“, Moderatorin, Schauspielerin („Scary Movie 3“, „Two and a Half Men“) und schmückte noch weitere vier Male den US- sowie zweimal den deutschen Playboy – bis sie uns jetzt mit 40 Jahren noch einmal ihre Aufwartung machte.

Playboy: Wie war das Playboy-Shooting?
McCarthy: Es hat riesigen Spaß gemacht. Mit zunehmendem Alter verliere ich die Angst davor, nackt zu posieren. Ich habe mich noch nie so sicher gefühlt.

Playboy: Das war schon Ihr siebtes Mal im Playboy. Mittlerweile Routine?
McCarthy: Von wegen. Ich war echt aufgeregt. Diesmal wollte ich richtig angeben.

Playboy: Und warum dieser Vamp-Look?
McCarthy: Ich hatte mich ungezogen gefühlt – da fand ich das passend.

Playboy: Fühlen Sie sich heute erotischer als 1993 beim ersten Shooting?
McCarthy: Ja. Ich habe das Gefühl, ich bin heute eine vollkommen andere Frau.

Playboy: Mit einem besseren Sexleben?
McCarthy: Absolut. Ich weiß heute, was ich im Bett mache. Und es gefällt mir, mit zunehmendem Alter besser zu werden.

Playboy: In Ihrem Buch „Love, Lust and Faking it“ schreiben Sie, dass Doktorspiele wichtig sind. Warum?
McCarthy: Doktorspiele sind toll, weil die Untersuchung mich anmacht.

Playboy: Gibt es unerfüllte Sexfantasien?
McCarthy: Ich hab schon viele Sachen getan und bin bereit zu mehr.

Playboy: Sie wollten mal Nonne werden ...
McCarthy: Das stimmt. Aber dann wollte ich doch lieber irgendwann Mutter werden – und damit bin ich sehr glücklich.

Playboy: Schon mal in einer Kirche etwas Unchristliches getan?
McCarthy: Ich trage in der Kirche keine Unterwäsche. Ich mag es, wie meine Pobacken auf der Kirchenbank quietschen.

Playboy: Viele kennen Sie aus Ihren Gastauftritten in „Two and a Half Men“. Was macht Charlie Sheen so aufregend?
McCarthy: Ich weiß nicht, was ihn so sexy macht – aber er ist es. Ich verstehe, warum Mädels auf ihn abfahren. Ich tat es auch.

Playboy: Sie waren mit Jim Carrey zusammen. Ist Humor sexy?
McCarthy: Unbedingt. Aber auch gute Manieren. Ich liebe es, wenn Männer mir die Tür aufhalten oder Blumen schenken.

Playboy: Sie haben zwei Dating-Shows moderiert. Welchen Tipp geben Sie unseren Lesern, die Sie daten wollen?
McCarthy: Habt einen Job, seid gut in Form, intelligent und bestimmend.
 

Biographie

Die Sexgöttin

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Jenny McCarthy, 1972 in Illinois/USA geboren, kennen viele von ihren Playboy-Fotostrecken. Dass die Schauspielerin und Autorin nicht nur schön ist, sondern auch Humor hat, bewies sie mit ihrer Sitcom „Jenny“ und als Charlie Harpers Stiefschwester Courtney in „Two and a Half Men“. Sie war zudem fünf Jahre mit Jim Carrey liiert und hat mehrere lustige Bücher geschrieben. Ihr neuestes heißt: „Bad Habits: Confessions of a Recovering Catholic“.

Maximilian Reich