Zitate
- „Ich fühle mich wohl dabei, mich durch meinen Körper auszudrücken“
- „Dabei habe ich nur gern ein bisschen Spaß!“
- „Er hat mir beigebracht, welche Messer man wann benutzt und wie man eine höfliche Konversation führt.“
Porträt
Das Glückskind
Beruf: Tochter eines großen Glamour-Paares? Von wegen! Lizzy Jagger macht, was sie will. Und das ist ziemlich viel: modeln, schauspielern, Promisöhne verführen, Gartenarbeit ...
Demnächst will Lizzy Jagger ein paar Seeleuten eine Freude machen. Der Plan ist folgender: Sie und eine Freundin wollen sich Meerjungfrauen-Kostüme auf den Leib schneidern lassen. Anschließend soll ihnen ein spezieller Trainer ein wenig Unterricht im Schwimmen mit der riesigen Schwanzflosse geben. Und dann geht’s raus aufs Meer: Matrosen verwirren. Verrückte Idee? Nicht in der Welt von Lizzy Jagger. „Die Leute denken immer, ich sei eine Art Rock-and-Roll-Bad-Girl, nur weil ich auf Rolling-Stones-Touren aufgewachsen bin und mein Vater ist, wer er ist“, hat sie dem amerikanischen Playboy erzählt. „Dabei habe ich nur gern ein bisschen Spaß!“
Was sie außer der Sache mit den MeerjungfrauenKostümen darunter versteht? Zum Beispiel sich im Regenwald von Brunei per Liane von Baum zu Baum zu hangeln. Stundenlang in der Badewanne zu liegen. Oder: sich intensiv der Lektüre des Wissenschaftsmagazins „Scientific American“ zu widmen. Lizzy Jaggers Verständnis von Spaß ist eine Mischung aus Abenteuer und Normalität, aus großem Auftritt und Rückzug. Ein wenig wie ihr ganzes Leben.
Die Geburt von Elizabeth Scarlett Jagger 1984 in New York ist ein Medienereignis. Ihr Vater Mick Jagger hat längst den Status einer Rocklegende, ihre Mutter, die Texanerin Jerry Hall, gilt als das heißeste Model des Planeten. Lizzy ist das erste gemeinsame Kind der beiden – drei weitere folgen noch bis zur Scheidung 1999. Für die Öffentlichkeit ist Lizzy die Tochter eines wilden Glamour-Paares. Zu Hause aber gibt sich Papa Mick gern wenig rockerhaft: „Er hat mir beigebracht, welche Messer man wann benutzt und wie man eine höfliche Konversation führt.“
Mit 14 Jahren beschließt Lizzy, Model zu werden, und verlässt die Schule. Der Jagger-Mund, die endlos langen Beine der Mutter: Die Model-Jobs fliegen ihr zu. 2002 übernimmt sie eine kleine Rolle in der US-Komödie „Igby Goes Down“. Wenig später lässt ihre kurze Beziehung mit John-Lennon-Sohn Sean den englischen Boulevard hyperventilieren vor Aufregung. Sie führt ein Leben im Rampenlicht. Einerseits. Andererseits sucht sie immer wieder den völligen Rückzug ins Private. Lange lebt sie in einem Cottage im noblen Londoner Vorort Richmond: „Zwei Zimmer, englische Möbel, 300 Platten und einen Gemüsegarten vor dem Haus.“ Zeit für ihre Katze, Freunde, DVD-Abende. Mittlerweile zog sie nach New York. Denn sie liebt auch Abwechslung, und dann und wann das Extrovertierte: „Ich fühle mich wohl dabei, mich durch meinen Körper auszudrücken“, sagt sie über die Playboy-Fotos.
Ihre Eltern hatten natürlich nichts dagegen. „Sie verstehen, dass es – wenn du nicht weißt, wann du mal Kinder haben wirst – toll ist, diese wundervollen Bilder von dir selbst in deinen Zwanzigern zu haben.“ Ihre Mutter hat sich diesen kleinen Luxus übrigens auch gegönnt: 1985 stand sie für den Playboy vor der Kamera.
Demnächst will Lizzy Jagger ein paar Seeleuten eine Freude machen. Der Plan ist folgender: Sie und eine Freundin wollen sich Meerjungfrauen-Kostüme auf den Leib schneidern lassen. Anschließend soll ihnen ein spezieller Trainer ein wenig Unterricht im Schwimmen mit der riesigen Schwanzflosse geben. Und dann geht’s raus aufs Meer: Matrosen verwirren. Verrückte Idee? Nicht in der Welt von Lizzy Jagger. „Die Leute denken immer, ich sei eine Art Rock-and-Roll-Bad-Girl, nur weil ich auf Rolling-Stones-Touren aufgewachsen bin und mein Vater ist, wer er ist“, hat sie dem amerikanischen Playboy erzählt. „Dabei habe ich nur gern ein bisschen Spaß!“
Was sie außer der Sache mit den MeerjungfrauenKostümen darunter versteht? Zum Beispiel sich im Regenwald von Brunei per Liane von Baum zu Baum zu hangeln. Stundenlang in der Badewanne zu liegen. Oder: sich intensiv der Lektüre des Wissenschaftsmagazins „Scientific American“ zu widmen. Lizzy Jaggers Verständnis von Spaß ist eine Mischung aus Abenteuer und Normalität, aus großem Auftritt und Rückzug. Ein wenig wie ihr ganzes Leben.
Die Geburt von Elizabeth Scarlett Jagger 1984 in New York ist ein Medienereignis. Ihr Vater Mick Jagger hat längst den Status einer Rocklegende, ihre Mutter, die Texanerin Jerry Hall, gilt als das heißeste Model des Planeten. Lizzy ist das erste gemeinsame Kind der beiden – drei weitere folgen noch bis zur Scheidung 1999. Für die Öffentlichkeit ist Lizzy die Tochter eines wilden Glamour-Paares. Zu Hause aber gibt sich Papa Mick gern wenig rockerhaft: „Er hat mir beigebracht, welche Messer man wann benutzt und wie man eine höfliche Konversation führt.“
Mit 14 Jahren beschließt Lizzy, Model zu werden, und verlässt die Schule. Der Jagger-Mund, die endlos langen Beine der Mutter: Die Model-Jobs fliegen ihr zu. 2002 übernimmt sie eine kleine Rolle in der US-Komödie „Igby Goes Down“. Wenig später lässt ihre kurze Beziehung mit John-Lennon-Sohn Sean den englischen Boulevard hyperventilieren vor Aufregung. Sie führt ein Leben im Rampenlicht. Einerseits. Andererseits sucht sie immer wieder den völligen Rückzug ins Private. Lange lebt sie in einem Cottage im noblen Londoner Vorort Richmond: „Zwei Zimmer, englische Möbel, 300 Platten und einen Gemüsegarten vor dem Haus.“ Zeit für ihre Katze, Freunde, DVD-Abende. Mittlerweile zog sie nach New York. Denn sie liebt auch Abwechslung, und dann und wann das Extrovertierte: „Ich fühle mich wohl dabei, mich durch meinen Körper auszudrücken“, sagt sie über die Playboy-Fotos.
Ihre Eltern hatten natürlich nichts dagegen. „Sie verstehen, dass es – wenn du nicht weißt, wann du mal Kinder haben wirst – toll ist, diese wundervollen Bilder von dir selbst in deinen Zwanzigern zu haben.“ Ihre Mutter hat sich diesen kleinen Luxus übrigens auch gegönnt: 1985 stand sie für den Playboy vor der Kamera.
Alexander Neumann ]







