Zitate
  • „Machos haben schon was...“
  • „Leider bin ich eine furchtbar schlechte Lügnerin.“
  • „Ich koche gern. Außerdem liebe ich es zu putzen.“

Magdalena Brzeska

Capri-Wonne

Goldene Mähne, unendliche Beine, kühne Kurven: Die ehemalige Weltklasse-Athletin Magdalena Brzeska lässt uns Italiens legendäre Felseninsel ganz neu entdecken – wir möchten mit der Sonne vor ihr niedersinken

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Goldene Mähne, unendliche Beine, kühne Kurven: Die ehemalige Weltklasse-Athletin Magdalena Brzeska lässt uns Italiens legendäre Felseninsel ganz neu entdecken – wir möchten mit der Sonne vor ihr niedersinken

Biographie

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1978 in Gdingen (Polen) geboren, begann Magdalena Brzeska 1990 mit rhythmischer Sportgymnastik. Mit 14 Jahren zog sie nach Deutschland und gewann 26-mal (!) die deutsche Meisterschaft. Nach ihrem Karriere­ende gründete sie 2006 die „Talentschule Magdalena Brzeska“, in der sie seitdem Nachwuchssportlerinnen trainiert. Magdalena ist immer wieder in Werbespots (u. a. für Milchschnitte) und in TV-Shows („Solitary“, „Fort Boyard“, „Stars auf Eis“) zu sehen. Aus der Ehe mit dem Ex-Fußballer Peter Peschel hat sie zwei Töchter, mit denen sie heute in München lebt.

Interview

„Machos haben schon was ...“

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Die einstige Weltklasse-Turnerin Magdalena Brzeska mag Adrenalin und harte Typen. Denen macht sie auch gern den Haushalt

Playboy: Wie war das Shooting?
Brzeska: Sehr cool. Team und Wetter waren toll, Capri ist einfach wunderschön. Und bei schwierigen Motiven wie dem, wo ich in eiskaltes Wasser steigen musste, hat mich die Crew einfach mit Limoncello geködert (lacht).

Playboy: Sie sind also leicht zu überreden?
Brzeska: Das erste Angebot für ein solches Shooting habe ich mit 17 bekommen. Aber erst jetzt war ich bereit dafür.

Playboy: Warum nicht früher?
Brzeska: Ich wurde als Kind viermal am Tag gewogen. Dass ich „fett“ sei, war noch das Netteste, was ich von meiner Mutter und meiner Trainerin zu hören bekam. Da kriegt man schon ein gestörtes Verhältnis zum Körper. Erst jetzt ist das aus meinem Kopf raus, und ich fühle mich sexy.

Playboy: Als Turnerin mussten Sie acht Stunden am Tag trainieren. Danach haben Sie mit 21 geheiratet und Kinder bekommen – wollten Sie sich nie austoben?
Brzeska: Ich muss dazu sagen, dass ich mit 21 schon spät dran war. In Polen ist es selbstverständlich, mit 18 zu heiraten und Mutter zu werden. Meine Oma hatte schon ständig gefragt, wann es endlich so weit sei. Ich bin ein totaler Familienmensch, deswegen war für mich früh klar, dass ich schnell eine eigene Familie gründen möchte. Aber ich habe alles aufgeholt, keine Angst.

Playboy: Was denn zum Beispiel?
Brzeska: Kino, Discos . . . ganz normale Sachen eigentlich, die mir früher nie erlaubt waren. Bars und Clubs sind aber immer noch nichts für mich. Ich trinke lieber mit Freunden ein Glas Wein auf der Terrasse und spiele Poker. Leider bin ich eine furchtbar schlechte Lügnerin.

Playboy: Sie haben auch bei TV-Shows wie „Solitary“ und „Fort Boyard“ mitgemacht.
Brzeska: Oh ja, ich liebe es, meine Grenzen auszutesten.

Playboy: Womit zum Beispiel?
Brzeska: Ich habe panische Höhenangst. Und irgendwann kam Eberhard Gienger (ehemaliger Weltklasse-Turner, d. Red.) zu mir und erzählte von einem Charity-Fußballspiel. Wir sollten hinfliegen und dann mit dem Fallschirm über dem Spielfeld abspringen. Blöd, wie ich bin, habe ich zugesagt. Als ich dann im Flieger saß, war ich vor Angst so weggetreten, dass Eberhard mich rausschubsen musste.

Playboy: Und was macht Magdalena Brzeska, wenn sie mal nicht den Kick sucht?
Brzeska: Ich koche gern. Außerdem liebe ich es zu putzen. Staubsaugen, Bodenwischen . . . herrlich! Das ist perfekt zum Entspannen. Ich habe die Macke, dass immer alles sauber sein muss.

Playboy: Muss ein Mann für Sie auch so sein?
Brzeska: Er sollte Ordnung halten können. Aber ich bemuttere ihn auch, falte seine Sachen und räume sie weg.

Playboy: Welchem Typ Mann würden Sie die Wäsche waschen?
Brzeska: Man sagt mir nach, dass ich auf Machos stehe. Ja, Machos haben schon was . . . Aber er muss auch treu, humorvoll, kinderlieb und ein Gentleman sein – und mir gleichzeitig in den Hintern treten.

Playboy: Einer, der sagt, wo es langgeht?
Brzeska: Ja. Ich bin nicht sehr entscheidungsfreudig. Daher brauche ich jemanden, der sagt: „So wird’s jetzt gemacht!“

Playboy: Wie ist das, wenn jeder Mann bei Ihnen zuerst an Ihre Gelenkigkeit denkt?
Brzeska: Ist das so?

Playboy: Mit Sicherheit.
Brzeska: Der erotischen Wirkung war ich mir nicht bewusst. Wenn ich einen Spagat mache, ist das für mich völlig normal.

Playboy: Also kommen die Männer nicht mit dem „Kamasutra“ in der Hand an?
Brzeska: (schallendes Gelächter) So einen würde ich wohl aus dem Haus jagen. Es kam aber noch nicht vor.