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Angela Maurer . Schwimmen, 10 Kilometer Marathon

Geboren am 27. Juli 1975
Wohnort: Wiesbaden
Größte Erfolge: 5-mal Weltcup-Gesamtsiegerin, 4. Platz bei Olympia 2008

Angela Maurer belegte den fünften Rang.

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Interview

„Beim Schwimmen muss man sich wehren, um sich Respekt zu verschaffen“

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Playboy: Die Kilometer, die Sie bislang in Ihrer Karriere zurückgelegt haben, würden reichen, um anderthalbmal um die Welt zu schwimmen. Warum tun Sie sich das an?
Maurer:gela Seit meiner Kindheit schwimme ich gern in der Natur. Man kommt an die außergewöhnlichsten Orte der Welt und lernt dort viele neue Freunde und fremde Kulturen kennen.

Playboy: Es heißt, Treten und Kratzen gehörten ebenso zu Ihrem Sport wie Ausdauer und Kraultechnik. Geht es wirklich so hart zu?
Maurer: Es wird schon ausgeteilt. Wir schwimmen in einem Pulk, in dem es viele Positionskämpfe gibt. Da muss man sich wehren, um sich Respekt zu verschaffen – aber es wird natürlich niemand außer Gefecht gesetzt.

Playboy: Im Vergleich zu Ihrem Trainings-alltag war das Foto-Shooting ein Kinderspiel, oder?
Maurer: Na ja, es hat mir zwar großen Spaß gemacht, es war aber auch sehr anstrengend. Ich habe vorher extra mit Zusatzübungen meinen Rumpf trainiert, um besser durchzuhalten. Trotzdem war ich abends kaputt und hatte am nächsten Tag Muskelkater.

Playboy: Was war denn Ihre bislang heikelste Erfahrung im Wasser?
Maurer: 2004 haben mir in China Feuerquallen die Haut verbrannt. Ich hatte solche Schmerzen, dass ich ins Wasser geheult habe. Aber ich biss die Zähne zusammen und bin weitergeschwommen.

Playboy: Michael Phelps oder Paul Biedermann: Mit welchem Schwimm-Star würden sie lieber mal abends essen gehen?
Maurer: Ohne Paul – den ich schon kennen gelernt habe – abwerten zu wollen: Michael Phelps. Wir Freischwimmer haben sonst nie die Möglichkeit, einem Ausnahmetalent so nahe zu kommen.
 

Moritz Aisslinger, Alexander Neumann-Delbarre, Maximilian Reich