Wettkampfzeiten:

Beate Gauß belegte mit 392 Ringen den 32. Rang.

Sehen Sie von Beate Gauß im „Playboy Cyberclub“ fünf bisher unveröffentlichte Bilder. Neugierig? Hier geht es in den Cyberclub: www.playboy.de/cyberclub" />

Olympia-Spezial . Beate Gauß

Beate Gauß . Schießen, 10 Meter Luftgewehr

Geboren am 10. August 1984
Wohnort: Ammerbuch
Größte Erfolge: 2-mal Vize-Europameisterin, Mannschafts-Weltmeisterin

Wettkampfzeiten:

Beate Gauß belegte mit 392 Ringen den 32. Rang.

Sehen Sie von Beate Gauß im „Playboy Cyberclub“ fünf bisher unveröffentlichte Bilder. Neugierig? Hier geht es in den Cyberclub: www.playboy.de/cyberclub

Interview

„Ein Mann muss witzig sein – und ein bisschen durchgeknallt“

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Playboy: Frau Gauß, hat eine Schützin eigentlich ein besonderes Verhältnis zu ihrer Waffe?
Gauß: Ich benutze das Gewehr jeden Tag, deshalb muss es mir optisch gefallen. Und wenn man zusammen Erfolge hat, gewinnt man es auch lieb.

Playboy: Traditionell eröffnen die Sportschützinnen die Olympischen Spiele – Ehre oder Last?
Gauß: Ehre. Ich bekomme normalerweise sehr wenig Aufmerksamkeit für meinen Sport. Deshalb finde ich es toll, dass die Schufterei damit belohnt wird.

Playboy: Kann ein Playboy-Foto-Shooting Sie aus der Ruhe bringen?
Gauß: Ich war schon ein bisschen aufgeregt. Aber es hat mich nicht aus der Ruhe gebracht, sondern einfach nur Spaß gemacht. Mir ist aber wichtig, dass die Leser wissen: Ich kann mich nicht nur nackig machen, sondern habe auch was im Köpfchen. Für die Zeit nach dem Sport habe ich deshalb nebenher noch ein Studium absolviert.

Playboy: Kennen Sie Tricks, um Ihre Nervosität zu kontrollieren?
Gauß: Ich arbeite mit einem Mental-Trainer zusammen. Hauptsächlich ist es aber die Erfahrung. Je mehr Wettkämpfe man geschossen hat, umso mehr automatisiert sich das ganze Verhalten während des Schießens.

Playboy: Wie muss denn ein Mann sein, um bei Ihnen einen Volltreffer zu landen?
Gauß: Er muss witzig und auf jeden Fall ein bisschen durchgeknallt sein. Wenn er es schafft, dass ich verdutzt den Kopf schütt­le und sage: „Mein Gott, du hast doch nicht alle Latten am Zaun“, ist das genau mein Fall!
 

Moritz Aisslinger, Alexander Neumann-Delbarre, Maximilian Reich