Verena Kerth

Verena Kerth: die Herz-Dame

Wir entführten Verena Kerth, vielen bekannt als Ex-Gefährtin von Torwart-Titan Oliver Kahn, in eine romantische Villa auf Mallorca. Und zeigten ihr unsere Zuneigung. Zum Dank zeigte sie uns, was geschieht, wenn eine ehemalige Spielerfreundin selbst in Spiellaune kommt …

»Ich bin gar nicht der Typ, der sich auszieht«

Die Radiomoderatorin Verena Kerth über die ewigen Fragen zu Oliver Kahn, warum sie keine Saunen mag, nicht mit George Clooney ins Bett will und ungern Bettgeschichten erzählt

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Ich finde am wichtigsten Humor. Wenn ein Mann den nicht hat, kann er noch so toll aussehen.

Playboy: Frau Kerth, waren Sie nervös vor dem Shooting?
Kerth: Eher aufgeregt. Ich wollte eigentlich nie im Playboy sein, weil ich gar nicht der Typ bin, der sich auszieht. Ich gehe ja nicht mal in die Sauna ...

Playboy: Und warum jetzt doch?
Kerth: Irgendwie war jetzt der richtige Zeitpunkt. Und in ein paar Jahren, wenn alles hängt, will das ja auch keiner mehr sehen. Ich bin gerade 32 geworden. Die Bilder sind also auch so was wie ein Geburtstagsgeschenk an mich selbst. (lacht)

Playboy: Sie gelten als Frau, die sagt, was sie denkt, und macht, was sie möchte – sind Sie im Bett auch so?
Kerth: (lacht) Man redet doch in Playboy-Interviews nicht übers Bett, oder? Soweit ich weiß, spreche ich nicht so viel, wenn ich schlafe. Und meine Bettwäsche suche ich auch immer selbst aus. Da nehme ich das, was mir gefällt. Nein, aber mal im Ernst: Normalerweise wird doch immer darüber geredet, ob der Mann schöne Hände haben soll und wie er einen ansprechen könnte, oder?

Playboy: Kein Problem, dann sprechen wir eben über Männer: Jetzt wo Sie Single sind, haben Zeitungen Ihnen George Clooney empfohlen, weil der momentan in Deutschland weilt ...
Kerth: Oh, das habe ich noch gar nicht gelesen. Den George finde ich aber eher süß als alles andere. Auch wenn das jetzt die meisten Frauen wahrscheinlich nicht nachvollziehen können, das ist nicht der Typ Mann, den ich sexy finde.

Playboy: Welchen Typ finden Sie sexy?
Kerth: Es gibt eigentlich keinen speziellen Männertyp. Zumindest nicht, was das Äußere betrifft. Ich finde am allerwichtigsten Humor. Ich weiß, es klingt langweilig, aber es ist tatsächlich so. Und wenn ein Mann den nicht hat, dann kann er auch noch so toll aussehen.

Playboy: Sie werden immer noch als „die Ex von Oliver Kahn“ bezeichnet. Bereuen Sie die Beziehung ein Stück weit?
Kerth: Nein. Ich bereue überhaupt nichts. Olli ist und bleibt ein Teil meiner Vergangenheit. Dass das natürlich immer erwähnt werden wird, ist mir vollkommen klar. Das würde ich als Pressemensch genauso machen. Aber ich habe mich weiterentwickelt.

Playboy: Gucken Sie noch Fußball?
Kerth: Na ja, ich bin natürlich Bayern-Fan. Aber ich würde mir jetzt nicht das Spiel Bayern gegen Wolfsburg anschauen. Aber so ein Champions-League-Finale gucke ich mir natürlich an. So weit ist die Liebe dann natürlich doch noch da zu unserem Verein, wie wir so schön sagen.

Playboy: Können Sie auch die Abseitsfalle erklären?
Kerth: Ja, die kann doch mittlerweile jede Frau erklären, oder?

Playboy: Leider nein.
Kerth: Ja? Na, das müsst ihr wissen. Ich unterhalte mich ja nicht mit Frauen über Fußball. Wir haben andere Themen.

Playboy: Zum Beispiel Sex?
Kerth: Mit meinen Freundinnen rede ich über allgemeine Dinge, und dazu gehört natürlich alles, von A bis Z.

Playboy: Wir sehen schon, das Wort Sex werden Sie heute nicht mehr in den Mund nehmen.
Kerth: Richtig.
 

Die Show-Lady

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Verena Kerth, 1981 in München geboren, erlangte Anfang des Jahrtausends Berühmtheit durch ihre Beziehung mit Torwart-Titan Oliver Kahn, den sie während ihres Nebenjobs im Münchner Promi-Club „P1“ kennen lernte. Seit 2008 moderiert Verena Kerth bei Radio Energy die Samstags-Show und ist demnächst mit Olivia Jones und anderen Prominenten in der RTL–Show „Der VIP-Bus – Promis auf Pauschalreise“ zu sehen.
 

Maximilian Reich