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„Ich hatte nur einen winzigen Wohnwagen“

Sein neuer Film „Vier gegen die Bank“ kommt am 25. Dezember ins Kino –  uns hat Hollywood-Regisseur Wolfgang Petersen schon vorab erzählt, wie er seine erste deutsche Filmproduktion nach 30 Jahren erlebt hat

Hollywood-Regisseur Wolfgang Petersen ist von seiner ersten deutschen Filmproduktion nach mehr als 30 Jahren im US-Filmgeschäft ein wenig ernüchtert. „Eine Einschränkung war, dass ich nur einen winzigen Wohnwagen hatte. Wenn ich in Amerika drehte, dann reichte der bis in die Unendlichkeit“, sagte der 75-Jährige nach Abschluss der Dreharbeiten zu seinem neuen Film „Vier gegen die Bank“ in unserem Interview. „Aber das war okay“, so Petersen mit Blick auf seine Ausstattung am Set.

Beschränktere Mittel als in Hollywood bringen nach Ansicht des Starregisseurs, der 1981 mit dem Film ‚Das Boot‘ seinen Durchbruch gefeiert und später in den USA Blockbuster wie „Outbreak“, „Air Force One“ und „Troja“ inszeniert hat, sogar Vorteile: „Mit gigantischen Budgets kommen auch Probleme, weil dadurch deine kreative Freiheit eingeschränkt ist. Außerdem hast du deinen Riesentross, und da kostet alles so viel Zeit.“ Wirklich heftig sei in Deutschland nur das Drehen im winterlichen Berlin gewesen: „Ich hatte manchmal das Gefühl, als seien wir in der Antarktis“, so Petersen.

„Als es mit dem Dreh losging, ist mein Adrenalin sofort nach oben geschossen“

Bereut hat der Regisseur seine zeitweise Rückkehr zum deutschen Film aber nicht: „Es war ein besonderes Ereignis, wo jeder das Beste vom Besten von sich gegeben hat. Das gab es ja noch nie, dass vier der größten Komödienstars Deutschlands in einem Film zusammen spielten“, so Petersen mit Blick auf die „Vier gegen die Bank“-Besetzung mit Til Schweiger, Michael „Bully“ Herbig, Matthias Schweighöfer und Jan Josef Liefers. „Als es mit dem Dreh losging, ist mein Adrenalin sofort nach oben geschossen“, verriet der 75-Jährige. „Nur der Prozess des ständigen Hin- und Herfliegens zwischen Los Angeles und Berlin war mit einer Ächz- und Stöhnphase verbunden.“

Das Pendeln über den Atlantik dürfte dem Wahl-Kalifornier allerdings noch eine Weile erhalten bleiben – wenn auch mit größerem Wohnwagen: Ein amerikanischer Spionage-Thriller ist Petersens nächstes Hollywood-Projekt. „Die Ironie ist, dass der Großteil der Handlung in Berlin spielt. Aber im Sommer!“

Das ganze Interview mit Wolfgang Petersen – im neuen Playboy. Ab 8. Dezember im Handel – oder versandkostenfrei hier bestellen.

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