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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Wadde hat der Truthahn da?

Die skurrilsten Auftritte des ESC

Irländische Pinsel, singende Omis und Guildo Horn – so hart kann der ESC sein

Der Nabel der Welt befindet sich heute um 21 Uhr in Stockholm. Der Eurovision Song Contest feiert sich dieses Jahr in der schwedischen Hauptstadt selbst. Deutschland wird Jamie-Lee vertreten. Nie gehört? Macht nix, wir auch nicht. Dafür gab es is der Vergangenheit umso wundervollere Momente. Eine Rückschau, garantiert ironiefrei.

1. von 6 bis 99

Party for Everybody. Schade für Buranowskije Babuschki, dass wohl die Meisten aus der lustigen Oma-Runde wohl kein Gesellschaftsspiel mehr spielen dürfen. Die Gruppe ist dieses Jahr zusammen 572 Jahre alt – 2012 langte es in Baku trotzdem für Platz zwei. Auch wenn die Töne nur ab und zu sitzen.

2. wodka in der blutbahn

Nüchtern ist dieser Auftritt tatsächlich nur schwer auszuhalten. Ein singender/sprechender Truthahn, begleitet von umherspringenden Hühnern die sich als Frauen verkleidet haben. Oder umgekehrt? Schwer zu sagen. Irland wurde damals ausgebuht. Irgendwie zurecht. War auch nur das Halbfinale.

3. österreich zum ersten

Über Conchita Wurst ist eigentlich alles gesagt, Stimme passt so, den Bart hätten wir auch gerne. 2014 holte sie das Ding tatsächlich nach Hause – skurril und komisch war es aber trotzdem.

4. halleluja

So sieht es also aus, wenn die Belegschaft der finnischen Geisterbahn-Gesellschaft auf Betriebsurlaub geht. Mit viel Krach und Wumm und mächtig Gegröle gewann die Gruppe Lordi mit Hard Rock Halleluja sogar den ESC. Ralph Siegel hat heute noch Ausschlag davon.

5. Hipster aus den 80ern

Die belgier waren schon immer einen Schritt voraus, vor allem musikalisch. Ganz groß und bisher unerreicht der Auftritt der Gruppe Telex. Die wurden mit ihrem Beitrag, der praktischer Weise "Euro-Vision" heißt leider Letzter mit null Punkten. Das Publikum war einfach noch nicht reif für eine derartige gesangliche Sternstunde. Unser Favorit:

6. slawischer ausschnitt

Es scheint als sei die Gruppe Donatan & Cleo gemeinsam aus einem polnischen Kalender für Bauernerotik geflohen. Neben tiefen Ausschnitten die in die Kamera gedrückt werden, stampfen die eifrigen Polinen Butter und waschen Wäsche. Frauen können solche Machos sein...

7. Armes irland

Zum zweiten Mal Irland: musikalisch offenbar ein sehr geschundenes Land. Die zwei Pop-Zwillinge Jedward begreifen es anscheinend nicht. Zwei Mal traten sie zum ESC an, zwei Mal war das einzige was auf der Bühne saß die Frisur. Der Rest war nur in gewissem Maße bekömmlich. Dieses Jahr gehen sie überraschend nicht an den Start. Sie machen jetzt nach unseren Informationen gerade ein Praktikum bei Faber Castell.

8. Wadde Hadde dudde da

Mehr muss man dazu nicht sagen, das Lied ist selbsterklärend. Ein Klassiker. Damals gab es Platz fünf für Stefan Raab. Er wird übrigens immer noch polizeilich gesucht, wegen des Verdachts Elvis postum ausgeraubt zu haben.

9. Österreich zum zweiten

Ein großer Philiosoph sagte einst: der Unterschied zwischen Menschen, zwischen Affen und Primaten, ist nicht viel größer wie bei Nudeln und Frittaten. Ob Alf Poier seine Weisheit allerdings wirklich vertonen und zum ESC schleppen musste, sei dahingestellt. Aber "Weil der Mensch zählt" nehmen wir nun die Ironie aus dem Text für diesen grandiosen Auftritt.

10. Guildo hat uns lieb

Unvergessen der Auftritt vom grün verhüllten Guildo Horn aus dem Jahr 1998 der uns einen sensationellen siebten Platz bescherte. Warum? Können wir nicht sagen, aber wahrscheinlich lag es an der Frisur. Aber lieber Guildo: wir haben dich auch lieb!

Autor: Leopold Zaak
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