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Pierce Brosnan wird 65

Warum man(n) sich ihn zum Vorbild nehmen sollte

Warum man(n) sich Pierce Brosnan zum Vorbild nehmen sollte

Er war James Bond, ein falscher Privatdetektiv, Robinson Crusoe und sang sogar in einem Musical. Am 16. Mai wird Pierce Brosnan 65. Wir gratulieren dem charmanten Gentleman und verraten, warum man(n) sich ihn unbedingt zum Vorbild nehmen sollte.

Seinen Träumen nachjagen

Pierce Brosnan kam am 16. Mai 1953 in Drogheda, Irland, auf die Welt. Wenn man seinen Charme und seine Eleganz betrachtet, möchte man meinen, er hätte seine Kindheit und Jugend in den erlesensten Internaten und zwischen Aristokraten verbracht. Aber falsch - der gebürtige Ire stammt als Sohn eines Tischlers und einer Krankenschwester aus ganz einfach Verhältnissen.


Doch der junge Pierce wollte nicht Klempner wie seine ganzen Kumpels werden und begann sich den Künsten zuzuwenden. Erst versuchte er sich als Maler, bis er sich als Straßenartist und Feuerschlucker durchschlug. In den 80er Jahren entdeckte er dann schließlich die Schauspielerei für sich und zog nach Hollywood.

James Bond werden

Es dauerte nicht lange bis er mit der komödiantischen Krimiserie "Remington Steele" (1982-1987) seinen internationalen Durchbruch feierte. Darin spielte er einen Mann, der fälschlicherweise für einen Privatdetektiv gehalten wird und nicht mehr aus dem Schwindel herauskommt. Brosnan war mit seiner charmanten und eleganten Art perfekt für diese Rolle und bewies damals schon, dass niemand im Anzug besser aussieht als er.


Zu diesem Zeitpunkt suchte der "Bond"-Produzent Albert R. Broccoli schon nach einem Nachfolger für Roger Moore für die Rolle des James Bond. Schon damals wurde Brosnan der Posten als James Bond angeboten, doch er musste wegen seiner Serie absagen. So folgte zunächst Timothy Dalton in zwei Filmen als britischen Kultspion - bis 1994 dann doch endlich Brosnan das Ruder übernahm.

Zwischen 1995 und 2002 spielte er insgesamt vier Mal die Kino-Ikone James Bond, u.a. in "Goldeneye" und "Stirb an einem anderen Tag". Als Bond-Girls waren an seiner Seite Schönheiten wie Halle Barry, Sophie Marceau und Denise Richards zu sehen.

Ein Gentleman sein und Schicksalsschläge überwinden

Das Besondere an seinem Bond war tatsächlich, dass man kaum einen Unterschied zwischen der Figur und dem Schauspieler Pierce Brosnan sehen konnte. Beide waren perfekte Gentlemen mit tadellosen Manieren, einer unglaublichen Gelassenheit und immer mit einem charmanten Spruch auf den Lippen. Und der Anzug war auch immer Pflicht.

In Filmen wie "Die Thomas Crown Affäre" und "Der Schneider von Panama" feierte der Ire weitere Erfolge neben der "Bond"-Reihe und konnte darin sein Image als charmanter Dandy und Frauenheld auch weiterhin pflegen. Doch auch private Schicksalsschäge erschütterten das Leben des Schauspielers. Seine erste Frau Cassandra Harris starb 1991 an Krebs - seine Tochter 2013. Aber Brosnan rappelte sich wieder auf und machte weiter.

Über sich selbst lachen können

Als dann schließlich Daniel Craig in die Bond-Fußstapfen von Brosnan trat, war seine Karriere allerdings nicht vorbei wie bei den meisten seiner Vorgänger. So spielte er u.a. 2010 im Thriller "Der Ghostwriter" von Star-Regisseur Roman Polanski und vier Jahre später in der erfolgreichen Tragikomödie "A Long Way Down" mit.

Doch sein größtes "Highlight" nach Bond war wohl sein Auftritt 2008 in dem Musical "Mamma Mia", in dem er leicht schief einige Lieder von ABBA schmettern durfte. Er nahm es gelassen und war sich der Ironie von Anfang an bewusst. In der diesjährigen Fortsetzung ist er ebenfalls wieder an Bord.

Wir finden es charmant, wenn man sich selbst nicht zu ernst nimmt und wünschen dem ewigen Gentleman alles Gute zum Geburtstag.

Autor: Martin Arnold, Playboy Deutschland
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