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So kannst du dein Multitasking steigern

Life Kinetik: So trainieren Sie sich zum Multitasking-Profi

Gib mir mehr! Männer wollen immer alles, jetzt, sofort und am besten gleichzeitig. Leider klappt das nicht immer so, wie man(n) sich das vorstellt. Der Grund: Männer sind angeblich nicht multitaskingfähig. Das mag vielleicht stimmen, doch der Berater weiß: Multitasking kann man trainieren. Das Zauberwort heißt Life Kinetik.

Zugegeben, der Name klingt leicht esoterisch, aber hinter Life Kinetik verbirgt sich eine neue Trainingsmethode, bei der Sportübungen mit Koordinationsaufgaben kombiniert werden. Die soll nicht nur die Multitaskingfähigkeit steigern, sondern nebenbei auch intelligent machen! Entwickelt hat das Konzept der Münchener Diplomsportlehrer Horst Lutz, der mit seinen Übungen die Fitnessbranche revolutionierte und schon jetzt so berühmte Fans wie Jürgen Klopp, Felix Neureuther und Robin Dutt hat.

Wie funktioniert Life Kinetik?

Das Life-Kinetik-Training hat als Ziel, mit nicht alltäglichen visuellen und koordinativen Aufgaben Körper und Geist zu fordern. Dabei geht es nicht darum, Automatismen zu entwickeln, sondern ihnen entgegenzuwirken. Die Life-Kinetik-Übungen basieren auf einfach anmutenden Koordinationsaufgaben, die es ganz schön in sich haben. Als Einsteigerübung gilt das Hochwerfen von zwei Golfbällen und das Fangen dieser mit verschränkten Armen. Das ist Ihnen nicht anspruchsvoll genug? Dann zur nächsten Stufe: Sie werfen sich mit einem Partner einen Ball zu und erhalten und geben Anweisungen, wie dieser zu fangen ist. Rechts bedeutet, den Ball mit links zu fangen und dabei mit dem rechten Bein zu kreisen. Was sich hier einfach anhört, ist harte Arbeit und absolute Konzentrationssache. Die Herausforderung ist die Kombination von Koordination und Bewegung, denn mehrere Dinge gleichzeitig zu tun, ist schließlich unser Problem. Entwickler Horst Lutz: „Es ist völlig egal, ob ich die Übung schaffe – das Gehirn schafft neue Vernetzungen, und das ist dabei wichtig.“ Beginnen sollten Sie mit einem 12-wöchigen Gruppenkurs. Nach der Gruppenphase können Sie sich in Einzelstunden weiter fit halten. Praktisch: eine Stunde in der Woche reicht, um das Gehirn langfristig zu schulen. Der Berater-Tipp: Wenn Sie keine Zeit fürs Training haben, können Sie ganz einfach im Alltag Ihr Gehirn auf Zack bringen: Putzen Sie sich zum Beispiel als Rechtshänder Ihre Zähne mit der linken Hand.

Was bringt Life Kinetik?

Wahrnehmung plus Gehirnjogging plus Bewegung ist gleich mehr Leistung. Klingt nach einer einfachen Formel für den großen Erfolg. Das Life-Kinetik-Konzept zielt darauf ab, durch die bis dato ungewöhnliche Kombination von Bewegungs- und Wahrnehmungsübungen neue Synapsenverbindungen zu schaffen. Professor Matthias Grünke von der Universität Köln: „Bei Erwachsenen bewirken gewisse Bewegungstrainings die Bildung neuer Nervenzellen im Hippocampus, so dass man Gedächnisinhalte besser abspeichern kann.“ Das heißt: Durch die Life-Kinetik-Übungen werden in unserem Gehirn Nervenzellen aktiviert, die dazu führen, dass wir kreativer, konzentrierter, leistungsfähiger und stressresistenter werden. Und das wirkt sich wiederum positiv aufs Multitasking aus. 

Wer macht Life Kinetik?

Prominentestes Beispiel sind die jungen Wilden von Borussia Dortmund. Die Profis trainieren seit der Saison 2008/2009 mit Life-Kinetik-Einheiten nach Anleitung von Horst Lutz. Geschult wird Multitasking für Fußballer: Der Blick für den Raum aus dem schnellen Spiel heraus und das Kontrollieren von Pässen in enormen Drucksituationen. BVB-Coach Jürgen Klopp: „Das ist eine der spannendsten Sachen, die ich in meinem Job entdeckt habe.“ Und auch die Clubs aus Hoffenheim, Nürnberg und Freiburg setzen auf das Life-Kinetik-Konzept. Aber nicht nur Spitzensportler schwören auf die neuartige Trainingsmethode, auch Unternehmen versuchen mit Life Kinetik, ihre Mitarbeiter zu coachen, sie belastbarer und stressresistenter zu machen. Wenn Sie Ihren Kollegen jetzt schon voraus sein wollen, dann nichts wie ab zum Training. Mehr Infos zum Thema gibt’s hier.

Lena Iker

Autor: Lena Iker
Das kann man gegen Stress im Job tun
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