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Mario Gómez

...über die EM und die Wiedergeburt zu "Super-Mario"

"Ich dachte lange, ich muss es allen recht machen - das ist jetzt vorbei"

Wendepunkt Istanbul: Sein Wechsel zu Besiktas war für Mario Gómez die letzte Chance, seine Karriere zu retten. Er hat sie genutzt.  Ein Gespräch über den lehrreichen Weg vom Super-Mario zum Chancentod – und wieder zurück

Eine wilde Taxifahrt durch Istanbul. Im Radio spricht seit über einer halben Stunde Ministerpräsident Davutoglu, der Taxifahrer winkt ab und schimpft. Auf den Verkehr, auf Davutoglu. Eine Islamkonferenz ist in der Stadt, überall Polizisten mit MP im Anschlag, höchste Sicherheitsstufe. Wir sind  verabredet mit einem, der einmal für jede Abwehr eine große Gefahr darstellte und dann selbst in eine Krise geriet: Mario Gómez, 30, damals Stürmer von Besiktas Istanbul. The artist formerly known as: Super-Mario. Bei der EM soll er Deutschlands schärfste Waffe sein. Wir trafen uns im „Swissôtel The Bosphorus“ vor der EM 2016. Der Metalldetektor am Eingang piepst, als Gómez durchmarschiert.

Playboy: Herr Gómez, das EM-Finale am 10. Juli fällt auf Ihren 31. Geburtstag. Das haben Sie sicher schon bemerkt, oder?

Gómez: Als ich vor der Saison den Spielplan gesehen habe, dachte ich, die Dinge laufen in die richtige Richtung (grinst) . . .

Playboy: 2016 ist Ihnen bei Ihrem neuen Club Besiktas Istanbul ein beeindruckendes Comeback gelungen. Sind Sie wieder ganz der Alte?

Gómez: Ja, in Istanbul habe ich zu alter Stärke zurückgefunden. Statistisch und gefühlt. Deshalb war die Entscheidung richtig hierherzugehen, auch wenn viele mir mein Karriereende prophezeit haben. Für die Kritiker war klar, jetzt geht er nach Istanbul, der große Anspruch ist weg, er sahnt die Kohle ab, lässt seine Karriere locker ausklingen. Alles Quatsch!

Playboy: Und richtig ist?

Gómez: In meinem Kopf war drin: Ich will unbedingt zur Europameisterschaft. Ich brauchte eine Luftveränderung. In Florenz lag so ein negatives Karma über allem, dass ich nicht mehr an mein Comeback in der Nationalelf geglaubt habe. Ich wollte in eine Mannschaft, die ihr Ziel ganz klar formuliert und um die Meisterschaft spielt. Ich wollte ein Jahr lang Spielpraxis sammeln, weil das die einzige Chance war, noch mit zur EM zu kommen. Aber nach den beiden verlorenen Jahren gab es am Markt nicht mehr so viele Optionen, wo das alles gegeben war.

Playboy: Noch vor fünf Jahren hätte ein Nationalspieler seinen Platz im DFB-Team verloren, wäre er in die Türkei gegangen . . .

Gómez: Das ist nicht richtig. Stefan Kuntz hat 1996 bei Besiktas gespielt, und er wurde mit Deutschland Europameister. Kein so schlechtes Omen. Ich bin kein Botschafter des türkischen Fußballs, ich sage nicht, das ist die stärkste Liga der Welt. Aber all die Klischees, die es gibt, die sind von gestern. Die Liga ist nicht chaotisch, es ist nicht unprofessionell, von den 18 Erstliga­Mannschaften haben 15 ein nagelneues Stadion. Besiktas ist von der Bedeutung für das ganze Land wie Bayern München – ein top organisierter, eingetragener Verein, da gibt es keinen Mann im Hintergrund, der die Millionen reinpumpt.

Playboy: Es fällt auf: Mit Andreas Beck, Lukas Podolski und Ihnen versuchen drei Nationalspieler in der Karrierefalle ihr Comeback in der Süper Lig. Zufall?

Gómez: Ich kann nicht für die anderen reden, aber ich habe es für mich so gesehen, ja. Ich muss nicht drum herumreden: Wenn ich in Florenz zwei super Jahre gehabt hätte, würde ich jetzt wohl nicht hier spielen. Gefühlt war Besiktas für mich die letzte Chance, die Karriere wieder flottzukriegen. Und im Nachhinein genau die richtige.


Playboy: Und die EM in Frankreich ist für Sie die letzte Chance, Ihrer Karriere die Wendung zum Weltstar zu geben?

Gómez: Ich glaube, wir reden seit 30 Minuten aneinander vorbei (lacht). Mir geht es nicht um meinen persönlichen Stellenwert, genau davon bin ich heute weit weg. Mir geht es darum, dass wir Europameister werden. Und wenn ich am Ende nur drei Minuten dazu beigetragen habe, dann bin ich happy.

Playboy: Fußballstars sind Egoisten. Sie können sich so weit zurücknehmen?

Gómez: Ich will, wie jeder andere, über 90 Minuten spielen. Und wenn ich in der
80. ausgewechselt werde, dann bin ich stinksauer auf den Trainer. Aber die Weltmeisterschaft 2014 war das allerbeste Beispiel, was eine homogene Mannschaft, ein Team erreichen kann und was heute im Fußball wichtig ist. Deutschland hatte nicht die besten Einzelspieler, aber Deutschland hatte den besten Spirit. Ich war Fan dieser Mannschaft, obwohl ich regelrecht Schmerzen hatte, dass ich nicht dabei sein konnte. Die WM hat gezeigt, wenn man sein Ego zurückstellt, dann kann man im Fußball das ganz Große erreichen.

Playboy: Es muss niederschmetternd für Sie gewesen sein, dass Deutschland nach 24 Jahren wieder Weltmeister wird, und Sie sitzen nur vor dem Fernseher.

Gómez: Beim Finale habe ich voll mitgefiebert, war fasziniert von dem Spiel, was es alles hatte. Ich war mit Florenz im Trainingslager, teilte mir mit Marvin Compper ein Doppelzimmer in einem typischen Südtiroler Alpenhotel mit viel zu kurzen Betten. Nach der Siegerehrung habe ich ganz nüchtern das Licht ausgemacht, geschlafen, am nächsten Tag dreimal trainiert. Meine Wehmut war die Wochen davor. Als es dann so weit war, habe ich es jedem von Herzen gegönnt, weil ich weiß, was jeder Einzelne investiert hat.

Playboy: Sehr generös.

Gómez: Bis 2014 hatten es die deutschen Nationalspieler – und ich zähle mich jetzt wieder mit dazu –  nicht so einfach. Immer hieß es: tolle Spieler, aber keine Typen. Die 2014er-Mannschaft hatte bewiesen, dass es ganz exzellente Typen sind. Typ sein heißt nicht, große Reden zu schwingen, sondern auf dem Platz da zu sein, wenn es gilt. Das war das ewige Thema, und deshalb war ich so happy für die Jungs. Ich gehörte nicht dazu, aber ich war mir sehr sicher, dass Deutschland jetzt auch eine gute Chance hat, die EM zu gewinnen. Das hat mich hochgehalten.


Playboy: Ist das Teil Ihres Imageproblems, dass Sie in der Öffentlichkeit als zu weich wahrgenommen wurden? Salopp formuliert: dass Sie zu wenig Arschloch sind?

Gómez: Das stimmt nicht. 2008 bis 2010 waren für mich schwierige Jahre in der Nationalmannschaft. In diesen Jahren bin ich offensiver aufgetreten, um das zurückzudrehen. Aber das geht natürlich nicht. Das Leben dreht sich immer weiter. Ich war 22, bin als Everybody’s Darling 2008 zur EM gefahren und als großer Buhmann zurückgekommen. Damit konnte ich in dem Alter nicht umgehen. Du gehst auf den Platz, willst die Leute zurückgewinnen, läufst auf dem Platz wie ein Bekloppter hin und her und bist dann aber immer zur falschen Zeit am falschen Ort. Ich habe nicht mehr nach Instinkt gespielt, was meine große Stärke ist. Wenn ich innerlich ausgeglichen bin, dann weiß ich, dass ich Tore machen werde. Dieses Grundgefühl habe ich jetzt wieder.

Playboy: Ich bleibe dabei: Bei kaum einem Spieler klafft so eine Lücke zwischen Leistung und Image wie bei Ihnen. Sie haben die statistischen Werte eines Gerd Müller, aber das Image eines Chancentods. Dafür muss es eine Erklärung geben.

Gómez: Das ist bei vielen so, täuschen Sie sich nicht. Im Fußball hat jeder seine Lieblinge, seine Buhmänner, das gehört dazu. Die Erfahrung von 2008 hat mich zu dem gemacht, der ich heute bin. Hätte ich das nicht erfahren, wäre ich heute vielleicht ein Spinner, durchgedreht, was weiß ich. Wenn ich meine Karriere nach 15 Jahren beende und zurückschaue, dann will ich sehen, ob ich mit beiden Beinen im Leben stehe, ob ich ein gereifter Mann bin, der weiß, was er mit seinem Leben anfangen kann. Wenn ich das geschafft habe, dann spreche ich persönlich von einer Megakarriere. Zudem habe ich ja auch ein paar Titel gewonnen. Wenn alles nur positiv läuft, das verdirbt einen auch. Vielleicht war der Fußball in dieser schwierigen Phase, die wehgetan hat, eine Schule fürs Leben. Wer weiß, ob das alles dazu beigetragen hat, dass ich der Mensch werden konnte, der ich heute bin.

Playboy: Kamen Ihnen nie Selbstzweifel nach dem Motto: Bin ich überhaupt gut genug?

Gómez: Damals nicht. Zweifel gab es nur in den letzten beiden Jahren. In dem Sinn, dass, wenn ich nicht mehr fit werde, mir klar war, dass ich es nicht mehr zur EM schaffen werde.

Playboy: Nutzen Sie die sozialen Medien, um die Deutungshoheit über Ihre eigene Person wiederzuerlangen?

Gómez: Nein, gerade nicht. Ich will gar nicht manipulieren. Wenn ich auf den Platz gehe und 50.000 sind gegen mich, dann muss ich die nicht mehr vom Gegenteil überzeugen. Mein Image ist mein Image, ob das viel mit der Realität zu tun hat, müssen die beurteilen, die mich persönlich kennen lernen. Ganz viele Jahre meiner Karriere habe ich gedacht, ich muss es allen recht machen. Das ist vorbei. Fußball ist Gesellschaftssport, und jeder hat das Recht, mich auch doof zu finden.

Playboy: Man hatte in der Nationalmannschaft nie das Gefühl, dass Bundestrainer Jogi Löw bedingungslos hinter Ihnen steht. Wissen Sie, was er von Ihnen hält?

Gómez: Der Bundestrainer nominiert niemanden wegen seines Beziehungsstatus zu einem bestimmten Spieler. Das Sportliche, die Teamfähigkeit ist entscheidend. Ich habe immer gesagt, dass es für mich keinen Grund gibt, sauer auf Jogi Löw zu sein. Zum einen bin ich kein nachtragender Mensch, zum anderen bin ich auch niemand, der die Schuld bei anderen sucht. Er konnte nichts dafür, dass ich in Florenz so lange verletzt war.


Playboy: Ihre Karriere lief bis Bayern wie am Schnürchen, dann ging es bergab. Haben Sie einen Tipp, wie man sich aus einer Krise befreit?

Gómez: Ich bin jetzt zwölf Jahre Profi, ich hatte davon anderthalb schlechte Jahre in Florenz und davor ein schlechtes halbes Jahr in meiner ersten Saison bei Bayern. Also circa zehn gute Jahre. Die Zeit, in der es nicht lief, hat mir gezeigt, dass man nicht alles über den Haufen werfen sollte. Es gibt viele, die in Aktionismus verfallen. Das verwirrt einen noch mehr. Ich habe erst das Buch von Novak Djokovic gelesen. Er hatte viele Allergien, hat seine Ernährung umgestellt und ist die losgeworden. Diese Art von Optimierung finde ich sinnvoll. Ich bin aber keiner, der um die Welt fliegt, um irgendwo den Magier zu finden, der mit einem Fingerschnipsen mein Knie heilt. Kein Hokuspokus in einer Phase, in der man eh schon nicht mehr weiß, wo man gerade steht. Eine Krise ist ein harter Moment, den man annehmen muss, auch die negativen Gedanken, die man hat.

Playboy: Einer, der gerade eine ähnliche Krise durchläuft wie Sie damals, ist Mario Götze. Der WM-Treffer wurde für ihn zum Fluch.

Gómez: Schwierige Situation, weil natürlich die Erwartungshaltung mit diesem Tor riesig ist. Mario ist erst 23, krass, was der die letzten zwei Jahre durchgemacht hat. Ich habe 2008 einen Ball nicht ins Tor geschossen, wir haben das Spiel trotzdem gewonnen, wurden am Ende Vize-Europameister. Das war aber nur ein Bruchteil dessen, was auf ihn einprasselt. Es steht für mich außer Frage, dass er einer der genialsten Fußballer ist, die wir je hatten. Aber natürlich muss er da jetzt selbst durch.

Playboy: Ob Götze oder Sie – der große Karriereplan ist Makulatur.

Gómez: Vom Planen bin ich ganz weit weg. Ich habe geplant, nach Florenz zu gehen, mit der Nationalmannschaft Weltmeister zu werden, dann nach Spanien zu wechseln. Das war mein Fünfjahresplan. Von diesem Plan ist bisher nichts aufgegangen. Also: keine Pläne mehr. Mehr denn je im Hier und Jetzt leben. Natürlich ist man nicht so gut drauf, wenn man abends mit Freunden ins Kino geht und eine Knieverletzung hat. Aber ich verstehe es trotzdem, mein Leben zu genießen und nicht ständig über die Zukunft zu grübeln.

Playboy: Erzählen Sie von Ihrem Leben in Istanbul. Wie sicher fühlen Sie sich dort  seit dem Selbstmordanschlag im Januar?

Gómez: So etwas kann mittlerweile überall passieren. Leider! Thomas Müller hat dazu die beste Einstellung. Er sagt immer: Was soll ich darüber nachdenken, was wäre, wenn. Ich bin ein positiv denkender Mensch und kann es eh nicht ändern. Das habe ich immer im Hinterkopf. Auf Paris, Brüssel, Istanbul, Syrien möchten wir alle liebend gern verzichten, aber der Realität müssen wir uns stellen. Allerdings muss ich sagen, die Berichterstattung über die Sicherheitslage in Istanbul ist viel krasser, als wenn man selbst hier lebt. Ich bin jetzt knapp ein Jahr hier, es gab die Vorkommnisse, und ich habe persönlich nichts davon mitgekriegt. Das alles macht einem kein gutes Gefühl, aber es ist nicht so, dass ich mir deswegen meinen persönlichen Freiraum eingrenzen lasse. Ich gehe raus auf die Straße, in die Cafés und genieße es. Istanbul ist eine atemberaubende Stadt.

Playboy: Der Terror macht Ihnen keine Angst?

Gómez: Ich fühle mich sicher und lebe hier wie in Deutschland. Jeder muss für sich selbst entscheiden, wie sehr er die Bedrohung in seinen Alltag lässt. Ich sehe auch, dass viele nicht hierherkommen, weil sie denken, hier herrsche Krieg. Es gibt eh nicht viel Positives, was in Deutschland über die Türkei berichtet wird, manchmal wird sie vielleicht sogar aus einer herabschauenden Position gesehen. Aber dann fährt man in das Land und merkt plötzlich: Natürlich ist die Augenhöhe da. Höfliche, unheimlich gastfreundliche, gut ausgebildete Menschen, Ärzte, Ingenieure. Das wird einem erst klar, wenn man hier lebt.

Playboy: Die deutsch-türkischen Beziehungen wurden selten so intensiv diskutiert wie zuletzt. Merkels Flüchtlingsdeal mit der Türkei, die Aufregung um Jan Böhmermanns Schmähgedicht. Man hätte sich nie vorstellen können, dass ein ausländischer Staatspräsident juristisch gegen einen deutschen Satiriker vorgeht. Wie ist es, wenn man in einem autokratisch geführten Land Fußball spielt?
Gómez: Ich habe noch keine Einschränkungen erlebt.

Playboy: Besiktas-Ultras haben 2013 bei den Protesten rund um den Gezi-Park eine Vorreiterrolle gespielt, drei Dutzend von ihnen wurden später wegen Putschversuchs angeklagt. Müssen Sie sich als Star des Teams nicht vor die eigenen Fans stellen?

Gómez: Ich sehe den Fußball unpolitisch. Ich bin kein Politiker, kein Journalist, ich beschäftige mich nicht professionell damit. Ich bin „nur“ Fußballer. Es stimmt, der Fußball hat einen brutalen Stellenwert bekommen. Er wird immer wichtiger, vieles vermischt sich, die Politik nimmt Einfluss. Wer kann da noch sagen, ob er auf der richtigen Seite steht?

Playboy: Wie groß ist die Gefahr, dass der Fußball, eben weil er ein so irreales Geschäft geworden ist, zu einem Leben in der Käseglocke führt, abgekoppelt von der wirklichen Welt?

Gómez: Es ist sicher nicht Realität, wenn man mit 22 einen Vertrag unterschreibt, der einem Millionen bringt. Das hat mit anderen 22-Jährigen wenig zu tun. Es gibt sicher einige, die dann durchdrehen. Das ist Typsache, wie man erzogen ist, welche Beziehung man zu Geld hat. Als Mensch zu sagen, jetzt kann mir keiner mehr, so habe ich nie gedacht. Dafür bin ich viel zu konservativ, viel zu sehr graues Mäuschen. Ich will in der Gesellschaft gar nicht auffallen, wenn es nicht gerade um Fußball geht. Ich würde nie grüne Schuhe zum blauen Pulli anziehen oder ’ne pinke Hose, nur damit die Leute mich angucken. Das ist nicht mein Naturell. Wenn ich auf der Straße erkannt werde und Aufmerksamkeit errege, ist mir das unangenehm.

Playboy: Super-Mario ist konservativ?

Gómez: Im Sinne von bodenständig. Ich mag Gesellschaftsspiele, aber ich spiele nicht um Geld. Geld zerstört Freundschaften. Und meine Freunde sind mir viel wichtiger als alles, was ich gewinnen könnte.

Playboy: Träumen Sie als Torjäger, so kurz vor einem großen Turnier, von der Götze-Situation: dem entscheidenden Tor im wichtigsten Spiel Ihrer Karriere?

Gómez: Ich träume davon, dass wir am 10. Juli Europameister werden. Egal, wer das Tor schießt. Ich bin kein neidischer Mensch. Ich würde meine Karriere nie eintauschen wollen mit einem dieser Jungs wie Messi, Zlatan, Ronaldo oder Neymar. Die sind brillant, die verdienen unfassbar viel Geld, und es gibt Millionen da draußen, die nichts lieber täten, als in ihre Rollen zu schlüpfen. Aber ich weiß eben auch, dass zum Beispiel Ibrahimovic in Paris nicht einen Schritt vor die Tür setzen kann. Dann bin ich lieber der Mario, der jetzt bei Besiktas spielt. Ich kann unbehelligt zum Essen gehen, in Urlaub fahren, ein eigenes Leben führen. Für meine geistige Gesundheit ist das mindestens so wichtig.   

Autor: Thilo Komma-Pöllath
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