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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Stil-Ikone Tom Waits

Was wir von der Rock'n'Roll-Legende lernen können

Kein alter Hut

Willkommen im Club: Tom Waits. Halb Kunstfigur, halb Sonderling, entzieht er sich allen Kategorien. Nicht nur in seiner Musik. Unberechenbarkeit ist sein Markenzeichen

Status

Sänger. Exzentriker. Komponist. Rock’n’-Roll-Hall-of-Famer. Dichter. Schauspieler. Misanthrop. Selbstmystifizierer. Ex-Trinker und Aphoristiker: „Ich habe kein Alkoholproblem. Außer wenn ich keinen Drink kriege.“

Frauen

Hatte Ende der 70er was mit seinen Duett-Partnerinnen Bette Midler und Rickie Lee Jones. 1980 heiratete er in einer 24-Stunden-Kapelle Kathleen Brennan, die seit seinem ersten extrem eigenen Album „Swordfishtrombones“ (1983), dem großen stilistischen Wendepunkt, seine Co-Autorin ist. Mit ihr hat er drei Kinder.

Herausragende Leistung

Gegen seine Schnarr- und Rost-Stimme klingt selbst die des „Star Wars“-Primaten Chewbacca nach Knabensopran. Brachte Geräusch und Musik zur Symbiose. Bekam 1992 für „Bone Machine“ und 1999 für „Mule Variations“ einen Grammy. Der „Tom Traubert’s Blues“ gehört zum Traurigschönsten, was Musik bislang bot.

Und das können wir von ihm lernen

Interessant bleiben. Weil er sich irgendwann in seinen eigenen Geschichten verlor, wurde er immer mehr zum Mysterium - ob musikalisch oder öffentlich in Interviews: Bei ihm weiß man nie, was man kriegt. Und auch optisch pflegt er sein Image als unberechenbarer Freigeist. Seinen Hut trägt er, Rebell alter Schule, bis heute betont lässig auf dem Hinterkopf. Dazu Jeansjacke. Fertig - bereit für jedes neue Gefecht und nahezu jeden Scherz.

Autor: Moritz Pontani
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