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Unter Rebellen

Mein Kumpel, der Islamist

Bürgerkrieg in Syrien: Unter Rebellen

Als Kriegsreporter sollte er nach Damaskus reisen. Doch daraus wurde nichts. Stattdessen landete unser Autor für zwei Wochen in einer syrischen Rebellen-WG

Amir weckt mich wie jeden Morgen mit der Frage, ob ich heute mit ihm sterben möchte. „Ich kann dich nach Damaskus bringen. Aber das überleben wir nicht. Dann gehen wir gemeinsam zu Allah, du und ich, als Märtyrer“, sagt er mit einem freundlichen Grinsen, als gäbe es nichts Schöneres, als gerade möglichst schnell ins Gras zu beißen. „Nö, lass mal, Amir“, sage ich. Denn die Nacht war kurz. Im Fernsehen lief Dortmund gegen Malaga. Ich schüttle meinen Kopf und den Schlaf und die Kälte aus meinen Gliedern. „Heute nicht!“
Ich will zwar nach Damaskus. Aber lebend. Amir hingegen, 22 Jahre alt, will ständig etwas unternehmen - koste es, was es wolle. Einen Checkpoint der syrischen Armee angreifen. Oder einfach nur die Gegend auskundschaften. So wie jetzt wieder. „Ich will dir etwas zeigen“, sagt er, „mach schon!“ Ein Ausflug? Warum nicht? Alles besser, als noch einen weiteren Tag auf meiner fleckigen Matratze wegzudämmern. Es ist ein kalter Frühlingsmorgen. Manche Bergkuppen schimmern noch weiß vom Schnee, aber die Sonne scheint, und die Obstbäume blühen. Ein schöner Tag. Für einen Moment vergesse ich, dass hier seit zwei Jahren ein Bürgerkrieg mit mittlerweile Zehntausenden Toten tobt.
Amir drückt noch schnell ein paar Patronen in das Magazin seiner Kalaschnikow, bevor er sich das Gewehr über die Schulter wirft und ins Auto springt. Zwei seiner Kumpel begleiten uns. Wir fahren einen Berg hinauf, immer höher, über Geröll und Schutt. Eisiger Wind bläst über die kahlen Hänge. „Da hinten liegt der Flughafen von Damaskus. Den nehmen wir bald ein“, sagt Amir und zeigt nach Süden in den Dunst. Ich gebe mir Mühe, kann aber nichts erkennen.
In diesem Moment taucht der Hubschrauber am Himmel auf ...

Aber von Anfang an: Seit einer Woche hänge ich unweit des Städtchens Horsh Arab fest, 35 Kilometer nördlich von Damaskus. Um mich herum nur Felder, Obstplantagen und Berge. Ich teile mir das einzige Zimmer eines winzigen Gehöfts am Stadtrand mit Kämpfern der Freien Syrischen Armee (FSA). Drei von ihnen heißen Muhammad, was ich schön finde, da ich mir Namen schlecht merken kann. Dann wäre da noch Amir, mein Fahrer und Übersetzer, der den Krieg mit einem Videospiel verwechselt, sowie Abu Ahmad, der Prediger, der den Koran auswendig kann und mich zum Islam bekehren will. Fünf kampferprobte Veteranen der Schlachten um Homs, Kusair und Hama. Sie haben mich aufgenommen, nachdem ich kurz vor dem Ziel meiner Reise, den heftig umkämpften Vororten von Damaskus, feststellen musste: Es gibt kein Durchkommen. Die Armee hat das Gebiet abgeriegelt. Ob Rebell oder Reporter - keiner kommt mehr rein. Und keiner raus. Ausnahmen werden nicht gemacht. Schließlich sind Freund und Feind hier sehr schwer auszumachen.

In den Nachrichten ist oft pauschal von „den Rebellen“ in Syrien die Rede, aber „die Rebellen“ gibt es nicht. Es handelt sich um verschiedene, oft zerstrittene Gruppen mit unterschiedlichen Zielen. In ihren Reihen: Säkulare, Studenten, Anwälte, Deserteure der syrischen Armee, Bauernsöhne. Die meisten von ihnen haben sich der FSA, der größten Oppositionsarmee, angeschlossen. Inzwischen übernehmen aber radikal-islamische Rebellengruppen wie die Al-Nusra-Front oder Ahrar al-Scham immer mehr das Ruder im Bürgerkrieg. Und nur eines haben all diese Rebellen gemeinsam: Sie wollen Diktator Baschar al-Assad stürzen. Darüber jedoch, wie sie das anstellen sollen und was danach kommen soll, sind sie uneins. Eine islamische Demokratie nach türkischem Vorbild? Oder ein islamistisches Kalifat mit dem Koran als Grundgesetz und der Scharia als Rechtsprechung?
Die Jungs, bei denen ich gestrandet bin, gehören zur FSA, bezeichnen sich aber als Islamisten. Keiner von ihnen ist älter als 25, aber jeder hat einen schwarzen Rauschebart und kurz geschorene Haare. Nette Kerle an sich. Keine geifernden, intoleranten Extremisten, die alles hassen, was gegen ihre Weltsicht geht. An Alkohol, Drogen und Sex nehmen sie aber natürlich Anstoß. Geschlechtsverkehr? Nur mit der Ehefrau, meint Abu Ahmad. Und da sie alle unverheiratet sind, gehen sie unbefleckt und unbefriedigt durchs Leben. Was vielleicht erklärt, warum sie ihre Kalaschnikows streicheln, als hielten sie Mädchen im Arm.

Endstation Sehnsucht. Es war nicht leicht hierherzukommen. Hinter mir liegt eine abenteuerliche Odyssee, die mich von Beirut an die libanesisch-syrische Grenze führte, wo mich Verbindungsleute nach Syrien schleusten; illegal und ohne Visum. Mein Ziel: Damaskus und Umgebung, das Gravitationszentrum des Bürgerkriegs, wo sich zur Zeit meiner Reise die Rebellen eingegraben haben und einen verbissenen Stellungskrieg mit der syrischen Armee führen. So weit die Theorie. Denn in Wahrheit hat die Armee, als ich ankomme, gerade einen Ring um die Hauptstadt gezogen und belegt die Verstecke der Rebellen ununterbrochen mit Artilleriebeschuss und Luftangriffen. Fliegende Checkpoints blockieren die Zugangswege. Alles ist dicht. Und mein Kontaktmann verspricht: Eine Einheit islamistischer Rebellen werde mich nach Damaskus bringen, Insch’allah. So Gott will. Aber ich solle mir keine Sorgen machen. „Das sind ganz nette Leute!“
Islamisten also.

„Bist du Muslim?“, fragt mich einer der Muhammads zur Begrüßung mit stechendem Blick. Eigentlich ein guter Zeitpunkt für eine kleine Lüge, die man in diesem Teil der Welt auch als Selbstverteidigung interpretieren könnte. Denn ich bin Atheist, und nur eines ist für einen gläubigen Muslim verwerflicher, als den falschen Gott anzubeten: nämlich gar keinen. Ich schüttele also den Kopf. „Christ?“ Auch nicht. Seine Augen verengen sich zu Schlitzen, und er tritt so nah an mich heran, dass ich seinen Atem spüre: „Etwa Jude?“ Mein Adamsapfel beginnt zu tanzen, und ich krächze: „Keine Religion, kein Gott.“ Worauf alle erstaunt die Augen aufreißen, „Al-hamdu li-llah!“ rufen und in eine lautstarke Diskussion verfallen, die sich anhört, als würden sie besprechen, wie sie diesen Ungläubigen am besten ins Jenseits befördern könnten. Ich gehe vor die Tür und rauche zur Beruhigung eine Zigarette. Irgendwann gesellt sich Amir zu mir und pafft schweigend Rauchringe in den Nachthimmel. Meine Hände zittern ein bisschen. Drinnen im Zimmer wird das Gezanke immer lauter, und Amir, meine fragenden Blicke deutend, übersetzt: „Die streiten sich gerade, ob sie dir Hühnchen oder Lamm kochen sollen.“

„Ah, Germany! Adolf Hitler, strong man! Very good man! Do you like Adolf Hitler?“

„Wann kann ich nach Damaskus, Amir?“ „Bukara, insch’allah“, antwortet er. Morgen, so Gott will. Aber das hat er schon gestern gesagt. Und vorgestern. Und an den Tagen davor. Noch immer werden die von den Rebellen genutzten Straßen und Schleichwege nach Damaskus vom Militär kontrolliert. Jeden Morgen deprimiert mich die Aussicht, wieder einen Tag in diesem Loch zu verbringen. Mit fünf Männern auf engstem Raum, die ständig beten oder ihre Gewehre streicheln. Strom gibt es immer nur für ein paar Stunden, warmes Wasser gar nicht. Aber meine Islamisten-Kumpel kümmern sich rührend um mich, kochen zweimal am Tag, lassen mich mit ihren Gewehren auf Zielscheiben schießen, auf denen Präsident Assad abgebildet ist, und versuchen, mich zum Islam zu bekehren.
In unserem Gemeinschaftszimmer gehen die Gäste ein und aus. Mal kommt eine Gruppe Kämpfer zum Beten vorbei. Mal liefert ein Besucher eine Ladung aus dem Libanon geschmuggelter Gewehre und Munitionskisten ab. Einmal erscheint ein Mann mit einem Eselswagen, auf dem eine riesige Satellitenschüssel liegt, die unter viel Trara auf dem Dach des Gehöfts montiert wird. Das ist einerseits toll, weil es nun Internet-Zugang gibt, andererseits ist die in der Sonne glitzernde Parabolantenne aber auch ein leichtes Ziel für die Hubschrauber der syrischen Armee. Das scheint aber niemanden zu stören. Facebook und Skype bieten eine willkommene Abwechslung zum Beten und Waffenstreicheln. Täglich, pünktlich zum Abendessen, schaut Abdul vorbei, ein Polizist im Dienst der syrischen Regierung, der die Rebellen mit Informationen versorgt. Eigentlich mag ich Besucher. Aber jeder von ihnen hat das dringende Bedürfnis, mir seine Faszination für Adolf Hitler mitzuteilen: „Ah, Germany! Adolf Hitler, strong man! Very good man! Do you like Adolf Hitler?“

Anfangs zeige ich noch demonstrative Gelassenheit, diskutiere, versuche zu überzeugen. „Nein, nein. Hitler bad man. Very bad.“ Ich vergleiche Hitler mit Assad, was kurz Wirkung zeigt, aber nie lange anhält. „Hitler not good?“, fragen sie dann mit enttäuschten Gesichtern. Ein Bärtiger, der uns besucht und den ich noch nie gesehen habe, lässt mich meine Beherrschung verlieren: „Salam alaikum, magst du Adolf H...?“ Ich lasse ihn nicht ausreden, verstoße gegen sämtliche Gebote syrischer Gastfreundschaft. Doch meine Schimpftirade trifft, wie sich herausstellt, den Falschen: Es ist mein Gastgeber, der Anführer der Rebellen dieser Gegend, der unbekannte Drahtzieher, der mich einschleusen ließ, mir kostenlos Autos zur Verfügung stellt samt Leibwache und Übersetzer. Der einzige Mensch, den ich auf gar, gar keinen Fall anmotzen sollte. Ich rechne mit Ärger. Aber er lächelt nur milde und entschuldigt sich, dass er mich gekränkt habe. Als Wiedergutmachung will er mir seine Pistole schenken. Und schon stecke ich im nächsten Dilemma. Immerhin ist das Thema Hitler damit vom Tisch.

Abends, wenn mal wieder der Strom und somit auch Facebook und Skype ausfallen, sitzen wir in Decken gehüllt um einen Ofen, trinken Tee und sprechen über den Krieg und Syriens Zukunft. Auch hier höre ich immer wieder die Frage, die mir auf all meinen Reisen in Syrien gestellt wurde: Warum hilft uns niemand? Warum schaut die Welt dem Töten zu? Selbst Abu Ahmad, der Prediger, legt seinen Koran beiseite und redet mit. Vielleicht, sage ich, hat das mit dem schlechten Image zu tun, das die Rebellen haben, seitdem immer mehr Fanatiker nach Syrien einsickern, die eine Welt ohne Zwischentöne schaffen wollen und das Land aufteilen möchten in „halal“ und „haram“ - in erlaubt oder verboten, Freund oder Feind, Paradies oder Hölle. Radikale Islamisten und Salafisten kommen aus Saudi-Arabien, Ägypten, Katar, auch aus Deutschland, England, Australien, um in Syrien einen heiligen Krieg zu führen. Viele von ihnen haben sich zur Al-Nusra-Front vereinigt, dem verlängerten Arm der irakischen al-Qaida. „Nusra“, das heißt eigentlich Rettung und Beistand. Aber die Al-Nusra-Krieger verachten jeden, der den Islam anders interpretiert als sie.

„Ja, wir sind Islamisten, weil wir an den Islam glauben. Aber wir lehnen den Islam der Extremisten ab! Das sind Verrückte“, sagt Abu Ahmad. Und schiebt nach einem Moment hinterher: „Aber sie sind auch die Einzigen, die uns helfen.“ Zustimmendes Nicken. „Ich will ein Syrien, in dem alle gemeinsam friedlich leben: Sunniten, Schiiten, Alawiten, Kurden, Drusen, Christen. Und wir wollen Assad nicht gegen eine andere Diktatur eintauschen. Dafür haben wir nicht die Revolution begonnen“, sagt Amir.
Doch die Realität sieht anders aus. Die radikalen Islamisten laufen der verarmten und schlecht ausgerüsteten FSA den Rang ab. Heute weht in Städten wie Aleppo, Idlib oder Raqqa nicht mehr die säkulare Fahne der Rebellenarmee, sondern die schwarze Flagge der Radikalen. In den befreiten Gebieten des Nordens sichern al-Nusra oder Ahrar al-Scham inzwischen fast die komplette Grundversorgung der Bevölkerung, verteilen Essen, Decken, Heizöl - und drücken nebenbei den Menschen ihre Weltsicht auf.

Eines Nachmittags steht Amir aufgeregt im Zimmer. Er trägt ein Barcelona-Trikot. Es ist Dienstag. Champions League, Viertelfinal-Rückspiel. „Magst du Fußball?“, fragt er. Ich nicke. „Real oder Barcelona?“ - „Bayern und ausnahmsweise Dortmund“, sage ich. Amir wirkt enttäuscht. „Na gut, dann schauen wir eben heute Dortmund und morgen Bayern. Du bist unser Gast.“ Amir überzeugt den Besitzer eines Fernsehers, Dortmund statt Madrid zu zeigen, und organisiert einen Generator aus dem Nachbardorf. Es gebe da nur ein kleines Problem, sagt Amir. Wir müssten auf Schleichwegen einen Checkpoint der Armee umfahren. „Mafi muschkillah“, sagt Muhammad eins. Kein Problem. Dann quetschen sich fünf Männer in Fußball-Trikots, bewaffnet mit Kalaschnikows und Koran, ins Auto. Als ich mit meiner schusssicheren Weste dazukomme, klopfen sich die fünf vor Lachen auf die Schenkel und zeigen mit dem Finger zum Himmel. Allah wird dich schützen, heißt das. Dann brausen wir ohne Licht in die Nacht.

Zwanzig Minuten später sitzen wir im Wohnzimmer eines Rebellen-Kommandeurs. Es ist vollgepackt mit kettenrauchenden Malaga-Fans. Statt Bier gibt es Tee, statt Pizza Pistazien. Auf Matratzen liegen verwundete Kämpfer. Einer zeigt stolz eine Wunde, die ihm ein Scharfschütze zugefügt hat, glatter Durchschuss. Dortmund gewinnt in letzter Sekunde mit 3 : 2, und am nächsten Morgen nimmt mich Amir mit auf den Berg. Dort kreist plötzlich dieser Hubschrauber über uns wie ein wütendes Insekt.

Anscheinend kundschaftet der Pilot die Gegend aus, zieht Kreise, beobachtet uns. Amir und Muhammad hüpfen, preisen Allah, zielen mit Gewehren auf den Helikopter, der langsam davonfliegt, und rufen hinterher, dass Assad ein Esel sei. „Hört auf mit dem Scheiß!“, rufe ich. „Du musst keine Angst haben“, sagt Amir, „Allah wird dich schützen, oder wir kommen als Märtyrer ins Paradies.“ 
Wir fahren zurück nach Horsh Arab, wo Amir eine befreundete Familie besuchen will, und während wir im Vorgarten beim Kaffee sitzen, schlägt die erste Granate ein. Mit einem Pfeifen durchschneidet sie die Luft, explodiert ganz nah. Dann noch eine und noch eine. Frauen laufen aus den Häusern, schleifen weinende Kinder hinter sich her und suchen Schutz in Kellergewölben oder in der Moschee. Auch Amir möchte plötzlich nicht mehr ins Paradies gebombt werden. „Allah!“, ruft er, und wir stürzen in den Friseurladen gegenüber. Dort quetsche ich mich mit drei anderen Männern in die winzige Toilette, während draußen die Welt unterzugehen scheint. Die Einschläge kommen näher, in immer kürzeren Abständen. Eine Granate trifft ein Nachbarhaus, Staubwolken und Steinsplitter dringen durch die offene Tür. Wir husten, klammern uns aneinander. Pfeifen. Bumm. Pfeifen. Bumm. Fünf, sechs, sieben Granaten, keine 20 Meter von uns entfernt. Die Wände des Barbiers zittern, meine Knie auch, und die Gedanken rasen: Wegrennen? Bleiben? Ist der sicherste Ort der, wo eben ein Geschoss einschlug? Oder kommt die nächste Granate an derselben Stelle runter? Plötzlich ist es still. Amir packt mich am Arm, zieht mich aus der Toilette zum Auto. Wir rasen aus der Stadt auf ein Feld und dort in einen Schuppen. Eine Stunde dauert das Bombardement von Horsh Arab. Wie durch ein Wunder wird niemand getötet. 

Am Abend putzen die Bayern Barcelona weg. Danach zappt Amir noch auf die Nachrichten des syrischen Staatsfernsehens. Bilder von verstümmelten und toten Menschen, meist jungen Männern, manche haben die Hände auf den Rücken gefesselt. Zerstörte Häuser. Jubelnde Soldaten. Eine Stimme sagt, die glorreiche syrische Armee habe heute in Horsh Arab viele Terroristen getötet. Dann geht dem Generator der Sprit aus.
Zwei Tage später breche ich meine Reise ab. Gerüchte, dass Hisbollah-Kämpfer aus dem Libanon in den Krieg eingreifen, machen die Runde. Von Straßensperren ist die Rede - und davon, dass der Rückweg versperrt sein könnte, wenn ich länger warte. Ich haue ab. Besser so.

Autor: Carsten Stromer
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