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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Al Pacino

...übers Saufen und seine Jugend in der Bronx

„Reue ist sinnlos!“

Mit „Der Pate“ und „Scarface“ hat er Meilensteine des Kinos geschaffen. Nun wird Film-Legende Al Pacino 76. Mit uns blickte er im vergangenen Jahr zurück: auf seine Kindheit in der Bronx, schlechte Filme und junge Frauen in Pacino-T-Shirts

Er wirkt nicht wie jemand, der ein Interview geben möchte. „Ich habe ein paar Nächte schlecht geschlafen, und meine Augen tränen, offenbar habe ich eine Allergie“, lässt Al Pacino gleich zur Begrüßung wissen. Eine Hotelterrasse am Lido von Venedig, glänzendes Meer im Hintergrund, im Vordergrund der 74-Jährige, der Platz nimmt und an einem Cappuccino nippt. Seltsam: Den Milchschaum verteilt er mit dem Löffel auf der Untertasse. Nicht seltsam: Wegen der Sache mit den Augen behält er die Sonnenbrille auf, wofür er sich ausdrücklich entschuldigt - und dann beginnt er doch zu erzählen: so viel, dass er die vorgesehene Zeit um das Doppelte überzieht. Schließlich hat er gerade zwei Filme abgedreht, die Philip-Roth-Adaption „The Humbling“ und die Charakterstudie „Manglehorn“, einen Mafia-Film mit Scorsese und De Niro ist in Planung, außerdem wird er 2015 mit dem Stück „China Doll“ an den Broadway zurückkehren. Und im April wird er 75. Zeit, Erkenntnisse loszuwerden?

Playboy: Herr Pacino, hätten Sie Lust, einen Blick auf Ihre Karriere zu werfen? 
Pacino: Verschonen Sie mich damit. Ich bin auch gar nicht im Stande zurückzuschauen. Es ist gegen meine Natur.

Playboy: Aber Sie werden doch ständig mit Reminiszenzen und Ehrungen konfrontiert. 
Pacino: Klar, dagegen kann ich nichts machen. Und ich weiß das auch zu schätzen. Aber wissen Sie, was ich am liebsten habe? Ab und zu begegne ich jemandem, den ich vor ein paar Jahren schon mal getroffen habe. Natürlich erinnere ich mich nicht daran, weil ich zu viele Menschen kennen lerne, aber ich tue so, als ob. Und der oder die sagt dann: „Sie waren damals so nett zu mir.“ Das ist das Beste überhaupt. Es ist so, als würde ich eine Biografie über mich lesen, in der steht: „Er war kein schlechter Mensch.“

Playboy: Sie sind sich aber schon im Klaren, dass Sie auch einer der besten Schauspieler aller Zeiten sind. 
Pacino: Ich beurteile meine Arbeiten nicht. Das sind einfach Rollen, die ich gespielt habe. Ich hoffe nur, dass ich auch weiterhin Charaktere angeboten bekomme, mit denen ich eine Wahrheit des Lebens ausdrücken kann. 

Playboy: Wie reagieren Sie, wenn Sie mit Lobeshymnen überschüttet werden? 
Pacino: Eigentlich reagiere ich gar nicht. Denn wenn ich irgendein Lob höre, vergesse ich es schon im nächsten Moment. 

Playboy: Auch wenn Sie mit Gott verglichen werden, wie das Ihr Kollege Javier Bardem getan hat? 
Pacino: Nun gut, jetzt weiß ich es wieder, weil Sie mich dran erinnert haben. So etwas nehme ich natürlich nicht wörtlich, aber ich weiß es zu schätzen. Genauer gesagt: Ich weiß das Gefühl zu schätzen, aus dem es gesagt wurde. In jüngeren Jahren hätte ich vielleicht noch allergisch darauf reagiert. Denn ich hätte es nicht verstanden. Aber jetzt sehe ich das anders: Ich weiß, dass ich ihm etwas bedeute - so wie mir andere Schauspieler etwas bedeutet haben. Und das macht mich glücklich. 

Playboy: Gibt es sonst Komplimente, mit denen man Sie glücklich machen kann? 
Pacino: Eine Frau meinte neulich zu mir, ich sei so cool wie Mick Jagger. So einen Vergleich lasse ich mir gern gefallen. Am liebsten wäre ich mit ihr noch einen trinken gegangen. 

Playboy: Das heißt, Ruhm macht nach wie vor sexy . . . 
Pacino: Ich gebe zu, dass das ein sehr schöner Nebeneffekt ist. Den habe ich auch ausgekostet, selbst wenn ich nicht deshalb Schauspieler geworden bin. Aber inzwischen bin ich sieben Jahre mit meiner Partnerin zusammen, das habe ich also jetzt nicht mehr nötig. 

Playboy: Warum sind Sie dann Schauspieler geworden? 
Pacino: Ich bin es nie geworden. 

Playboy: Sondern? 
Pacino: Ich war es. Die Leute nannten mich schon einen Schauspieler, bevor mir selbst der Gedanke kam. Ich wurde in der South Bronx groß, einer armen Gegend, mein Vater hatte meine Mutter verlassen, als ich zwei war. Meine Mutter hatte Gelegenheitsjobs, es waren vor allem meine Großeltern, die sich um mich kümmerten. In dem Milieu planst du nicht, Schauspieler zu werden. Aber es gab eine Lehrerin, Blanche Rothstein. Sie sah, wie ich in der Schulversammlung voller Inbrunst aus der Bibel vorlas, und so steckte sie mich in Aufführungen. Und dann stieg sie die fünf Stockwerke zu unserer Wohnung hoch, um mit meiner Oma Kaffee zu trinken und ihr zu erzählen, was ich mit meinem Leben anstellen sollte. Deshalb habe ich immer noch ein romantisches Bild von Lehrern. Obwohl meine Oma garantiert nicht verstanden hat, worauf sie hinauswollte. 

Playboy: Ihre Kindheit muss eine schwierige Zeit gewesen sein, und doch klingen Sie verklärt, wenn Sie davon erzählen. 
Pacino: Weil das für mich der Beginn aller Dinge war. Die Zeit in der South Bronx ist alles. Es war ein großartiges Leben, ein wildes Leben. 

Playboy: Und Ihre Lehrerin öffnete Ihnen die Türen für Ihre Karriere? 
Pacino: Nicht ganz. Ich ging dann auf die High School of Performing Arts in Manhattan. Dummerweise war die Schauspielausbildung auf Spanisch, und ich hatte das im Gegensatz zu den anderen Schülern nicht gelernt. Ich hatte meine meisten Unterrichtsstunden geschwänzt - außer Englisch, weil ich gern Bücher las. Aber so hieß es: „Auf Wiedersehen.“ Mit 17 verließ ich die Schule. Ich verdiente mein Geld mit Gelegenheitsjobs, während ich in Underground-Stücken auftrat. Wer dann entscheidend für mich wurde, war der Schauspiellehrer Charlie Laughton, der mich entdeckte. Er wurde zu meinem Freund und Mentor. 

Playboy: Was war der beste Rat, den Sie für Ihre Karriere bekommen haben? 
Pacino: Der war von Lee Strasberg, dem Leiter des Actors Studio, mit dem ich „Und Gerechtigkeit für alle“ drehte. In der Vorbereitung sagte er mir: „Das Wichtigste für einen Schauspieler ist: Lern deinen Text.“ 

Playboy: Sehr originell. 
Pacino: Sie müssen verstehen, was das bedeutet. Und zwar: Du sollst deinen Text so gut beherrschen, dass du ihn vergessen kannst. Er ist dann ein Teil von dir geworden. Deshalb sind auch Wiederholungen so wichtig - nicht zuletzt im Theater, wo du teilweise dreimal pro Tag das gleiche Stück spielst. Einer meiner liebsten Sprüche ist: Wiederholung hält mich frisch. Wenn du immer das Gleiche machst, dann passiert etwas. Du fängst an zu variieren und neue Dinge zu entdecken. Du wirst erfinderischer, freier. Deshalb interpretieren Schauspieler im Lauf ihres Lebens auf der Bühne die gleiche Rolle in verschiedenen Inszenierungen. 

Playboy: Haben Sie sonst noch wertvolle Tipps aus Ihrem Leben parat? 
Pacino: Ja - wenn du dich betrinkst, dann stiefle vor dem Zubettgehen noch mal ins Badezimmer und nimm ein paar Aspirin. Das kann ich aus meinen Zeiten als Säufer empfehlen. 

Playboy: Die aber vorbei sind? 
Pacino: Zum Glück. Ende der 70er habe ich aufgehört. Ich rauche auch nicht, Drogen habe ich nie genommen. 

Playboy: Bereuen Sie Ihre Exzesse von damals? 
Pacino: Ich schätze, es gibt viel, was ich bereuen sollte. Aber ich reite nicht darauf herum. Sagen wir’s so: Ich wünschte, ich hätte bestimmte Dinge nicht getan. Andererseits - Reue ist eigentlich sinnlos. Denn Dinge, die du dir am liebsten erspart hättest, führen zu anderen Erfahrungen, auf die du nicht verzichten willst. Also, nein, ich bereue nichts. Du kannst nicht normal leben, wenn du ständig denkst: Was wäre, wenn ich das nicht getan hätte? 

Playboy: Gibt es Filme, die Sie nicht mehr machen würden? So etwas wie die Adam-Sandler-Klamotte „Jack und Jill“ . . . 
Pacino: Die war nicht perfekt, aber immerhin habe ich viele Kinder als Fans gewonnen. Aber es gibt schon Filme, um die ich heute einen Bogen machen würde - selbst wenn ich keinen nennen will. Damals hatte ich persönliche Gründe dafür, die nichts mit der künstlerischen Qualität zu tun hatten. Ich suchte Erfahrungen, die ich privat nicht gemacht hatte. Einmal spielte ich eine Rolle, weil ich wissen wollte, wie sich das Leben in einer großen Familie anfühlt. Aber solche Kriterien sind für mich immer weniger wichtig. 

"Mein Sohn fragt ständig: ‚Was hat es mit diesem ‚Scarface’ auf sich?‘  "  

Al Pacino

Playboy: Welche dann? 
Pacino: Ich muss eine innere Verbindung zu einer Rolle spüren. Das ist jetzt das einzige Kriterium. Und so etwas weiß ich in der Regel, wenn ich das Drehbuch lese. Bei solchen Rollen bekomme ich Lust und Verlangen. Ich will nur noch Dinge machen, die mir dieses Gefühl verschaffen. Ansonsten ist der Job nur ekelhaft und ermüdend. Unlängst spielte ich in der Philip-Roth-Verfilmung „The Humbling“ einen Schauspielstar, der sein Verlangen verloren hat. Wenn dir das passiert - das ist absolut tödlich. 

Playboy: Sie haben offenbar Ihren Appetit nie verloren. Allein im letzten Jahr haben Sie drei Filme fertiggestellt. 
Pacino: So sieht es aus. Ich frage mich selbst, warum. Sagen Sie’s mir. 

Playboy: Ich bin nicht Sie. 
Pacino: Ach wirklich? Aber im Ernst, ich kann es nicht sagen. Vielleicht ist es einfach nur Glück. Mein Verlangen ist wie ein Geschmack, den ich im Mund spüre, und innerlich warte ich darauf, dass er langsam verschwindet. Andererseits - eher verlasse ich die Erde, bevor mein Verlangen mich verlässt. Und wenn doch die Gefahr bestehen sollte, dann lese ich ein Drehbuch, das meine ganze Begeisterung weckt. Aber lassen Sie uns lieber nicht über solche Themen reden, ich will da nichts heraufbeschwören. Nicht dass ich doch noch meine Lust verliere. 

Playboy: Wie war es denn seinerzeit bei Michael Corleone, Ihrer „Der Pate“-Rolle. Haben Sie damals auch diese innere Verbindung gespürt? 
Pacino: Nein, da steckte ich in einer anderen Lebensphase. Ich sah mich überhaupt nicht als Michael Corleone. Niemand tat das - nur Regisseur Francis Ford Coppola. Aber mit seiner Begeisterung hat er mich dann überzeugt. 

Playboy: Aber Sie scheinen eine Affinität zu Gangstern zu haben - solche Rollen haben Ihre Karriere geprägt. 
Pacino: Danach sieht es vielleicht aus. Schließlich waren das einige meiner erfolgreichsten Filme. Aber lassen Sie mich Ihnen verraten - ich habe noch viele andere Rollen gespielt. Eigentlich bin ich bei meiner Arbeit ziemlich eklektisch. Filme wie „The Humbling“ oder „Manglehorn“ sind komplett verschieden. 

Playboy: Aber es gibt Rollen, die man immer mit Ihnen in Verbindung bringen wird. Was sagen Sie dazu, dass Ihr „Scarface“ von Kriminellen kultisch verehrt wird? 
Pacino: Aber eben auch von ganz normalen Leuten. Der Film reflektierte nur die Kultur der Gier, wie sie in den 80ern ganz besonders ausgeprägt war. Aber ich kenne die Vorwürfe. Einmal hat mir eine Mutter geschrieben, weil sie sich Sorgen machte, der Film könnte einen falschen Eindruck bei ihrem Sohn hinterlassen. Also schrieb ich dem Jungen, warum er sich mit diesem Film identifizieren sollte - und warum nicht: Wir wollten nie und nimmer Werbung für diese Art von Lebensstil machen, sondern ihn von außen porträtieren. Was an diesem Film nachahmenswert war, das waren der Einsatz und das Engagement, die alle Beteiligten hineinsteckten. Und ich drückte die Hoffnung aus, dass er sich davon inspiriert fühlen möge. Aber, was soll ich sagen: Die Welt ist offen für alles. Jeder reagiert auf seine individuelle Weise. Wobei ich schon erstaunt bin, dass dieser Film ein so langes Leben hat. Das ist immerhin schon 30 Jahre her. Sogar mein 13-jähriger Sohn fragt mich ständig: „Was hat es mit diesem ’Scarface’ auf sich?“ 

Playboy: Er hat ihn noch nicht gesehen? 
Pacino: Nein. Alle seine Freunde kennen den Film, und es gibt auch das Videospiel. Ich kann also nicht genau sagen, was er darüber weiß und was nicht. Aber ich finde: Es ist für ihn noch nicht an der Zeit, Papa in diesem Film zu sehen. Das Ganze ist ein ziemlich kompliziertes Thema für mich. 

Playboy: Sind solche Filme für Sie jetzt etwa tabu? 
Pacino: Das würde ich nicht sagen. Im nächsten Jahr möchte ich mit Martin Scorsese und Robert De Niro „The Irishman“ über die Erinnerungen eines Mafia-Killers drehen. Ein wunderbares Drehbuch - ich freue mich schon drauf. 

Playboy: De Niro war ja wie Sie eine Ikone des Kinos der 70er und 80er. Gab’s da eine Rivalität zwischen Ihnen beiden? 
Pacino: Nicht dass ich mich daran erinnern könnte. Bob ist ein sehr enger Freund geworden. Und ich bewundere ihn. Mit Filmen wie „Reine Nervensache“ hat er die Komödie für sich entdeckt und seine Karriere neu erfunden. Ich liebe diese Geschichte von dem Mafia-Boss, der zum Psychiater geht - das hätte Michael Corleone auch vertragen können. 

Pacinos Aufstieg

Seine Kindheit verbrachte Al, Jahrgang 1940, in der Bronx. Mit 17 brach er die Schule ab, zog zu Hause aus. Mit neun Jahren fing er an zu rauchen und zu trinken, später ging er zu den Anonymen Alkoholikern. Heute ist er trocken. Während seiner Schauspielausbildung war er zeitweise obdachlos, jobbte als Hausmeister oder Kartenabreißer. Der Durchbruch kam mit dem „Der Pate“. Mit Kollegin Diane Keaton  hatte er eine Affäre. Eine von vielen - Pacino hat nie geheiratet. Seinen einzigen Oscar gewann Pacino 1993 (20 Jahre nach der ersten Nominierung für den „Paten“) für „Der Duft der Frauen“.

Playboy: Man könnte auch behaupten, De Niro habe nur sein Image fürs komische Fach genutzt. Wenn man so berühmt ist wie er und Sie, besteht da nicht die Gefahr, dass die Leute nur noch den Schauspieler sehen, aber nicht mehr die Rolle? 
Pacino: Die Gefahr besteht natürlich. Ich habe sie auch schon früher gesehen. Deshalb habe ich mich seinerzeit nicht so häufig der Presse gestellt, weil ich meine Anonymität bewahren wollte. Ich dachte, eigentlich sollte sich alles um meine Rolle drehen, nicht um mich. Aber das sagt sich so leicht. 1975 spielte ich in Boston in Brechts „Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“, und da hatte ich mein erstes Aha-Erlebnis. Ich hatte mir diese Rolle akribisch erkämpft und erarbeitet, doch was sehe ich, als ich bei der Premiere zum ersten Mal die Bühne betrete: In der ersten Reihe sitzen lauter junge Frauen mit meinem Konterfei auf ihren T-Shirts. Ich dachte mir nur: „Na, da habe ich jetzt eine ganz schöne Aufgabe vor mir.“ 

Playboy: Aber jetzt gehen Sie mit so etwas entspannter um? 
Pacino: Klar. Als ich mich damals schwertat, mit meinem Berühmtsein zurechtzukommen, meinte Lee Strasberg zu mir: „Du musst dich einfach anpassen.“ Und besser kann man es nicht ausdrücken. Ich pflege zu sagen: Go with the glow (Schwimm mit dem Ruhm). Was wäre denn die Alternative gewesen? Mein ganzes Leben lang im Repertoiretheater zu verbringen und immer nur ein Stück zu spielen? Die Umstände, man könnte auch sagen, der Zufall wollte es anders. Und ich bin darüber glücklich. 

Playboy: Jetzt haben wir ja doch ziemlich viel in Ihre Vergangenheit geschaut. 
Pacino: Ich weiß, ich weiß. Es gibt ja auch gute Gründe dafür. Mein Freund und Mentor Charlie Laughton starb 2013, die letzten Jahre seines Lebens war er durch seine multiple Sklerose völlig gelähmt, und eines Tages sagte er zu mir: „Mach dir keine Sorgen um mich. Ich bin nicht depressiv. Denn ich habe meine Erinnerungen. Und in die kehre ich zurück, schaue sie mir an und verstehe das, was ich erlebt habe, besser.“ Ich finde, das ist ein wunderbares Überlebensrezept.

Autor: Rüdiger Sturm
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