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Leonardo DiCaprio

10 Dinge, die den Oscar-Gewinner zum Vorbild machen

Role Model DiCaprio

Leonardo DiCaprio bekommt stets, was er will. Weil er seine Pläne kompromisslos verfolgt – ihnen aber nicht seine Lässigkeit opfert. So wuchs er vom Teenieschwarm zum Erfolgsmann. Zehn Grundsätze, die ihn heute zum Vorbild machen

Hingabe. Abenteuerlust. Wahrhaftigkeit. Und ein gewisser Magnetismus. Das, sagt sein Lieblingsregisseur Martin Scorsese, macht die Essenz von Leonardo DiCaprio aus. Mit 40 ist er an der Weltspitze, nicht nur als Schauspieler. Pflegt bedeutungsvolle Freundschaften mit bedeutungsvollen Menschen wie Al Gore und Richard Branson. Hat die Anerkennung von Mächtigen wie Bill und Hillary Clinton. Liebende Eltern, die immer noch in seinem Leben sind. Eine verschworene Gemeinschaft von Freunden, die ihn schon kannten, bevor er berühmt war.

Fünf Oscar-Nominierungen und einen Oscar als bester Hauptdarsteller, einen UN-Sonderbotschafter-Posten für Umwelt, Anteile am weltersten Formel-E-Team und freie Auswahl unter Supermodels. „Er ist wie die Beatles, Elvis und Frank Sinatra auf einmal“, sagte Ex-Paramount-Königin Sherry Lansing einmal. „Könnte man sein Charisma doch nur auf Flaschen ziehen!“ Frauen beten Leonardo DiCaprio an, Männer zollen ihm Respekt. So hat er sich innerhalb von 17 Jahren vom „Titanic“-Teenieschwarm zu einem der angesehensten Schauspieler der Welt hochgearbeitet. Wie er das schaffte? Wir haben seinen Aufstieg aus der Nähe beobachtet und begleitet – und haben zehn Antworten in Thesen-Form:

1. LERN VON DEN GROSSEN

Ein mangelnder Highschool-Abschluss hält einen DiCaprio nicht davon ab dazuzulernen. Als er mit 15 seine erste große Rolle bekommt, verordnet er sich ein Eigenstudium generale, schaut anderthalb Jahre lang jeden Tag Filme: Musicals, Western, Filmes Noires, Liebesdramen, Screw-Ball-Komödien. Und findet seine Helden: James Dean. Robert Mitchum. Robert De Niro. Dustin Hoffman. Marlon Brando. Er ist noch keine 20, da arbeitet er schon mit erlesenen Co-Stars wie Robert De Niro, Meryl Streep und Jeremy Irons. Das erspart den Schauspiellehrer. Mit 22 nimmt Martin Scorsese ihn unter seine Fittiche. Sein Doktorvater. „Marty weiß über Filme mehr als das Internet“, sagt DiCaprio. Beziehungen garantieren seinen Wissensvorsprung. Als DiCaprio sich für Umweltbelange zu interessieren beginnt, ruft er Al Gore an. Tröstlicher Tipp: Wer die Telefonnummer des Ex-Vizepräsidenten nicht zur Hand hat, dem bleiben immer noch TED-Talks. DiCaprio ist Fan der Internet-Plattform, auf der kluge Menschen in 18-Minuten-Vorträgen Gott und die Welt erklären.

2. LEB JEDEN TAG, ALS WÄRE ES DER LETZTE!

Carpe diem ist ein Kalenderspruch und des Playboys wichtigstes Mantra. Leonardo DiCaprio hat in ungefähr der Hälfte seiner Filme sein Leben verloren, aber auch in Wirklichkeit kommt er dem Tod ein paar Mal bedenklich nahe. Einmal muss ihn sein Tandempartner retten, als sich sein Fallschirm nicht öffnet. Ein anderes Mal fällt ein Triebwerk der Delta-Maschine aus, mit der DiCaprio nach Moskau unterwegs ist. Und einmal, in Südafrika, drängt ihn ein Weißer Hai an den Boden des Tauchkäfigs, der nicht so angriffssicher ist wie versprochen.

„Ich weiß, es ist ein Klischee“, sagt DiCaprio, „aber seitdem freue ich mich jeden Tag, dass ich lebe.“ Sollte man sich hinter den Spiegel klemmen. Wenn DiCaprio etwas haben will, wartet er nicht, bis es zu ihm kommt. Egal, ob das Freunde, Frauen oder Vaterfiguren sind. Seinen ältesten Freund Tobey „Spiderman“ Maguire kennt er nur von ein paar Castings, da ist er 15 Jahre alt. Aber er fühlt eine Seelenverwandtschaft. Sie kommen aus ähnlich unterprivilegierten Verhältnissen. Als er Maguire eines Tages im Vorüberfahren an einer Straßenecke sieht, springt er aus dem Auto seiner Mutter und schreit: „Hey!“ „Kennen wir uns?“, fragt Maguire verdattert. Es ist der Beginn einer lebenslangen Freundschaft. „Wenn ich jemanden zum Freund haben will“, sagt DiCaprio, „mache ich ihn dazu.“

Wo ein Wille ist, ist ein Weg, auch wenn man „Freund“ durch „Supermodel“ oder „Regisseur“ ersetzt. Als er noch nicht berühmt genug ist, um in die Gehege von Unterwäschemodels geladen zu werden, bettelt Leo einen Modefotografen an, ihn auf ein „Victoria’s Secret“-Event zu schmuggeln. Und geht mit Model Kristen Zang nach Hause. Der Beginn einer wunderbaren Vorliebe. Auch Martin Scorsese erliegt DiCaprios Verführungskünsten. „Ich habe Marty schon als Teenager verehrt“, sagt DiCaprio. Und in dem Moment, in dem er dank „Titanic“ genug Gewicht hat, um die Finanzierung eines Films durchzusetzen, schlägt er zu. „Gangs of New York“ ist das erste Scorsese-Script, das eine potenzielle Rolle für den Teenieschwarm hat. Getroffen, versenkt.

3. PFLEG PASSIONEN!

Der Unterschied zwischen einem Playboy und einem Schürzenjäger ist: Playboys pflegen neben Frauen noch andere Passionen. DiCaprio engagiert sich für die Umwelt. Klingt spaßbefreit, außer man tut es auf die DiCaprio-Art. Für ihn bedeutet das, sich in die Formel E einzukaufen, die erste Rennserie für Elektrowagen. Oder in die 66 East 11th Street, das grünste Luxusapartmenthaus von New York City. Gäbe es Privatjets mit Hybridantrieb, er würde sie sofort chartern. Nur Neider würden einen als Parvenü bezeichnen, der aus Sorge um den Planeten um die Welt jettet. DiCaprio weiß Saint- Tropez und Ibiza zu schätzen, aber er unternimmt auch Expeditionen zur Antarktis und an den Amazonas, stiftet Millionen zur Rettung der Ozeane und Sibirischer Tiger. Wenn ein Leonardo DiCaprio ein Hobby hat, dann soll es eben mindestens die Welt verändern.

4. NIMM DIR, WAS DU WILLST!

Wenn DiCaprio etwas haben will, wartet er nicht, bis es zu ihm kommt. Egal, ob das Freunde, Frauen oder Vaterfiguren sind. Seinen ältesten Freund Tobey „Spiderman“ Maguire kennt er nur von ein paar Castings, da ist er 15 Jahre alt. Aber er fühlt eine Seelenverwandtschaft. Sie kommen aus ähnlich unterprivilegierten Verhältnissen. Als er Maguire eines Tages im Vorüberfahren an einer Straßenecke sieht, springt er aus dem Auto seiner Mutter und schreit: „Hey!“ „Kennen wir uns?“, fragt Maguire verdattert. Es ist der Beginn einer lebenslangen Freundschaft. „Wenn ich jemanden zum Freund haben will“, sagt DiCaprio, „mache ich ihn dazu.“

Wo ein Wille ist, ist ein Weg, auch wenn man „Freund“ durch „Supermodel“ oder „Regisseur“ ersetzt. Als er noch nicht berühmt genug ist, um in die Gehege von Unterwäschemodels geladen zu werden, bettelt Leo einen Mode- fotografen an, ihn auf ein „Victoria’s Secret“-Event zu schmuggeln. Und geht mit Model Kristen Zang nach Hause. Der Beginn einer wunderbaren Vorliebe. Auch Martin Scorsese erliegt DiCaprios Verführungskünsten. „Ich habe Marty schon als Teenager verehrt“, sagt DiCaprio. Und in dem Moment, in dem er dank „Titanic“ genug Gewicht hat, um die Finanzierung eines Films durchzusetzen, schlägt er zu. „Gangs of New York“ ist das erste Scorsese-Script, das eine potenzielle Rolle für den Teenieschwarm hat. Getroffen, versenkt.

5. SUCH DIR EIN RUDEL!

Vom Rat Pack bis zum Brat Pack: Playboys sind keine Einzelkämpfer. So wie Frank Sinatra einst Dean Martin und Sammy Davis braucht und Emilio Estevez erst mit Rob Lowe zur Hochform auflief, verlässt sich DiCaprio auf die „Pussy Posse“. Damals – denn der harte Kern der notorischen Truppe um den Posterboy des späten 20. Jahrhunderts hat heute längst Familie. Tobey Maguire lebt glücklich mit Frau und Kindern, und auch Kevin Connolly („Entourage“) begleitet Leo nur noch zu Laker Games.

Allein Lukas Haas, nach Nebenrollen in mehr als 50 Filmen leider immer noch am bekanntesten als Amish-Junge aus „Der einzige Zeuge“, folgt DiCaprio unverdrossen als Partyschatten. Warum auch nicht? Es gibt Schlimmeres, als mit dem besten Freund auf die Pirsch zu gehen. Der Weg ist das Ziel. Besser, man kann sich auf seine Gefährten verlassen.


6. ZEIG RESPEKT!

Eine kleine Anekdote von Elizabeth Chambers, Ehefrau von Armie Hammer, der 2012 zusammen mit DiCaprio in „J. Edgar“ spielte. Sie kennt Leo noch aus Pussy-Posse-Zeiten. „Ich habe ihn vor vielen Jahren getroffen, als ich noch zur Highschool ging und in Tokio modelte“, erzählt sie einmal dem „New York Magazine“. „Leo hatte damals etwas mit meiner Mitbewohnerin. Als ich ihn nach all den Jahren am Set von ,J. Edgar‘ wiedersah, sagte ich: ,Bitte sag mir, dass du kein Arschloch geworden bist. Ich will dich nicht für den Rest der Dreharbeiten hassen. Meine Mitbewohnerin war Spanierin – du erinnerst dich vielleicht, ihr habt in eurer ersten Nacht zusammen gebadet. Wie war ihr Name?‘“ Und Leo antwortete, ohne überlegen zu müssen: ,Marta.‘“ Respekt.

7. TRENN ARBEIT UND VERGNÜGEN!

„Leo ist die Liebe meines Lebens“, sagte Kate Winslet einmal, die seine Liebe auf der „Titanic“ erwidert und in „Revolutionary Road“ mit ihm seine Vorstellung von einer höllischen Ehe geführt hat. Aber getan haben es die beiden nie. Bemerkenswert, dass ausgerechnet einer, der dem hedonistischsten Gewerbe der Welt nachgeht, nach dem Bürogesetz lebt: „Don’t stick your pen in company’s ink.“ Leonardo DiCaprio nimmt seine Arbeit extrem ernst, seine große Verantwortung ist ihm zu jeder Zeit bewusst.

Deswegen sind neben Sex für ihn auch Saufgelage bei der Arbeit tabu. „Ich bin doch nicht verrückt“, sagt DiCaprio auf die Frage, ob er für die zügellosen Partyszenen in „Wolf of Wall Street“ Recherchen betrieben hat. „Jede Stunde, die wegen meines Katers am Set verloren geht, kostet ein Vermögen. Wenn ich arbeite, gibt es nur die Arbeit. Dafür darf ich nach getaner Arbeit albern sein.“ Amen.

8. BLEIB LOYAL!

Mutter und Vater DiCaprio kennen sich aus der Bronx: Irmelin, Tochter deutscher Einwanderer aus dem Ruhrpott, und George DiCaprio, Comic-Künstler italienisch-deutscher Abstammung. Bevor Leonardo laufen kann, lassen sich seine Eltern scheiden. Es ist keine Bilderbuchfamilie, aber eine liebevolle. George nimmt seinen Sohn mit in Museen und liest ihm Charles Bukowski vor. Irmelin fährt ihn jeden Morgen eine Stunde zur UCLA Elementary School, wo er mit Beverly-Hills-Kindern das Kreativsein lernt.

Die Mutter erkennt früh die Entschlossenheit, die in ihm steckt, und fährt ihn jahrelang von einem Casting-Termin zum nächsten. Leo vergisst bis heute nicht, welchen Anteil seine Eltern an seinem Erfolg haben. Und hält engen Kontakt zu ihnen. Nicht nur privat: George liest alle Scripts und berät ihn in Kunstdingen. Irmelin hilft der DiCaprio Foundation. „Ich beschäftige Anwälte und Agenten“, sagt DiCaprio, „aber ich frage immer noch meine Eltern zuerst um Rat.“

9. EHRE DEN CENT!

Entgegen anderslautender Behauptungen ist Geiz nicht geil. Außer, man spart an den richtigen Stellen. DiCaprio ist für einen Spaß nichts zu teuer. Zur Fußball-WM 2014 chartert er die „Topaz“, die fünftgrößte Yacht der Welt, um mit 21 Freunden von Rio nach São Paulo zu segeln. Und wenn er Party macht, legt Kanye West auf, und der Champagner fließt aus Vintage-Magnum-Flaschen.

Aber Minibarpreise im Luxushotel zahlen? Da lässt er lieber im Getränkeladen um die Ecke einen Sechserpack Cola für den halben Preis der fünfsternegekühlten Dose besorgen. Und bevor er seinen 100.000-Dollar-„Fisker Karma“-Hybriden von einem Valet Boy für sechs Dollar parken lässt, sucht er einen Gratisplatz zwei Straßen weiter. Großzügigkeit hat nichts mit Verschwendung zu tun. 

10. TEIL DEIN GLÜCK!

Meine Karriere ist so wahrscheinlich wie ein Lottogewinn“, sagt Leonardo DiCaprio. Er weiß, dass er unverschämtes Glück hatte, und wenn er seine Jungs, die mal genauso angefangen haben wie er, schon nicht in allen Filmen Jobs verschaffen kann (wie Lukas Haas in „Inception“), dann möchte er wenigstens die Früchte des Erfolgs mit ihnen teilen. Das musste er nicht erst lernen, das hat er schon immer so gemacht. Als Baz Luhrman den Jung­schauspieler vor 20 Jahren nach Australien einfliegen lässt, um mit den Dreharbeiten zu „Romeo und Julia“ zu beginnen, tauscht Leonardo sein Business-Class-Ticket gegen fünf Plätze in der Economy um.

Was sind schon 14 Stunden Holzklasse gegen erstklassige Gesellschaft? Kein Wunder, dass Jonah Hill nicht aufhören kann zu grinsen, wenn er mit Leo in See sticht. Seit „Wolf of Wall Street“ neu an Bord von DiCaprios Love Boat, thront der Komiker feist an Deck, umzingelt von Models wie Neptun von Nixen. Merke: Geteiltes Glück ist doppelter Spaß.

Autor: Brigitte Steinmetz
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