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Colin Farrell wird 40

Ein Männergespräch über Schusswaffen und Frauen

20 Fragen an Colin Farrell

In seinem letzten Kinofilm „Solace“ (Kinostart: 31. Dezember 2015) ist Colin Farrell ausnahmsweise mal Killer statt Cop. Der Ire, der am 31. Mai 2016 seinen 40. Geburtstag feiert, über Schusswaffen, seine Frauen und die Herausforderung, ein guter Vater zu sein

1. Playboy: In „Solace“ spielen Sie einen Killer mit hellseherischen Fähigkeiten. Hätten Sie die gern?
Farrell: Klar. Wenn ich von vornherein wüsste, was bei manchen Dreharbeiten herauskommt, dann würde ich gar nicht erst am Set antanzen.

2. Playboy: Welche Filme meinen Sie?
Farrell: Darüber schweige ich lieber, auch wenn mir manche Titel auf der Zunge liegen. Selbst bei schlechten Produktionen gibt es viele Leute, die sehr hart daran gearbeitet haben.

3. Playboy: Ist die letzte Staffel von „True Detective“ eine davon? Bei manchen Kritikern kam sie nicht so gut an.
Farrell: Würde ich jetzt nicht sagen. Das Drehbuch war so stark, dass ich keine Sekunde gezögert habe mitzumachen. Und das, obwohl ich mir geschworen hatte, die nächsten Jahre keine Cops mehr zu spielen.

4. Playboy: Mögen Sie keine Polizisten?
Farrell: Ich hatte einfach zu viele von diesen Rollen.

5. Playboy: Zum Beispiel?
Farrell: „Der Einsatz“, „Minority Report“, „S.W.A.T.“ - und, und, und. Dabei mag ich es noch nicht mal, mit Waffen zu hantieren. Und manchmal hätte ich große Lust, einfach abzuhauen, in den Dschungel von Bolivien!

6. Playboy: Was wollen Sie denn da?
Farrell: Aussteigen. Mir schwebt ein Leben vor, in dem es keine Regeln und Strukturen gibt. Und im Dschungel von Bolivien kannst du mit wenig Geld ziemlich gut auskommen.

7. Playboy: Warum setzen Sie diesen Traum nicht in die Tat um?
Farrell: Ich habe familiäre Verpflichtungen. Meine beiden kleinen Söhne leben in Los Angeles. Da kann ich nicht einfach weg.

8. Playboy: Bedauern Sie das?
Farrell: Nein, meine Familie ist enorm wichtig für mich. Und die besten Erfahrungen meines Lebens verdanke ich meinen Kindern. In einem anderen Universum würde ich sagen: „Fuck it, ich bin jetzt weg - und in einem Jahr zurück.“

9. Playboy: Sie würden sich gern von Hollywood verabschieden?
Farrell: Gelegentlich, wenn wieder mal ein Film gefloppt war, dachte ich mir: Jetzt musst du deine Sachen packen. Aber dann hatte ich doch wieder Glück. Wobei ich, streng genommen, nicht nach Hollywood passe.

10. Playboy: Warum nicht?
Farrell: Man muss sich nur meine letzten Rollen anschauen - das waren hauptsächlich europäische Projekte. Was mir richtig gut gefällt, kommt meist nicht aus Hollywood.

11. Playboy: Wieso kehren Sie nicht in Ihre irische Heimat zurück?
Farrell: Tue ich ja regelmäßig. Alle zwei, drei Jahre kann ich dort drehen. Die Leute empfangen mich inzwischen sehr warmherzig. Früher wollten sich in den Pubs Typen mit mir prügeln.

12. Playboy: Haben Sie manchmal Heimweh?
Farrell: Nein, weil alle meine Familienangehörigen in Los Angeles leben - einschließlich meiner Mutter und meiner Schwester, die auch ein Kind hat.

"Die große Party gibt es jetzt nicht mehr. Mein früheres Leben hat mich ja komplett kaputtgemacht"

Colin Farrell

13. Playboy: Haben Sie sich eigentlich durch die Vaterschaft verändert?
Farrell: Ich passe besser auf mich auf, mein Leben verläuft in ruhigeren Bahnen. Die große Party gibt es jetzt nicht mehr. Mein früheres Leben hat mich ja komplett kaputtgemacht.

14. Playboy: Wie haben Sie den Schalter umgelegt?
Farrell: Es war ein langsamer Erkenntnisprozess. Nach der Geburt meines ersten Sohnes hat es schon einige Jahre gedauert, bis ich ein paar vernünftige Entscheidungen getroffen habe.

15. Playboy: Verwöhnen Sie Ihre Kinder?
Farrell: Verwöhnen ist nicht das richtige Wort. Ich bin einfach verrückt nach ihnen. Und zwar die ganze Zeit.

16. Playboy: Was noch fehlt, ist eine neue Partnerin. Oder sind Sie an Frauen nicht mehr interessiert?
Farrell: Oh doch. Ich habe sie immer geliebt. Meine Mutter und meine beiden Schwestern haben mich stark geprägt. Sie sind kreativ, intelligent, weise und haben Power. Ich kann ihnen nicht das Wasser reichen. Aber was eine neue Partnerin angeht . . . ich bin im Moment nicht auf der Suche.

17. Playboy: Sie könnten sich doch zum Beispiel in den sozialen Netzwerken mal umsehen!
Farrell: Besser nicht. Wenn du eine richtige Beziehung willst, dann solltest du dir eine Auszeit nehmen und an dir arbeiten, anstatt tagelang bei Facebook abzuhängen.

18. Playboy: Und wie wäre es mit Dating-Websites?
Farrell: Ein Freund von mir probiert das gerade aus, und es ist sehr anstrengend. Wenn du dein Profil entwirfst, dann bist du gezwungen, deine eigene Scheiße zu erforschen und absolut ehrlich über dich zu schreiben. Anders als bei einem Treffen in einer Bar, wo du in den romantischsten Tönen von dir sprichst.

19. Playboy: Also ganz die alte Schule . . .
Farrell: Es ist doch peinlich, wenn du Frauen nur anhand ihrer Fotos beurteilst. Da kommst du dir richtig oberflächlich vor.

20. Playboy: Haben Sie eigentlich je verstanden, wie Frauen ticken?
Farrell: Nein, und das werde ich wohl auch nie schaffen. Ich weiß ja kaum, wie ich selbst ticke.

Autor: Rüdiger Sturm
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