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So retten Sie sich aus Büro-Desastern

10 peinliche Situationen überleben

Peinlich, peinlich...

Den Chef beim Sex mit der Sekretärin erwischen, im Meeting rülpsen oder betrunken auf der Arbeit erscheinen – es gibt Situationen im Job, die sind beschämender als Lothar Matthäus. Wir verraten Ihnen, wie Sie selbstbewusst aus diesen zehn Büro-Desastern herauskommen

1. Namen von Kollegen vergessen

Die neue Kollegin ist schon einen Monat da – und trotzdem fällt mir jetzt ihr Name nicht ein. Was soll ich machen, um sie nicht zu kränken?

Fragen sie einfach! Aber charmant: „Entschuldigung, wie war doch gleich Ihr Name?“ Und halten Sie freundlich abwartend Blickkontakt. Fügen Sie am besten noch hinzu, dass Sie ein lausiges Namensgedächtnis haben – was niemand krummnimmt. Wiederholen Sie den Namen der Kollegin sofort laut, und verwenden Sie ihn mehrmals im Gespräch, dann bleibt er besser in Erinnerung. Geht gar nicht: Alzheimer-Anspielungen.

2. Sich bekleckern

Im Meeting bemerke ich, dass ich einen leuchtend roten Fleck vom Spaghetti-Essen in der Kantine auf meinem eigentlich blütenweißen Hemd habe. Wie soll ich auf die Entdeckung reagieren?

Gar nicht. Wenn sich noch niemand darüber lustig gemacht hat, ist der Fleck entweder klein, oder man sieht ihn kaum – oder die Kollegen waren so nett, diskret damit umzugehen. Wenn Sie doch darauf angesprochen werden, dann sagen Sie einfach: „Heute gab’s Spaghetti“ und rollen wissend mit den Augen. Dann lachen alle und fertig.

3. Betrunken ins Meeting gehen

Nach einer langen Nacht komme ich mit einer Mordsfahne und in den zerknitterten Klamotten von gestern direkt ins Büro. Im Meeting verzieht mein Chef angewidert das Gesicht. Soll ich mich für meinen Kater entschuldigen?

Wer übernächtigt, in alten Klamotten und mit Fahne ins Büro kommt, ist entweder dumm oder Alkoholiker. Da Sie weder das eine noch das andere sind, gehen Sie hinterher zum Chef, entschuldigen sich und nehmen den Tag frei. Dann geht es als Krise durch, und der Boss drückt vielleicht ein Auge zu.

4. Beim Notlügen erwischt werden

Mein Kollege wollte mit mir nach Feierabend etwas trinken gehen, doch ich habe mich mit einem wichtigen Termin herausgeredet. Blöderweise treffe ich ihn zwei Stunden später im Fitnessstudio. Wie erkläre ich ihm meine Notlüge?

Dazu stehen. Denn Sie haben den Kollegen angelogen, weil Sie lieber trainieren
oder zumindest auf keinen Fall mit ihm weggehen wollten. Das wissen Sie, und er weiß es auch. Egal, was Sie jetzt sagen, es ist eine peinliche Ausflucht. Liefern Sie beim nächsten Mal erst gar keine Begründung: „Nein, ich gehe nicht mit!“ reicht völlig aus.

5. Etwas vor anderen nicht wissen

In größerer Runde werde ich nach etwas gefragt, das ich eigentlich wissen sollte. Leider habe ich keinen blassen Schimmer. Soll ich meine Wissenslücke zugeben?

Eiern Sie nicht herum. Wenn Sie so tun, als wüssten Sie es, und im Laufe der Diskussion kommt Ihr Nichtwissen heraus, wird es wirklich peinlich. Also am besten Farbe bekennen – aber auf souveräne Weise: Wenn Sie etwas überhaupt nicht wissen, dann sagen Sie schlicht: „Das weiß ich nicht.“ Wenn Sie es teilweise wissen, dann kommen Sie so weiter: „Ich kenne X nur in Bezug auf Y. Meinen Sie das?“

6. Die Büro-Affäre aus Versehen verraten

Ich habe eine anzügliche Mail an meine Büro-Affäre geschickt, aber leider auf „An alle senden“ geklickt. Soll ich mich vor den anderen rechtfertigen?

Entschuldigen Sie sich bei der Frau. Aber rechtfertigen Sie sich ja nicht vor Ihren Kollegen.  Ab jetzt heißt es, einige Zeit die ach so lustigen Neckereien wie ein Mann zu ertragen. Erst recht, wenn Sie verheiratet sind oder Ihre Jobs Stoff für Klatsch bieten.

7. Beim Lästern erwischt werden

Gerade habe ich mit meinem Lieblingskollegen über einen doofen Mitarbeiter gelästert, als dieser plötzlich mit hochrotem Kopf in der Tür steht. Zugeben oder leugnen?

Sie sollten Manns genug sein, den schlechten Stil anzusprechen à la: „Entschuldige bitte, es war nicht okay, dass ich hinter deinem Rücken schimpfe. Ich habe mich über etwas geärgert. Können wir darüber reden?“ Lernen Sie daraus, und gewöhnen Sie sich – zumindest im Job – in Zukunft an, nur so über Dritte zu reden (und zu schreiben), dass diese jederzeit hinter einem stehen könnten. Berufliche Kritik sollte man nur auf konstruktive Art äußern. Lästern ist tabu! Auch mitlästern. Und auch stillschweigend zuhören, wie andere lästern.

8. Im Gespräch rülpsen

Im Bewerbungsgespräch entfleucht mir ein kleiner Rülpser. Soll ich einfach so tun, als sei nichts gewesen?

Ja, wenn es wirklich nur ein kleines Aufstoßen war. Wenn Sie richtig laut gerülpst haben, sagen Sie: „Verzeihung!“, und gut ist’s.

9. Den Chef beim Sex ertappen

Als ich neulich länger gearbeitet habe, ertappte ich meinen verheirateten Abteilungsleiter mit seiner Sekretärin in einer eindeutigen Situation. Soll ich mit ihm darüber reden?

Nein. Aber auch nicht nonverbal etwas anzeigen oder Andeutungen machen. Weder zu den beiden Ertappten noch gegenüber Kollegen. Hier ist Diskretion gefordert, die Sache geht Sie nichts an. Ausnahme: Wenn Sie mit einem von beiden enger befreundet sind, sodass Sie als Freund und nicht als Kollege etwas sagen möchten.

10. Den Faden verlieren

Mitten in einer Präsentation verliere ich den Faden. Wie überspiele ich den Blackout am besten?

Wenn Sie klug sind, haben Sie die zentralen Argumente auf einem Zettel und blättern kurz nach. Je nach Situation können Sie das wie nebenbei machen, sodass der Aussetzer nicht auffällt. Oder Sie sagen einfach locker: „Jetzt ist mir ein Gedanke quergeschossen und hat mir weggekegelt, was ich gerade sagen wollte.“ Ist der Kopf komplett leer, bitten Sie um Hilfe: „Blackout! Helfen Sie mir bitte – wo war ich gerade?“

Autor: Angelika Zahn
Autor: Gitte Härter
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