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Dem Gähnen hilflos ausgeliefert

Darum ist Gähnen so ansteckend

Warum ist Gähnen ansteckend?

Widerstand ist zwecklos. Wer anderen beim Gähnen zusieht, wird automatisch zum Mitmachen animiert. Egal, ob müde - oder nicht. Doch warum ist Gähnen eigentlich so ansteckend? 

Jeder kennt es: Sie gähnen, sobald Sie nur jemanden dabei beobachten.  Und das obwohl Sie selbst eigentlich gar nicht müde sind. Doch genau das, sagt viel über Ihre Person aus. 

Vielleicht haben Sie ja schon beim Anblick des gähnenden Mannes am Anfang des Artikels mitgegähnt, oder gähnen jetzt, weil sie das Wort "Gähnen" so oft gelesen haben. 

Es kommt ganz darauf an, wer gähnt

Eine Studie aus Pisa fand heraus, dass es ganz auf das Verhältnis zur gähnenden Person ankommt. Um sich vom Gähnen anstecken zu lassen, muss eine gewisse Empathie da sein. Die italienischen Forscher kamen außerdem zu dem Ergebnis, dass Menschen sich am häufigsten von Familienmitgliedern, dann von Freunden und danach von Bekannten und erst ganz zum Schluss von Unbekannten anstecken lassen. 

Wenn Familienangehörige gähnen, müssen Sie sofort mitmachen? Gutes Zeichen!

Diese Eigenschaft besitzen Vielgähner

Eine andere Studie vom Entwicklungspsychologen Steven Platek bestätigt diese Theorie ebenfalls. Um zu diesem Ergebnis zu gelangen, wurde den Teilnehmern Videos, in denen andere Personen gähnten, gezeigt. Um zu sehen, ob die Probanden dieses Verhalten nachahmen, wurden sie währenddessen gefilmt. Sobald das erledigt war, wurde der Charakter der Studienteilnehmer analysiert. Das Ergebnis: Menschen, die sich gut in andere hineinversetzen können, werden schneller zum Gähnen animiert. 

Sogar Babys und Hunde lassen sich vom Gähnen anstecken

Diese Charaktereigenschaft scheint angeboren zu sein. Schon, wenn Babys noch ganz klein sind, gähnen sie, sobald sie angegähnt werden. Bei Hunden ist das übrigens nichts anderes. Britische Forscher fanden sogar heraus, dass sich Vierbeiner bei uns Menschen vom Gähnen anstecken lassen. Während der Forscher vor den Tieren gähnte, ahmten ihn 72 Prozent der Vierbeiner nach. 

Autor: Nathalie Muggesser
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