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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Lukas Podolski

...über entscheidende Begegnungen

"Du musst deinen eigenen Stil finden"

Der ewige Prinz wird 30. Zeit, Bilanz zu ziehen: Lukas Podolski über einsame Kämpfe, entscheidende Begegnungen und die Kunst, sich treu zu bleiben. Ein Gespräch übers Erwachsenwerden...

Playboy: Herr Podolski, Sie werden am 4. Juni 30 Jahre alt. Haben Sie schon Angst? 
Podolski: Ich, Angst? Für mich ist das nur eine Zahl. Mich stört es nicht, älter zu werden. Man wird erfahrener, reifer, das ist gut. 

Playboy: Der 30. ist für viele Menschen eine Zäsur, ein Zeitpunkt, an dem man eine erste Bilanz zieht. Für Sie nicht? 
Podolski: Ich grüble da nicht groß nach, sondern schaue eher in die Zukunft. Und ich habe noch viel vor im Leben. Vor allem privat. Wenn man wie ich mit 17 Jahren Profi wird, raubt einem das ja einen Teil des Lebens. 

Playboy: Haben Sie das Gefühl, etwas verpasst zu haben? 
Podolski: Wenn ich jetzt ja sage, dann denken die Leute: Der soll mal nicht meckern, der hat doch den besten Job der Welt, verdient Millionen. Und klar, ich weiß, wie gut es mir geht, das ist mein Traumberuf, ich bin glücklich und wirklich dankbar. Aber Fakt ist auch, dass ein Teil des Lebens unter diesem Beruf leidet. 

Playboy: Was meinen Sie genau? 
Podolski: Du hast sehr wenig Zeit für Dinge abseits vom Fußball, egal, wie wichtig sie dir sind. Du darfst nie nachlassen. Du musst dich gut ernähren, auf deinen Körper aufpassen, konzentriert sein, mit dem Druck umgehen können. Und du bist ständig unterwegs, lebst mehr in Hotels als zu Hause, hast viele Termine auch neben dem Platz. Ich sage mal so: Ich würde im Nachhinein nichts anders machen, aber mir ist nicht bang vor dem Moment, wo der Fußball mein Leben nicht mehr komplett bestimmt.

Playboy: Sie sind in Bergheim bei Köln aufgewachsen und auf der Straße und dem Bolzplatz groß geworden. Was haben Sie dort fürs Leben gelernt? 
Podolski: Ziemlich viel. Wir kamen aus Polen nach Deutschland, als ich zwei war. Meine ganze Kindheit fand quasi auf der Straße statt. In unserem Viertel waren lauter Hochhäuser, lauter Ausländerkinder wie ich, und ich war der einzige blonde Junge, der da mitgemischt hat. Da ging es schon zur Sache. Am Anfang war es schwer, die waren alle älter und größer als ich. Aber dann haben sie gesehen: Der ist gut, der ist einer von uns. Ich habe dort gelernt, an mich zu glauben, mich durchzusetzen und dranzubleiben. Die Straße hat mir viel fürs Leben gegeben. 

Das komplette Interview mit Lukas Podolski finden Sie im Juni-Playboy. Hier bestellen!

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