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"Ich hatte keine Beziehung mit dieser Frau"

Fünf Lügen, die Geschichte schrieben

Fünf legendäre Lügner

Manche Männer bleiben uns mit großen Taten im Gedächtnis – andere mit großen Lügen: fünf legendäre Fälle, in denen die Lüge am Ende zum Verhängnis wurde.

„Ich hatte keine sexuellen Beziehungen mit dieser Frau, Miss Lewinsky“ (Bill Clinton, Januar 1998)

Sechs Monate nachdem der damalige US-Präsident Bill Clinton diesen Satz in einer Pressekonferenz sagt, muss er vor Gericht doch zugeben, ein Verhältnis mit seiner Praktikantin Monica Lewinsky gehabt zu haben. Er spricht von einer „unangemessenen und unschicklichen" Beziehung zu ihr. Der Skandal und die weiteren Kreise, die er zieht, bringen Clinton in der Folge an den Rand einer Amtsenthebung, doch er bleibt bis 2001 Präsident der USA.

„Ich tue das, weil ich ein absolut reines Gewissen habe.“ (Christoph Daum, Oktober 2000)

Christoph Daum sitz auf einem Podium und macht ein sehr ernstes Gesicht, als er im Presseraum der BayArena in Leverkusen diesen Satz sagt. Weil der Vorwurf laut wurde, Daum konsumiere Drogen, hat er sich eine Haaprobe entnehmen lassen, die seine Unschuld belegen soll. Das erklärt er nun der Weltöffentlichkeit. Was genau in seinem Kopf vorgeht, als er von seinem „reinen Gewissen“ spricht? Bis heute ein Rätsel. Wenige Tage später ist das Resultat der Haaranlyse da: Es ist positiv. Er hat Kokain konsumiert. Jahre später findet er: "Die Haaranalyse, die ich hab machen lassen, das muss man im Nachhinein sagen, das war ein Fehler." Kann man so sagen.

Mann mit reinem Gewissen – aber positivem Drogen-Test: Christoph Daum 2001

„Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!" (Walter Ulbricht, Juni 1961)

Ob DDR-Staats- und Parteichef Walter Ulbricht bewusst lügt, als er diese Beteuerung vor rund 300 Journalisten im Ost-Berliner „Haus der Ministerien“ äußert, ist bis heute unklar. Einige Forscher denken mittlerweile, dass er zum damaligen Zeitpunkt tatsächlich noch nicht plante, die Grenze nach West-Berlin komplett abzuriegeln. Fest steht: Keine zwei Monate nach seiner Aussage rücken am 13. August 1961 DDR-Bauarbeiter an der Grenze zu West-Berlin an und beginnen genau damit: eine Mauer zu errichten.

„Der Vorwurf, meine Doktorarbeit sei ein Plagiat, ist abstrus“ (Karl-Theodor zu Guttenberg, Februar 2011)

Nur fünf Tage nachdem der damalige Verteidigungsminister dieses Statement in einer schriftlichen Erklärung veröffentlicht, rudert er bereits etwas zurück. Bei einer Rede vor der CDU erklärt er, sich seine Doktorarbeit noch einmal angesehen und dabei festgestellt zu haben, dass er „gravierende Fehler“ gemacht habe. Wiederum nur wenige Tage später, am 11. März, tritt er wegen der Plagiatsaffäre von allen politischen Ämtern zurück. Eine Prüfungskommission stellt später fest, Guttenberg habe bei seiner Doktorarbeit „vorsätzlich getäuscht". Er selbst nennt die Arbeit „die denkbar größte Dummheit meines Lebens“.

Vorläufiges Ende einer Polit-Karriere: Guttenberg erklärt 2011 seinen Rücktritt

„Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort, dass die gegen mich erhobenen Vorwürfe haltlos sind“ (Uwe Barschel, September 1987)

Nachdem der „Spiegel“ unter dem Titel „Die Waterkantaffäre“ schmutzige Machenschaften im Wahhlkampf aufdeckt, den der damalige Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein Uwe Barschel gegen seinen SPD-Konkurrenten Björn Engholm führt, weist Barschel bei einer Pressekonferenz vehement zurück, darin verwickelt zu sein. Die Zweifel an seiner Unschuld bleiben aber und nehmen in den folgenden Wochen zu. Anfang Oktober 1987 erklärt Barschel seinen Rücktritt. Nur wenige Tage später wird er im Genfer Hotel "Beau-Rivage" tot in einer Badewanne gefunden. Die Todesursache: eine Medikamentenvergiftung. Die genauen Umstände seines Todes? Bis heute ungeklärt.

Autor: Playboy Redaktion, Playboy Deutschland
Annetta Negare: So verführerisch wie nie zuvor
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