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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Mr Gumball Maximillion Cooper 

Ihr Gründer über die dekadenteste Rallye der Welt

Gumball 3000

Ex-Profi-Skateboarder, Rennfahrer und Gründer der Gumball 3000:  Maximillion Cooper über die dekadenteste Rallye der Welt

Playboy: Wer fährt bei Ihrer Rallye mit?
Cooper: Letztes Jahr zählten 68 Teilnehmer zur Forbes-500-Liste der reichsten Menschen der Welt. Darunter die Gründer von Facebook, PayPal und Ebay. Außerdem Scheichs, Prinzessinnen, russische Oligarchen und Rapper. Wir hatten etwa 120 Autos und 35 verschiedene Nationalitäten dabei.

Playboy: Wie ruft man so etwas ins Leben, was waren die Anfänge der Gumball 3000?
Cooper: Die Idee war, das Reisen und Feiern mit dem Autofahren zu verbinden. Die erste Rallye im April 1999 hatte nur 55 Teilnehmer, darunter 20 Promis. Das waren alles Freunde, denen ich eine handgeschriebene Einladung schickte, weil ich keinen Computer hatte.

Playboy: Und wann ging es richtig los?
Cooper: Es gab einen „Jackass“-Film über die dritte Rallye, der damals zum erfolgreichsten MTV-Film des Jahres wurde. Von da an bekamen wir jede Woche 1000 bis 2000 Bewerbungen und mussten neue Teilnahmebedingungen einführen. Heute besteht eine Hälfte der Teilnehmer aus Ehemaligen, die andere Hälfte ist neu. Ich versuche, jedes Jahr 50 neue Autos und eine gute Mischung aus interessanten Leuten dabeizuhaben. Die sollen nicht alle Banker sein, aber auch nicht alle Skateboarder.

Playboy: Und welche Autos dürfen mit?
Cooper: 100 Ferraris wären mir zu langweilig. Ich bin dieses Jahr zum Beispiel einen Fiat 695 Biposto gefahren, und daneben hatten wir den „Tumbler“ aus Batman dabei. Einfach absurd! Die Gumball 3000 ist kein Rennen, sie ist ein Roadtrip. Es geht nicht darum, als Erster anzukommen, sondern die Orte zu erleben. Inzwischen ist es wie bei der Tour de France, und die Zuschauer treffen sich an manchen Streckenabschnitten zum Grillen.

Playboy: Welche Geschichte ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?
Cooper: Letztes Jahr sind wir von Litauen nach Warschau gefahren. Dort haben wir mit 20.000 Menschen gerechnet. Es kamen mindestens 300.000. Irgendwann ist David Hasselhoff aus seinem Schiebedach gestiegen und fing an, zu singen und die Menschenmassen zu unterhalten. Das war surreal. Ich habe an die Zeiten als Teenager zurückgedacht, als ich „Baywatch“ und „Knight Rider“ gesehen habe. Und jetzt ist er so was wie ein Freund und steht da und singt für mich bei meiner Rallye.

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