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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Deutschrapper Marteria

...über seinen Beinahe-Tod & Fußball

"Mein Leben stand auf der Kippe"

Sein neues Album "Roswell" erscheint am 26. Mai – für unsere neue Ausgabe haben wir Deutschrapper MARTERIA schon vorab zum Interview getroffen

Der Deutschrapper Marteria ist trotz wirtschaftlich und gesundheitlich harter Jahre im Musikgeschäft mittlerweile glücklich über seine Entscheidung gegen eine Karriere als Profifußballer. „Was hätte denn kommen können? Eine Meisterschaft, ein 5er-BMW – das hätte mich alles nicht befriedigt“, sagte der 34-jährige HipHop-Musiker, der mit bürgerlichem Namen Marten Laciny heißt, in unserem Magazin.

 

 

"Ich weiß, was es heißt, von Hartz IV zu leben"

Rückblickend auf die Perspektiven seiner vielversprechenden Fußballjugend beim F.C. Hansa Rostock und in der U17-Nationalmannschaft Ende der 90er-Jahre sagte er: „Zweimal am Tag trainieren und danach in Gucci-Boutiquen oder beim Ferrari- Händler rumhängen, und das soll alles sein?“

Er habe damals seinen „Horizont erweitern“ wollen und sich deshalb für ein Leben als Musiker entschieden, das nach seiner Darstellung anfangs einige Opfer von ihm forderte: „Ich weiß, was es heißt, von Hartz IV zu leben. Ich saß auch morgens beim Arbeitsamt in der Wartezone, um mir mein Arbeitslosengeld abzuholen.

Zwei Jahre hing ich in einer Findungsphase fest, in der ich viel Party gemacht habe und nicht wusste, wohin sich mein Leben entwickeln wird“, so der Rapper, der nach drei mäßigen Alben-Erfolgen erst 2010 mit dem Album „Zum Glück in die Zukunft“ seinen Durchbruch gefeiert hat und seine problematische Party-Phase jetzt für beendet erklärte.

"Mein Leben stand auf der Kippe"

„Seit ich vor zwei Jahren fast an akutem Nierenversagen abgekratzt wäre, trinke ich keinen Tropfen Alkohol mehr und lasse die Finger von Drogen. Mein Leben stand damals auf der Kippe“, verriet uns Marteria im Interview. Mit seiner Musik möchte der HipHopper, der privat und für Musikvideo-Produktionen gern soziale Brennpunkte wie Townships in Südafrika bereist, lieber ein politisches als ein Lifestyle-Vorbild abgeben: „Am liebsten würde ich ganz Deutschland ordentlich durchschütteln und schreien: ,Hört endlich auf mit eurer Angst vor dem Fremden!’ Das ist doch absurd. Mich interessiert als HipHopper auch nicht, welche Jeansmarke gerade der neueste heiße Scheiß ist. Ich will, dass die Menschen sich als Weltbürger sehen und endlich lernen, miteinander zu leben. Wenn einer, der AfD wählt, zwei Songs von mir hört und dann vielleicht auf andere Gedanken kommt – das fände ich genial.“

Das ganze Interview mit MARTERIA gibt's im neuen Playboy. Ab dem 11. Mai im Handel!

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