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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!
LET Australia 2015

Land Rover Experience Tour - Das Tagebuch

Tägliche Updates aus dem australischen Busch

Playboy auf der Land Rover Experience Tour

Seit vergangenem Wochenende begleitet unser Motor-Chef Michael Görmann die Land Rover Experience Tour in Australien. Hier könnt ihr das Abenteuer miterleben, denn unser Autor schickt uns tägliche Updates von der Tour. Vorausgesetzt, der Empfang im australischen Busch ist gut genug...

Tag 5

Fahrt durch den Kristine Canyon

Ein Tag fast zum Entspannen. Von unserem Nachtlager, einer Camping Site am Roper River, ging es zunächst etwa 50 Kilometer über einen Sand-Highway durch flaches Buschland. Dann bei Mataranka rechts ab und siehe da - Asphalt! Eine Mittelleitlinie! Und sogar Gegenverkehr!

Die restlichen 270 Kilometer in die Stadt Kristine führten die 21 Expeditionsfahrzeuge durch eine Gegend, wo tatsächlich alle paar Minuten mal ein anderes Auto zu sehen ist. Kristine selbst hat rund 7000 Einwohner und ist damit bereits die drittgrößte Stadt des Northern Territory. Auf einer Fläche, viermal so groß wie Deutschland, leben hier nicht einmal eine Viertelmillion Menschen.  

Abends führte uns eine Bootsfahrt durch den beeindruckenden Katherine Canyon, den der Sage nach die "Rainbow Serpent" nach ihrem Ebenbild geformt hat. Diese Schöpfungsgeschichte rund um die  Regenbogenschlange ist das religiöse Fundment der Aborigines im Northern Territory. Eine Story ganz ähnlich jener von Adam und Eva, allerdings mit weniger Obst.


TAG 4

Ab ins Outback

Morgens ging es zunächst die zehn Kilometer zum Standort des Trucks, wo das Köcheteam bereits den Tisch gedeckt hatte. Danach ein etwa 100 Kilometer langes Stück über den Highway mit teils unendlich langen Geraden. Highway – so heißen im Outback die Straßen, wo man schneller fahren kann als Tempo 30. Aber richtig viel los ist da auch nicht unbedingt. Nach etwa 100 Kilometern links ab und weitere 150 Kilometer quer feldein. Die Sandpisten wurden immer anspruchsvoller. Teilweise ist hier der Sand so pudrig-fluffig, dass er beim Berühren Wellen schlägt wie Wackelpudding.

Mit dem Discovery Sport ist hier eigentlich kein Durchkommen. Die Fahrzeuge wichen daher auf Nebenrouten aus. Drei Teams versuchten es trotzdem: zwei private Teilnehmer, zwei Testfahrer einer Autozeitschrift und – Ehrensache – der Playboy-Wagen. Ergebnis: Zwei blieben stecken und mussten von regulären Discoverys (die mehr Bodenfreiheit und größere Räder haben als der Disco Sport) mit der Seilwinde herausgezogen werden. Und dreimal dürft Ihr raten, wer mit seinem Disco Sport durchkam...Strike!  :)


Tag 3

Crocodile Dundee Country

Heute ging es an die Originalschauplätze der Crocodile-Dundee-Filme. Die Strecke nach Miwul war anspruchsvoller als erwartet. Nur knapp 160 Kilometer, aber fast durchweg äußerst anspruchsvolles Offroad-Terrain mit langen Sandpassagen, tief ausgewaschenen Fahrrinnen und hohen Stufen, bei denen oft der Beifahrer aussteigen und dem Fahrer Handzeichen geben musste, mit welchem Radeinschlag die Stelle zu meistern ist. Einige platte Reifen mussten gewechselt werden, und ein paar Zierblenden der Discovery Sport gingen ebenfalls drauf. Grund: Die Hartplastik-Clips, mit denen die Blenden an den Schwellern und den Radhäusern der Autos befestigt sind, waren bei fast 40 Grad im Schatten weich wie Kaugummi.

Achteinhalb Stunden dauerte die Fahrt vom Koolatong-River nach Miwul. Der Service-Truck war sogar 15 1/2 Stunden unterwegs. Für das vier Meter hohe Fahrzeug mussten etwa 50 Bäume gefällt werden. "Wir haben die Kettensäge viermal nachgetankt", sagt Lkw-Fahrer Christian Volkner.

Gegen Mitternacht schlug das Truck-Team schließlich 10 Kilometer von Miwul entfernt sein Nachtlager auf. Das letzte Stück zum Strandcamp der Expeditionstelnehmer war selbst mit Kettensäge für den Truck nicht mehr zu schaffen.

Am Abend gab's daher für die Teilnehmer keine warme Mahlzeit aus dem Truck und auch kein Satelliten-basiertes WLAN. Dafür wurden sie am Morgen vom Kookabura geweckt. Der Ruf dieses krähenähnlichen Vogels klingt so, als ob sich grad jemand totlacht. Diese Vögel kommen nur in äußerst abgelegenen Gegenden vor. Neben dem Outback bliebe da nur Wolfsburg. Aber da wird ja zurzeit weniger gelacht.


TAG 2

Brennende Wälder

Von Cape Arnhem ging es heute an den Koolatong River. Zum Start gab es für die Teilnehmer nichts weiter, als die Geodaten des Treffpunkts. 237 Kilometer Sandwüsten und Sandpisten, Urwälder mit haushohen Termitenhügeln und kontrollierte Brandrodung. Bei Kilometer 159,7 stand mitten im Urwald der dunkelhäutigen Aborigines plötzlich ein schneeweißer Polizist auf der Straße. Alkoholkontrolle! Pech für ihn: Alle 21 Fahrzeugführer waren selbstverständlich komplett auf null Promille. Aus dem Servicetruck gibt's abends ja auch nur Holsten alkoholfrei.

Tag 1

Probleme gleich am ersten Tag

Von Darwin ging es heute zunächst eineinhalb Stunden lang per Flugzeug in den äußersten Nordosten Australiens nach Gove, dem Startpunkt der LET. Dort standen die 21 Fahrzeuge für die Expeditionsteilnehmer bereit. Doch gleich die erste Etappe entlang der Küste zu einem Aborigines-Dorf musste gestrichen werden. Grund: Die Piste war durch puderzuckerfeine Sandünen verweht.

Also Planänderung. Quer durch das Dhimurru-Schutzreservat fuhren wir schließlich über mittelschwere Offroad-Pisten (zwei Autos fuhren sich fest) zu einem Lagerplatz direkt am Meer, wo wir unsere Einmann-Zelte in den Dünen des Arnhemlandes aufgestellt haben. Der Ozean und der menschenleere Strand sahen nach diesem ersten staubig-heißen Tag verlockend aus, doch es gibt Salzwasserkrokodile und giftige Micro-Würfelquallen. Es herrscht absolutes Badeverbot! Dafür Tanz-Zwang. Am Lagerfeuer sahen wir traditionelle Tänze der Yolgnu-People. Ein wirklich sympathisches Völkchen, das jeden Fremden sofort als Freund empfängt.

Eine Dusche haben wir nicht - und bis Freitag auch nicht mehr. Hier auf der Gove-Halbinsel herrscht außerdem Alkoholverbot. Hmm, das dürfte ein in vielerlei Hinsicht recht trockener Abend werden...

Updates gibt es jeweils hier im Artikel und auf Facebook unter folgenden Hashtags:

‪#‎PLAYBOYLET2015‬

‪#‎LET2015‬

Alles Wissenswerte zur Land Rover Experience Tour gibt es hier!

Autor: Michael Görmann
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