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Playboy-Umfrage: Kopftuch-Verbot für Verkäuferinnen

Keine Kopftücher im Supermarkt, kein islamischer Religionsunterricht in Schulen und bitte keine Moschee in der Nachbarschaft – die Deutschen sind in religiös-kulturellen Fragen intoleranter geworden. Das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Mafo.de für Playboy. Die wichtigsten Punkte im Überblick

Kein Kopftuch auf dem Amt – und im Supermarkt

Eine große Mehrheit von 70,5 Prozent findet, dass Beamtinnen und Angestellte im öffentlichen Dienst kein Kopftuch tragen dürfen sollten. In einer zwei Jahre zurückliegenden Umfrage (ebenfalls Mafo.de für Playboy, Ausgabe 10/2016) sprachen sich lediglich 64,6 Prozent für ein solches Verbot aus. Knapp die Hälfte der Deutschen möchte darüber hinaus auch an die Supermarktkasse keine Kopftücher sehen: 50,9 Prozent der Befragten sind für ein Verbot für Verkäuferinnen. Ein allgemeines Burka-Verbot halten drei Viertel der Deutschen (75,3 Prozent) für richtig, ähnlich so viele wie 2016 (76,4 Prozent).

Stimmung gegen Religionsunterricht

Islamischer Religionsunterricht hat nach heutiger Mehrheitsansicht (60,2 %) nichts an deutschen Schulen verloren (2016: 54,1 %). Allerdings lehnt laut Umfrage mehr als ein Drittel der Bevölkerung Religionsunterricht ganz allgemein und unabhängig von der Konfession ab (37,8 Prozent). Im Norden und Osten der Bundesrepublik sprechen sich deutlich mehr Menschen (43,6 und 44,9 Prozent) dagegen aus als im Süden und Westen (33,6 und 33,3 Prozent).

Mehrheit will keine Moschee in der Nachbarschaft

An einer Moschee in der Nachbarschaft würden sich 55,7 Prozent der Deutschen stören, weit mehr als an anderen religiösen Bauten wie einem buddhistischen Tempel (29,1 Prozent), einer jüdischen Synagoge (29,0 Prozent) oder einer christlichen Kirche (16,6 Prozent). Am intolerantesten ist in dieser Frage der Osten: Hier stören sich jeweils fünf bis zehn Prozentpunkte mehr Menschen an den religiösen Bauten als in anderen Teilen Deutschlands.

Nur der Süden ist entspannter bei Flüchtlingsheimen

Ein Flüchtlingsheim in der Nachbarschaft empfänden heute im Osten, Westen und Norden Deutschlands durchschnittlich 23,6 Prozent der Menschen als „sehr störend“ (2016 waren es nur 16,9 Prozent). Nur der Süden der Republik hat sich in dieser Hinsicht gegen den Trend (von 24,8 Prozent in 2016 auf heute 19,8 Prozent) entspannt.

Autor: Philipp Nowotny
Die Geschichte der Playboy-Clubs
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