Direkt zum Inhalt
Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Ein Millionär hat in den Rockies einen Schatz versteckt

Und Tausende suchen nun danach – wir auch

Wo ist der Schatz des Forrest Fenn?

Irgendwo in den Rocky Mountains hat ein rätselhafter Millionär eine Truhe voll Gold versteckt. Für viele ist die Suche danach zum Abenteuer ihres Lebens geworden – für manche zur tödlichen Besessenheit

Nichts gibt verlässlicher Auskunft über die Gefahren eines anstehenden Trips in die Wildnis als die Ausrüstung des Mannes, der ihn anführen wird. Jason Dent, 42 Jahre alt, Beruf Soldat, Berufung Schatzsucher, steht am Rand einer felsigen Schlucht im US-Wüstenstaat New Mexico und schlüpft in schwere Stiefel (Klapperschlangen), lederne Handschuhe (Kakteen) und die Schlaufen seines kleinen Armeerucksacks. Darin: ein Kompass, ein Notfall-Medizin-Kit und eine geladene 45er.

Dent saugt einen Schluck Wasser aus einem Schlauch, der aus seinem Rucksack ragt, dann klettert er an einem Geröllhang in die Schlucht hinab und stapelt dort erst einmal drei kleine Felsbrocken zu einem Turm. „Damit wir später wieder den richtigen Ausstieg finden“, sagt Dent. Er kennt sich zu gut in der Gegend aus, um noch zu glauben, dass man sich hier wirklich auskennen kann.

Und wozu genau die 45er? Kojoten, Bären, Pumas? Er grinst. „Was meinst du, was ich mit dir mache, wenn wir zwei das Ding wirklich finden?“

Jason Dent, 42, sucht seit Jahren nach dem Schatz des Forrest Fenn

Das Ding. Das sagenhafte Ding. Groß wie ein Schuhkarton soll es sein, bronzefarben, kunstvoll verziert. Eine antike Truhe, gefüllt mit Gold, Schmuck und Edelsteinen im Wert von ein bis drei Millionen Dollar, je nach Expertenmeinung und aktuellem Goldpreis.

Ein Schatz wie aus einer uralten Legende, nur dass ihn kein König im Mittelalter versteckt hat, sondern ein Millionär um das Jahr 2010 herum. Irgendwo in den Rocky Mountains soll er liegen, nördlich von Santa Fe, aber südlich der kanadischen Grenze, oberhalb von 1500 aber unterhalb von 3100 Meter Höhe. Zehntausende sind seinetwegen schon losgezogen, Freizeit-Schatzsucher und Vollzeit-Vernarrte, Männer mit Geldproblemen und Männer mit Ahnung, manche jahrelang und doch allesamt: vergeblich.

Der Schatz liegt noch immer dort draußen. Und je länger er dort liegt, desto stärker entfaltet er seine Wirkung. Er bringt Menschen zum Träumen, er bringt sie zusammen und raus in die Natur. Aber er lässt einige auch sehr gefährliche Dinge tun. Vier Männer sind auf der Suche nach ihm schon ums Leben gekommen, andere in Polizeigewahrsam gelandet, und es gibt nicht wenige, die finden, die ganze Schatzsuche sollte beendet werden. Doch der einzige Mann, der das tun könnte, sieht das anders.

Er heißt Forrest Fenn, ist 88 Jahre alt und sinkt an einem Montagmittag auf eine weiche Ledercouch in seinem Anwesen in Santa Fe/New Mexico. Ein bisschen müde sieht er aus. „Ich bekomme über 100 E-Mails von Schatzsuchern am Tag“, sagt er. „Um die langen zu lesen, habe ich gar keine Zeit.“ Der Raum, in dem Fenn sitzt, sein Arbeitszimmer, gleicht einem Museum. Einem sehr vollen Museum. Indianerschmuck, skelettierte Bisonschädel, Vasen, Tomahawks, Bücher, einige Wände sehen aus wie Wimmelbilder, einige Regale, als hätten sie Rückenschmerzen.

Exzentrischer Millionär: Forrest Fenn, 88, in seinem Arbeitszimmer

Fenn, ein weißhaariger Mann mit scharfem Verstand und dem Kleidungsgeschmack von George W. Bush – Jeans, dicke Gürtelschnalle, Hemd in der Hose – war jahrzehntelang Kunst- und Antiquitätenhändler. Nachdem er 20 Jahre lang Soldat gewesen war und als Kampfpilot Einsätze in Vietnam geflogen hatte, zog er Anfang der 70er-Jahre nach Santa Fe und eröffnete eine Galerie. Er hatte wenig Ahnung von Kunst, aber schon früh eine feste Überzeugung: „Es kommt nicht darauf an, wer du bist, sondern wer sie glauben, dass du bist.“

Also schaltete er große Werbeanzeigen in Magazinen, stellte einen Recherche-Assistenten ein, der ihn in kürzester Zeit zum Experten für quasi jedes Thema machen konnte, und merkte, dass er mit seiner Überzeugung richtig lag: Die Leute kamen und kauften.

Es dauerte nicht lang und er machte mehrere Millionen Dollar Umsatz im Jahr. Dustin Hoffman zählte zu seinen Kunden, Michael Douglas, Robert Redford, Steven Spielberg. Bald besaß Fenn ein kleines Flugzeug, er flog damit durch die USA, kaufte rare Antiquitäten ein oder sah sich einfach in Ruhe den Yellowstone-Nationalpark von oben an. Und wenn er zurückkam in die Galerie, ging er zu den zwei Alligatoren, die er in einem Teich hielt, und fütterte sie zum Amüsement der Kundschaft mit Rinderleber. Der Größere, er nannte ihn Beowulf, fraß sogar aus seiner Hand.

Man kann sagen: Es lief bei Forrest Fenn. Bis 1988, er war keine 60 Jahre alt, die Krebsdiagnose kam. „Die Ärzte sagten, ich hätte eine Chance von 20 Prozent, die nächsten drei Jahre zu überleben.“

Fenn verkaufte seine Galerie, machte eine Chemotherapie, begann, seine Memoiren zu schreiben, und dachte über die Vergänglichkeit nach. Und dann war da auf einmal die Idee mit dem Schatz. Er kaufte eine bronzene Truhe, füllte sie mit einigen seiner wertvollsten Stücke – darunter riesige Goldnuggets, chinesische Jade-Skulpturen und ein Smaragdring aus dem 17. Jahrhundert – und legte seine selbst verfasste Biografie dazu. Er würde die Kiste irgendwo verstecken, eine Überdosis Schlaftabletten nehmen und sich zum Sterben danebenlegen.

Das war der Plan. Und dann: verschwand der Krebs wieder.

Gold und Schmuck im Wert von Millionen: Dieses Foto der Schatztruhe ließ Fenn selbst anfertigen

Jahrelang lagerte die Truhe in Fenns begehbarem Safe. Mehrere Bekannte von ihm, darunter der US-Bestsellerautor Douglas Preston, bezeugen, dass sie sie gesehen haben. Sie stand dort neben Sitting Bulls Friedenspfeife (geschätzter Wert: 1,1 Millionen Dollar) und Dutzenden anderer Artefakte und sammelte Staub. Bis Fenn irgendwann um das Jahr 2010 herum beschloss, sie doch noch zu verstecken.

Er fuhr, so hat er es immer wieder erzählt, mit dem Auto in die Rocky Mountains und marschierte an einem Nachmittag zweimal vom Auto zum Versteck, einmal mit der leeren Truhe, einmal mit dem Inhalt.

Bald darauf veröffentlichte er ein Buch mit seiner Lebensgeschichte und einem 24 Zeilen langen Gedicht, das, richtig interpretiert, zu seinem Schatz führen soll. Er nannte das Buch „The Thrill of the Chase“ („Der Kitzel der Jagd“), ließ 1000 Stück drucken und hinterließ darin Telefonnummer und E-Mail-Adresse. Für Rückfragen. Fenn hatte keine Ahnung, was er auslösen würde.

Landschaft um den Santa Cruz River, in dessen Nähe Dent den Schatz vermutet

Als Jason Dent 2013 zum ersten Mal von Fenns Schatz hörte, war dieser bereits zu einem nationalen Gesprächsthema geworden. „Ich sah im Fernsehen was darüber und suchte gleich im Internet nach dem Gedicht.“ Heute kann Dent es auswendig. Er steht auf einem Felsvorsprung in der Schlucht und blickt über Gelände vor ihm. Irgendwo dort unten, so seine Theorie, muss er sein, der Schatz.

Begin it where warm waters halt

And take it in the canyon down,

Not far, but too far to walk.

Put in below the home of Brown.

So lautet die erste hinweisgebende Passage von Fenns Gedicht im Original. Es ist kaum möglich, sie in ihrer Vieldeutigkeit adäquat ins Deutsche zu übersetzen. Etwa so könnte man es tun:

Beginn, wo warmes Wasser weilt

Und weiter in die Schlucht hinab,

Nicht fern, jedoch zu Fuß zu weit.

Unter dem Heim von Brown leg ab.

Dents Interpretation dieser gedichteten Schatzkarte: Wo warme Wasser enden, das ist das nahe gelegene Wallfahrtsörtchen Chimayo, in dem es einst heiße Quellen gegeben haben soll, die aber vor langer Zeit versiegten. Der Canyon ist die Schlucht des Santa Cruz River, in der wir uns befinden. Und das „Heim von Brown?“ Oberhalb der Schlucht stand einst eine Indianersiedlung, die wohl aus Lehmhütten bestand. Klingt schlüssig. Und völlig willkürlich zugleich.

Dent weiß das. Er kennt all die Blogs und Foren, auf denen Menschen Fenns Gedicht diskutieren, jeden seiner wenigen Zusatzhinweise katalogisieren und jede seiner öffentlichen Äußerungen interpretieren. Seit einigen Monaten betreibt Dent sogar selbst einen YouTube-Kanal zum Thema. Neulich hat er mit seinen Zuschauern über Fenns Aussage diskutiert, er könne sich zum Frühstück nichts Besseres als ein gebratenes Ei vorstellen. War das ein verschlüsselter Hinweis? Auf Englisch nennt man ein Spiegelei auch Bull’s Eye. Das wiederum bedeute ja auch Volltreffer, schlussfolgerte ein Zuschauer, und damit sei die Sache ja wohl klar: Fenn will uns sagen, dass jemand nah dran ist am Schatz!

„Die Wahrheit ist“, sagt Dent und lacht, „ich würde sogar in Deutschland einen Ort finden, auf den das Gedicht ganz eindeutig hinweist.“

"Da, was ist das?" – Dent durchforstet das Gelände penibel

Er steigt von dem Felsvorsprung hinab und streift weiter durch das Gelände, vorbei an Geröll, Gestrüpp, Pfotenabdrücken im Sand. Als er eine kleine Höhle entdeckt, kriecht er hinein. „Was ist das?“, ruft er plötzlich, „ernsthaft jetzt!“ Etwas Grünes ragt aus der Höhlenwand. Er kratzt die Stelle mit der Hand frei. Es ist ein moosbeschichteter Stein. „Oh, well ...“ Dann kriecht er weiter.

Im Grunde ist Jason Dent genau die Art Schatzsucher, die Forrest Fenn sich wünscht: Er nimmt die Suche ernst, aber nicht zu ernst. Er ist tatsächlich dem „thrill of the chase“ verfallen und nicht dem Goldfieber. Er hält sich kurz, wenn er Fenn eine E-Mail schreibt. Vor allem aber: Dent macht keinen Blödsinn.

Er entwickelt keine irrwitzigen Theorien über das Versteck des Schatzes. Er geht keine selbstmörderischen Risiken ein, um ihn zu finden. Dent hat Einsätze in Afghanistan und im Irak absolviert, Mörserattacken überstanden und mit Sprengfallen gespickte Landstraßen, er wird auch die Rocky Mountains überleben. Gäbe es nur Schatzsucher wie Dent, wäre die ganze Sache ein einziges freudebringendes Abenteuerspiel für Erwachsene. Doch es gibt auch die anderen.

Randy Bilyeu zum Beispiel. Er verschwand am 5. Januar 2016. Man fand seinen Nissan Murano am Ufer des Rio Grande. Darin: seine Wanderstiefel und eine Karte, auf der drei Orte mit Kreuzen markiert waren. Die Polizei rekonstruierte bald Folgendes: Bilyeu, damals 54 Jahre alt und schon lange begeisterter Schatzsucher, hatte am Tag vor seinem Verschwinden einem Freund gesagt, dass er nun wisse, wo die Truhe sei, und in einem Sportgeschäft in Santa Fe ein 89-Dollar-Schlauchboot gekauft. Offenbar war er damit allein in den eisigen Strom gestiegen.

Wochenlang suchten Profis und Freiwillige, viele davon selbst Schatzsucher, nach ihm. Vergeblich. Im Juli des Jahres fanden Techniker bei Arbeiten am Ufer des Rio Grande eine Leiche. Eine Gebissanalyse bestätigte, was alle schon ahnten.

Zwei Monate danach veröffentlichte Linda Bilyeu, die Ex-Frau des Toten, einen offenen Brief an Forrest Fenn. Er liest sich wie eine Anklage. Der Schatz sei ein Schwindel, Fenn habe ein Monster erschaffen, wie könne er nachts überhaupt noch schlafen?

Im Jahr darauf starben drei weitere Männer auf der Suche nach Fenns Truhe. Anfang Juni 2017 stürzte Jeff Murphy, ein 53-jähriger Familienvater aus der Nähe von Chicago, im Yellowstone-Nationalpark 150 Meter in die Tiefe. Mitte Juni verschwand Paris Wallace, ein 52-jähriger Pastor aus Grand Junction/Colorado in der Nähe des Rio Grande. Seine Leiche wurde Tage später im Wasser gefunden. Ende Juni ertrank Eric Ashby, ein 31-Jähriger aus Colorado Springs, beim Versuch, in einem Schlauchboot einen reißenden Fluss zu überqueren.

Das Abenteuerspiel schien außer Kontrolle zu geraten.

So sah es wohl auch der Polizeipräsident von New Mexico, Pete Kassetas, der schließlich öffentlich forderte: „Ich möchte, dass Mr Fenn den Schatz birgt oder die Suche danach beendet.“ Er sei besorgt um die öffentliche Sicherheit. „Wenn es um zwei Millionen Dollar geht, wie es gerüchteweise heißt, beginnen Menschen, schlechte Entscheidungen zu fällen.“ Fenn erbat sich Zeit, um nachzudenken, appellierte an alle Schatzsucher, vorsichtig zu sein, und erinnerte sie daran, nur dort nach der Truhe zu suchen, wo sie ein 80-Jähriger auch hätte hintragen können. Aber alles abzubrechen, lehnte er schließlich ab.

"Du bist verantwortlich für deine eigenen Taten", sagt Fenn über die toten Schatzsucher

Fenn sitzt auf seiner Couch in Santa Fe und erklärt seine Sicht der Dinge so: „Es ist tragisch, und ich finde es fürchterlich, was passiert ist. Aber im Durchschnitt sterben jedes Jahr im Grand Canyon neun Leute. Und niemand fordert, dass der Grand Canyon geschlossen wird. Jedes Mal wenn du in ein Auto steigst, nimmst du dein Leben in die eigenen Hände. Was das bedeutet? Du bist verantwortlich für deine eigenen Taten.“

Es ist Fenns Standardantwort, wenn er nach den Toten gefragt wird. Er gibt sie immer wieder. Man kann das sehen wie er, klar. Man kann sich aber natürlich auch fragen: Wenn es in meiner Macht stünde zu verhindern, dass Menschen sich unnötig in Gefahr begeben, würde ich es nicht tun? „Einige Männer haben ihr Leben verloren, ja“, sagt Fenn. „Aber 350.000 Menschen waren auf Schatzsuche in den Rocky Mountains und kamen mit wunderbaren Erinnerungen und nichts weiter als einigen Moskitostichen zurück. Sie sollten mal die E-Mails lesen, die ich bekomme.“

Viele bedankten sich, erzählt Fenn, weil sie dank der Schatzsuche wieder öfter in der Natur seien, Familien hätten durch die gemeinsamen Ausflüge wieder zueinandergefunden, und aus Florida kämen jeden Sommer Busse voller Schüler, die in den Ferien nach dem Schatz suchten, statt vor dem Computer zu sitzen. Fenn hat die Sache für sich abgewogen, der Schatz bleibt dort draußen. Dabei zahlt er auch selbst einen hohen Preis dafür.

Ein Mann drohte ihm, er werde ihn umbringen, wenn er ihm nicht verrate, wo die Truhe liege. Ein anderer stalkte Fenns Enkelin so hartnäckig, dass er per Gerichtsbeschluss davon abgehalten werden musste. Offenbar war er überzeugt, in Wahrheit sei Fenns Enkelin der Schatz. Im Oktober 2018 brach ein 41-jähriger Mann aus Pennsylvania sogar in Fenns Haus ein, weil er das Gold dort vermutete. Die Polizei nahm ihn fest.

Es ist nicht auszuschließen, dass Fenn insgeheim hofft, der Schatz werde bald gefunden – auch weil das den Druck von seiner Familie nehmen würde. Sollte das so sein, lässt Fenn es sich aber nicht anmerken. Keine zusätzlichen Hinweise, kein Deuten in eine Richtung. Nur so viel verrät er: „Es gibt eine Sache, eine kleine Sache, an die noch keiner gedacht hat. Ich habe es schon mehrfach gesagt: Die Leute denken so kompliziert, dass sie nicht sehen, was sich direkt vor ihnen befindet.“

Und das ist natürlich, als würde er den duftenden Schinken über der hungrigen Schatzsuchermeute noch ein paar appetitfördernde Zentimeter tiefer hängen.

Nachts in der Wüste: In der Ferne heulen Kojoten – im Zelt studiert Dent seine Karte

Es ist Abend geworden draußen in der Wüste New Mexicos. Schatzsucher Jason Dent sitzt auf einem menschenleeren Campingplatz am idyllischen Lake Santa Cruz und raucht eine Zigarette. Von den Hügeln auf der anderen Seeseite weht das Bellen und Jaulen von Kojoten herüber, aber Dent lässt sich davon nicht stören. Er beugt sich über das Tablet auf seinem Schoß und studiert mal wieder eine Karte. Morgen will er einen weiteren Teil der Schlucht durchsuchen.

Er habe Forrest Fenn am Morgen übrigens eine E-Mail geschickt, erzählt er. „Ich habe ihm gesagt, dass wir rausfahren ins Gelände und dass es regnen soll.“ Aha. Und, hat er geantwortet? „Ja.“ Er zeigt mir die E-Mail: „Gut, wir brauchen den Regen. F.“

Was, verdammt noch mal, will er uns damit nur sagen?

Autor: Alexander Neumann-Delbarre
Newsletter

Jede Woche neu:
die spannendsten Themen,
die schönsten Frauen

Jede Woche neu: die spannendsten Themen, die schönsten Frauen

The was an error. Please try again later.