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„In der Krise beweist sich der Charakter“

10 Dinge, die wir von Helmut Schmidt gelernt haben

1. Lass dir den Mund nicht verbieten

Als 17-jähriger Schüler flog Helmut Schmidt Wegen zu „flotter Sprüche“ mit  17 Jahren aus der Hitlerjugend. „Schmidt Schnauze“, wie er auch genannt wurde, war berühmt für sein geistreichen Sprüche und zitierfähigen Aussagen. Bis zuletzt war Schmidt ein gefragter Interviewpartner.

2. Das Leben ist voller Risiken

Ein typischer Schmidt auch seine Antwort zum Thema Atomenergie: „Natürlich hat Kernkraft ihre Risiken. Es gibt aber keine Energie und nichts auf der Welt ohne Risiken, nicht einmal die Liebe."

3. Lass dir Zeit für die wichtigen Dinge

Schmidt, der die Schrecken des dritten Reichs durchlebt hatte war stets ein leidenschaftlicher Verfechter der Demokratie. Doch er wusste gleichzeitig, welche Nachteile diese mit sich bringt. "Das Schneckentempo ist das normale Tempo jeder Demokratie."

4. Pragmatik und Idealismus

"In den grundlegenden Fragen muss man naiv sein. Und ich bin der Meinung, dass die Probleme der Welt und der Menschheit ohne Idealismus nicht zu lösen sind. Gleichwohl glaube ich, dass man zugleich realistisch und pragmatisch sein sollte."

5. Lebe nach deinen eigenen Regeln

Als die Raucher deutschlandweit des Feldes verwiesen wurden, hielt Schmidt als letzter Vertreter einer aussterbenden Art seine Zigarette ins Bild. Wo andere Platzverweise erhielten, durfte er weiterhin rauchen. Egal ob auf öffentlichen Plätzen oder im Fernsehen. Die Zigarette glühte bis zuletzt.

6. Zeige Charakterstärke

Egal ob Ölkrise oder Terror, Helmut Schmidts Zeit als aktiver Politiker war voller Krisen. Besonders heute, wo Finanzkrise und Terrorgefahr erneut allgegenwärtiges Thema der Medien sind, war der weise Rat von Altkanzler Schmidt stets gefragt. Schmidt selbst sagte einst: „In der Krise beweist sich der Charakter.“

7. Verschaffe dir Gehör

Helmut Schmidt war niemals um eine Antwort verlegen. Doch im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen und Nachfolgern, hatte Schmidt auch oft wirklich etwas mitzuteilen. So hielt er selten mit seiner Meinung hinter dem Berg. Seine ruppige, oft schlecht gelaunt wirkende Art brachte ihm bis ins hohe Alter große Beliebtheit ein.

8. Lass dir von niemandem Grenzen setzen

In seinem langen Leben war Schmidt Zeuge unzähliger Veränderungen. Angefangen bei der Hitler-Diktatur, seiner eigenen Kriegsgefangenschaft bis hin zum Deutschen Mauerfall. Helmut Schmidt lernte, dass nichts von wirklicher Beständigkeit ist. Vielmehr war ihm zudem bewusst, wozu Wille und Ehrgeiz imstande sind.

9.  Sei bereit zu Kompromissen

"Die Demokratie lebt vom Kompromiss. Wer keine Kompromisse machen kann, ist für die Demokratie nicht zu gebrauchen." Nicht nur in der Demokratie, sondern in jeder modernen Gesellschaft und auch im Alltag ist Kompromissbereitschaft eine notwenige Eigenschaft. Auch das war Helmut Schmidt bewusst, der Zeit seines Lebens als sturer und oftmals schwieriger Zeitgenosse galt.

10. Such dir eine starke Frau und bleib bei ihr

Die Ehe von Helmut Schmidt und seiner „Loki“ hielt von 1942 bis zu deren Tod im Jahre 2010. Auch eine Affäre, die der Altkanzler 1966 hatte, überstand das Ehepaar. Rund 60 Jahre durchlebte Höhen und Tiefen, die Schmidt alleine wohl nur schwer überstanden hätte. Auch nach Lokis Tod fand Schmidt eine vertraute Partnerin, die ihm beratend zur Seite stand.

Autor: David Goller, Playboy
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