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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Formel 1-Charaktere

Die fünf spannendsten Typen im großen Rennzirkus 2016

Die Guten, der Böse & der Bubi

Am 20. März beginnt in Melbourne die neue Saison in der Formel 1. DIe Hauptrollen sind verteilt: an fünf Asphalt-Cowboys, für die Bremsen die letzte Option ist

Der Radikale

Er liebt steile Skihänge, am liebsten von unten, um sie hochzulaufen. Champion-Tugend, Training allein reicht nicht. So radikal wie Lewis Hamilton, 31, auf der Strecke die Lücke findet, so rücksichtslos ist er auch gegen sic selbst. Nur den Simulator mag der Brite nicht: Da gibt es ja keine Gegner. Das riesige Löwenkopf-Tattoo über dem Herz passt prima zum angestrebten Titelhattrick. Ach ja, Musik macht er jetzt auch, spielt Gitarre, Schlagzeug und Klavier. Keiner lebt und liebt so sehr am Limit wie er. 


Der Verzweifelte

Zweiter, das ist auch in der Formel 1 der erste Verlierer. Davon hat der zweimalige Vize-Weltmeister Nico Rosberg, 30, jetzt echt genug. Er sitzt im  besten Auto, ist einer der besten Piloten, aber er will immer alls richtig machen, lässt sich zu viel bieten. Denken statt lenken, das ist gegen seinen Intimfein Lewis Hamilton wirklich nicht die richtige Taktik. Nach dem verlorenen Titelrennen cruiste er ziellos durch Texas, kam als Asphalt-Cowboy zurück. Neues Image, neues Glück?


Der Gründliche

Sein Italienisch ist inziwschen besser als die Leistung des Ferrari-Motors im vergangenenen Jahr, aber angeben will Sebastian Vettel, 28, damit nicht. Er ist der Mannschaftskapitän, da lebt man vor. Und das Vorbild heißt Michael Schumacher. Vettel ist mindestens so akribisch, er steht mit der Kladde in der Box, verfügt über ein inquisitorisches Gehirn. Die italienische Lebensart hat mittlerweile auf seinen Fahrstil übergegriffen. Attenzione: Wenn ihm etwas Spaß macht, ist er noch gefährlicher.


Der Zocker

Zum dritten Mal Weltmeister werden, das ist sein Mantra aber auch sein Fluch. Renault, Mercedes, Ferrari: Fernando Alonso, 34, hat sie alle durch. Und jetzt der zweite Anlauf mit McLaren, nach einem Jahr zum Vergessen. Für den stolzesten Piloten von allen wird die Zeit knapp, alles hängt am Honda-Motor. Aber auch am Tabellenende bleibt der Asturier sich treu: macht Politik mit jedem Funkspruch, lebt seine Launen aus und lässt plötzlich auf der Piste seine Magie aufblitzen.


Der Lehrling

Kein Hallodri wie der niederländische Junior-Revoluzzer Max Verstappen, aber mindestens genauso gründlich ausgebildet und auch schon fast so selbstbewusst: Pascal Wehrlein, 21, weiß, wie er Karriere machen muss. Von Mercedes wird der schnelle Schwabe nun beim Hinterbänkler-Rennstall Manor als Mann mit silberner Mitgift und Zukunft geparkt. Ein ziemlich emotionaler Karriere-Mix: gefördert von Michael Schumacher, die Mutter aus Mauritius, er selbst jüngster DTM-Champion.

Autor: Elmar Brümmer
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