„Was die Gesellschaftslage angeht, bereite ich mich auf das Schlimmste vor“
Das ist jetzt aber lange her, dass ich das letzte Mal mit dem Playboy gesprochen habe!
Sehr lange, fanden wir auch, Herr Kerkeling. Immerhin eine indirekte Nachricht gab es zwischendurch: Uschi Blum, Ihre Kunstfigur einer alternden Schlager-Diva, hat vor einigen Jahren in einem Fernsehinterview gesagt, dass sie sich vorstellen kann, sich für den Playboy auszuziehen. Denken Sie, das würde sie immer noch tun?
Das müssen Sie sie selbst fragen – sie ist ja eine verrückte Nudel, wer weiß.
Heute ist der Anlass für unser Gespräch allerdings die Komödie „Extrawurst“, in der Sie mitspielen. In einer Rolle, die Sie nicht selbst geschrieben und erfunden haben, was bei Ihnen sehr selten passiert – warum hier?
Dafür gab es mehrere überzeugende Gründe: allen voran der Regisseur Marcus Rosenmüller, den ich künstlerisch unglaublich schätze und der ein absolut integrer Mensch ist. So jemanden trifft man selten. Dann waren da die beiden Autoren, die ich ebenfalls verehre, und nicht zuletzt dieser unfassbare Cast, der mir wirklich die Kinnlade runterfallen ließ.
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