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Der Herr der Ringe ist tot

Muhammad Alis legendäres Leben in Bildern

Die Welt trauert um Muhammad Ali

Muhammad Ali war weit mehr als ein Boxer – der dreimalige Schwergewichts-Boxweltmeister war eine Legende. Am 3. Juni 2016 ist er im Alter von 74 Jahren in einem Krankenhaus in Phoenix verstorben. Noch vor kurzem würdigte eine Fotoausstellung in Berlin seine unnachahmliche sportliche Karriere. Die besten Bilder

Er war für viele ein Vorbild, eine Ikone, „Sportler des Jahrhunderts“ – und sogar Kunstobjekt. Die Rede ist von Muhammad Ali. Vom 15. August bis zum 10. Oktober 2015 kuratierte CAMERA WORK in Berlin die Fotoausstellung "Muhammad Ali" und zeigte über 70 Werke, die alle den erfolgreichsten Boxer aller Zeiten im Fokus haben.

Entstanden sind die Bilder – unter anderem ein von Pfeilen durchbohrter Ali – in seiner aktiven Profizeit von 1960 bis 1980 und stammen von weltberühmten Fotografen wie Carl Fischer, Thomas Hoepker oder Elliott Erwitt.

Zu Beginn seiner Karriere betrat Ali den Boxring noch mit dem Namen Cassius Clay. Erst nach seinem WM-Kampf 1964 gegen Sonny Liston, dem damit einhergehenden Sieg und seinem ersten Weltmeister-Titel bekannte er sich öffentlich zum Islam – und hörte von da an auf den Namen Muhammad Ali. Sprüche wie „Ich weiß nicht immer, wovon ich rede. Aber ich weiß, dass ich recht habe“, ließen ihn – neben seinem Talent – in die Geschichte eingehen.

Zu seinen größten Erfolgen zählten etwa die Kämpfe Thrilla in Manilla oder der "Rumble in the Jungle". Ali machte jedoch nicht nur als Sportler auf sich aufmerksam: Er sprach sich zum Beispiel öffentlich gegen den Vietnamkrieg aus und unterstützte die Bürgerrechtsbewegung der Afroamerikaner in den 60ern. 2005 erhielt er für sein Engagement mit der „Presidental Medal of Freedom“ sogar die höchste zivile Auszeichnung der USA.

Auch das allerletzte Mal, dass sich Ali Ende des vergangenen Jahres öffentlich zu Wort meldete, war eine eindeutige Stellungnahme für Frieden: „Ich bin ein Muslim und kann versichern: Es ist nichts islamisches daran, unschuldige Menschen in Paris, San Bernardino oder irgendwo sonst in der Welt umzubringen”, sagte er damals. „Wahre Muslime wissen, dass dir ruchlose Gewalt der Jihadisten gegen die Lehren unserer Religion verstößt.”

Jetzt ist Ali im Alter von 74 Jahren gestorben. Er war mit Atemproblemen in eine Klinik in Phoenix eingeliefert worden – und hat dort seinen allerletzten Kampf verloren...

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