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„Drogen gab’s überall, auch in den Studios"

Filmmusik-Legende Harold Faltermeyer im neuen Playboy

„Ich habe crazy Hollywood nur überstanden, weil ich wusste, dass ich hier mein Zuhause habe“

Hollywood-Komponist Harold Faltermeyer betrachtet im Rückblick auf seine frühen Erfolgs- und Partyjahre im US-Filmgeschäft seine bayerische Heimatverbundenheit als überlebenswichtig.

Im Gespräch mit dem Playboy verreit der Komponist, was für ihn Heimat bedeutet. "Ich wusste, dass ich hier mein Zuhause habe“, sagte der auf einem Hof in Baldham bei München aufgewachsene und mittlerweile ins ländliche Bayern zurückgekehrte 65-Jährige. „Ich muss nur eine Handvoll bayerische Erde riechen und bin sofort eins mit mir.“

Der gebürtige Münchner hatte Ende der 70er-Jahre begonnen, als Komponist und Produzent in den USA zu arbeiten, wurde 1984 mit „Axel F“, der Titelmelodie des Kino-Erfolgs „Beverly Hills Cop“, berühmt und lebte lange Zeit umgeben von Verführungen in Los Angeles.

„Drogen gab’s überall, auch in den Studios"

„Drogen gab’s überall, auch in den Studios. Ich kannte das Zeug nicht, wollte wissen, wie das ist. Dann die erste Line: ‚Ich spür ja gar nix.‘ Aber geplappert wie ein Papagei, Herzrasen, hoher Blutdruck, gegen den man Whiskey getrunken hat.“

Kokainkonsum war nach Faltermeyers Darstellung im Filmgeschäft damals noch selbstverständlicher als heute. „Kein Mensch kam Ende der 70er, Anfang der 80er auf den Gedanken, dass das illegal ist. Das hat zum alltäglichen Leben gehört. Es gab Partys in der feinen Gesellschaft, da wurde ganz gesittet getafelt, danach Kaffee gereicht, und auf dem Tisch stand eine silberne Zuckerdose mit einem Löffelchen – aber da war kein Zucker drin.“

"Koksen oder Hirschbrunft? Da ist mir die Hirschbrunft schon lieber“

Zu dem weißen Pulver ging Faltermeyer jedoch auf Abstand. „So prickelnd war’s auch wieder nicht, einen Haufen Geld hat’s gekostet, du landest im Knast, und die Nase geht kaputt. Gewisse Menschen sollen ja Nasenscheidewände aus Platin haben. Das war’s nicht wert.“

Heute lebt der Grammy-Gewinner, der auch mit Künstlern wie den Pet Shop Boys und Udo Jürgens gearbeitet hat, auf einem Anwesen in der Nähe von München, braut sein eigenes Bier, hat ein Kochbuch mit dem Titel „Sweet Home Bavaria“ veröffentlicht und geht gern auf die Jagd. „Koksen oder Hirschbrunft? Da ist mir die Hirschbrunft schon lieber“, sagte Faltermeyer dem PLAYBOY. 

Das gesamte Interview können Sie in der Dezember Ausgabe des Playboy lesen.

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